Historische Fotografie : Milieustudien eines anderen Deutschlands

Der Bau des Kölner Doms, Revolutionäre, ein Kostümball: Die Münchner Ausstellung "Zwischen Biedermeier und Gründerzeit" zeigt Exponate der frühen Fotografie.

Die Bilder stammen aus einer Zeit, in der Fotografien noch auf Salzpapier gedruckt wurden. Mehr als 30 Jahre lang hat Dietmar Siegert historische Aufnahmen aus Deutschland gesammelt. Sie zeigen unberührte Natur, städtische Milieustudien und die Entstehung von Denkmälern. Eine außergewöhnliche Sammlung die dokumentiert, wie die Fotografie in Deutschland ihren Anfang nahm. Die Bilder aus der Zeit von 1840 bis 1890 sind nun im Münchner Stadtmuseum zu sehen und als Bildband bei (Schirmer/Mosel) erhältlich. 

Verlagsangebot

Hören Sie DIE ZEIT

Genießen Sie wöchentlich aktuelle ZEIT-Artikel mit ZEIT AUDIO

Hier reinhören

Kommentare

6 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

gute Frage!

Ich hab da ja so einen Verdacht:

Das "eigentliche" Deutschland (ich kenn doch das Geschichtsressort der ZEIT!) ist bestimmt wieder was Boeses, alles was sich in die Linie Luther-Friedrich-Bismarck-Wilhelm Zwo-Hitler biegen laesst. Aber dann kamen ja gluecklicherweise die Amerikaner und haben uns endlich von uns selbst erloest und total umerzogen...

Aber mal ernsthaft:
Diese Bilder stimmen mich sehr wehmuetig. Was koennten wir heute fuer ein schoenes Land sein ohne Kriegszerstoerung, Vertreibung, Bevoelkerungsverdichtung, Zersiedlung und Wirtschaftsvergoetterung, aber dafuer mit Denkmal- und Naturschutz, Lebensart, regionalen Unterschieden und einem liebenswerten Patriotismus a la Daenemark und Frankreich...