Milieustudien eines anderen Deutschlands

Unbekannter und Bildhauer Hermann Oehlmann, den “Wettlauf des Igels und des Hasen“ darstellend, Märchenball München, 1862, Foto: Joseph Albert | © Sammlung Siegert/courtesy Schirmer Mosel
Die Bilder stammen aus einer Zeit, in der Fotografien noch auf Salzpapier gedruckt wurden. Mehr als 30 Jahre lang hat Dietmar Siegert historische Aufnahmen aus Deutschland gesammelt. Sie zeigen unberührte Natur, städtische Milieustudien und die Entstehung von Denkmälern. Eine außergewöhnliche Sammlung die dokumentiert, wie die Fotografie in Deutschland ihren Anfang nahm. Die Bilder aus der Zeit von 1840 bis 1890 sind nun im Münchner Stadtmuseum zu sehen und als Bildband bei (Schirmer/Mosel) erhältlich.
- Datum 30.11.2012 - 11:02 Uhr
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Man kommt über Bild 1 nicht heraus, weder mit Firefox noch mit Safari.
Möchtet ihr die Bilder nicht mit uns teilen?
von einer anderen Welt!
tolle Aufnahmen sind das. Aber wenn das das andere Deutschland ist - was ist dann das eigentliche?
(bei mir -firefox/ubuntu - funktioniert die galerie übrigens. wenn sie nicht funktioniert kann man sich manuell helfen: http://www.zeit.de/kultur... und dann die seitenzahlen entsprechend ändern. es lohnt sich.)
Ich hab da ja so einen Verdacht:
Das "eigentliche" Deutschland (ich kenn doch das Geschichtsressort der ZEIT!) ist bestimmt wieder was Boeses, alles was sich in die Linie Luther-Friedrich-Bismarck-Wilhelm Zwo-Hitler biegen laesst. Aber dann kamen ja gluecklicherweise die Amerikaner und haben uns endlich von uns selbst erloest und total umerzogen...
Aber mal ernsthaft:
Diese Bilder stimmen mich sehr wehmuetig. Was koennten wir heute fuer ein schoenes Land sein ohne Kriegszerstoerung, Vertreibung, Bevoelkerungsverdichtung, Zersiedlung und Wirtschaftsvergoetterung, aber dafuer mit Denkmal- und Naturschutz, Lebensart, regionalen Unterschieden und einem liebenswerten Patriotismus a la Daenemark und Frankreich...
Ich hab da ja so einen Verdacht:
Das "eigentliche" Deutschland (ich kenn doch das Geschichtsressort der ZEIT!) ist bestimmt wieder was Boeses, alles was sich in die Linie Luther-Friedrich-Bismarck-Wilhelm Zwo-Hitler biegen laesst. Aber dann kamen ja gluecklicherweise die Amerikaner und haben uns endlich von uns selbst erloest und total umerzogen...
Aber mal ernsthaft:
Diese Bilder stimmen mich sehr wehmuetig. Was koennten wir heute fuer ein schoenes Land sein ohne Kriegszerstoerung, Vertreibung, Bevoelkerungsverdichtung, Zersiedlung und Wirtschaftsvergoetterung, aber dafuer mit Denkmal- und Naturschutz, Lebensart, regionalen Unterschieden und einem liebenswerten Patriotismus a la Daenemark und Frankreich...
Ich hab da ja so einen Verdacht:
Das "eigentliche" Deutschland (ich kenn doch das Geschichtsressort der ZEIT!) ist bestimmt wieder was Boeses, alles was sich in die Linie Luther-Friedrich-Bismarck-Wilhelm Zwo-Hitler biegen laesst. Aber dann kamen ja gluecklicherweise die Amerikaner und haben uns endlich von uns selbst erloest und total umerzogen...
Aber mal ernsthaft:
Diese Bilder stimmen mich sehr wehmuetig. Was koennten wir heute fuer ein schoenes Land sein ohne Kriegszerstoerung, Vertreibung, Bevoelkerungsverdichtung, Zersiedlung und Wirtschaftsvergoetterung, aber dafuer mit Denkmal- und Naturschutz, Lebensart, regionalen Unterschieden und einem liebenswerten Patriotismus a la Daenemark und Frankreich...
. . .durch die dargestellte Schlichtheit des täglichen Lebens. Vergleiche ich das mit heutigen Szenen, mit was für elektrischen Konstruktionen sind die Gebäude jetzt überkrustet, vor allem Lichtreklamen verstellen, sind sie in Betrieb, den Blick. Und warum wirken die Städte so leer und offen? Kein Auto zu sehen. Nichts ist von diesen Dingern zugestellt. Und muss das zu diesen Zeiten eine Ruhe gewesen sein. Keine Chance auf eine Bürgerinitiative gegen Lärm ;-)
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