Fotografie : Tanger ist kein Ort der Sehnsucht mehr

Yto Barrada widmet sich der gesellschaftlichen Realität in Nordafrika. In ihrer Fotoarbeit zeigt sie ihre Heimatstadt Tanger als Ort der inneren und äußeren Grenzen.

Die marokkanisch-französische Künstlerin Yto Barrada beschäftigt sich vor allem mit der gesellschaftlichen Situation in ihrer Heimatstadt Tanger. Die Stadt steht mit ihrer Lage an der Straße von Gibraltar für die Kluft zwischen Europa und Afrika. Barrada weist mit ihren Fotografien aber auch auf die innere Teilung Tangers hin, das gerade vom Immobilienkapitalismus entdeckt wird. Der Titel ihrer ersten großen Ausstellung Riffs in Winterthur bezieht sich auf das Rif-Gebirge, das in der Vergangenheit Schauplatz antikolonialer Aufstände war.

 

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