Fotopreis : Eine Straße erzählt ihre Geschichte

Arwed Messmer illustriert mit seinen Panoramafotografien den Wandel des Stadtbilds. Für sein Projekt "Berlin, Fruchtstraße" bekam er den Deutschen Fotobuchpreis in Silber.

Die Spuren, die die Zeit in den Bauwerken einer Stadt hinterlässt, ist das Thema der Autorin Annett Gröschner und des Fotografen Arwed Messmer. In ihrem jüngsten Projekt haben sie sich der Berliner Fruchtstraße gewidmet. Sie wurde am 27.März 1952 vom Berliner Vermessungsfotografen Fritz Tiedemann dokumentiert. Messmer hat aus diesen 32 Einzelbildern ein großformatiges Panorama geschaffen. Es steht symbolisch für das Berliner Stadtbild der Nachkriegszeit. Für ihre Arbeit hat das Duo Gröschner/Messmer jetzt den Deutschen Fotobuchpreis in Silber erhalten.

Verlagsangebot

Entdecken Sie mehr.

Lernen Sie DIE ZEIT 4 Wochen lang im Digital-Paket zum Probepreis kennen.

Hier testen

Kommentare

4 Kommentare Kommentieren

Magie der Bilder

Absolut fesselnd und einen ganz eigenen Sog entwickelnde Fotostrecke. Man möchte in den Details, der gestochen scharfen Bilder versinken. Fragt sich, was spielt sich hinter den erschütternd kaputten Fassaden ab? Und entdeckt immer wieder neue Details, bis hin zu ernüchternden Fassade der DDR-Bauten, die allem Leben und Farbe nimmt.