mit Erinnerungen an die eigenen Dinge, die wichtigen, die erzählen und die überflüssigen, die keine Geschichte erzählen und schweigen. Eine sehr zeitgemässe Arbeit.
Der Kerber-Verlag hat 2013 einen hervorragenden Bildband mit dem Titel "Martin Mlecko - Les Choses De La Vie" aufgelegt. Der Fotograf Martin Mleko (Jahrgang 1951) stellt in diesem ausgezeichneten S/W Bildband ein 1993 begonnenes Projekt vor, welches mit rund 500 Aufnahmen eine Art fotografische Autobiographie der Lebensumwelt des Künstlers darstellt. Mit seinen Bildern begibt sich Martin Mlenko in den Kosmos des Alltäglichen und er läßt uns teilhaben an Dingen, die ihn in seiner konkreten Lebensumwelt (Gegenstände, Bekleidungsstücke, seine Wohnung, Atelier ect.) wichtig sind; für Dinge also, die man gewöhnlich durch Nichtbeachtung übergeht. Die profanen Dinge sind es, die der Künstler in diesem Projekt in den Fokus nimmt und er transformiert sie gekonnt ins Bewußtsein des Rezipienten. Der vorliegende Bildband legt Zeugnis ab über eine längere Schaffensphase des Fotografen, die sich wohltuend unterscheidet von so manch künstlich inszinierter Location anderer Fotografen. Martin Mlecko verzichtet hierauf bewußt und mit seinen unaufdringlichen Aufnahmen gelingt es ihm auch künstlerisch zu überzeugen, gleichsam nach dem Prinzip: "Weniger ist mehr" oder "in der Beschränkung liegt die Kunst". Seine handwerklich perfekten und künstlerisch ausgewogenen Schwarz-Weiß-Aufnahmen sollten insbesondere Liebhaber klassischer analoger Gegenwarts-Fotografie ansprechen. Der vorliegende Bildband ist ausgestattet mit einem Vorwort von Kay v. Keitz und Kurztexten z. den Abb. Willi Wilhelm
Noch nie wurde eine Ausstellung im Londoner Victoria And Albert Museum so heiß erwartet wie diese. Wir zeigen Bilder aus der Retrospektive "David Bowie is".
Sind Smartphones eine Gefahr für anspruchsvolle Fotografie? Ostkreuz-Fotograf Maurice Weiss und Fabian Mohr von ZEIT ONLINE diskutieren im Pro und Contra.
Wie Cindy Sherman schlüpft die Künstlerin Catrine Val von einer Identität in die nächste. Ihre Bildserie "Feminist" spielt mit dem Akt der weiblichen Selbstinszenierung.
Der Fotograf Andrei Liankevich porträtiert heidnische Bräuche, Sowjetkult und Alltag in seiner Heimat Weißrussland. Auf der Leipziger Buchmesse sind die Bilder zu sehen.
was mir bei vielen Fotografien zu kurz kommt: die Beziehung des Fotografen zu den Geschichten seiner Bilder.
wie Kunst der Banalität ihren Platz einräumt!
die Betrachtungen des Alltags.
von Leben und Kunst.
mit Erinnerungen an die eigenen Dinge, die wichtigen, die erzählen und die überflüssigen, die keine Geschichte erzählen und schweigen. Eine sehr zeitgemässe Arbeit.
Der Kerber-Verlag hat 2013 einen hervorragenden Bildband mit dem Titel "Martin Mlecko - Les Choses De La Vie" aufgelegt. Der Fotograf Martin Mleko (Jahrgang 1951) stellt in diesem ausgezeichneten S/W Bildband ein 1993 begonnenes Projekt vor, welches mit rund 500 Aufnahmen eine Art fotografische Autobiographie der Lebensumwelt des Künstlers darstellt. Mit seinen Bildern begibt sich Martin Mlenko in den Kosmos des Alltäglichen und er läßt uns teilhaben an Dingen, die ihn in seiner konkreten Lebensumwelt (Gegenstände, Bekleidungsstücke, seine Wohnung, Atelier ect.) wichtig sind; für Dinge also, die man gewöhnlich durch Nichtbeachtung übergeht. Die profanen Dinge sind es, die der Künstler in diesem Projekt in den Fokus nimmt und er transformiert sie gekonnt ins Bewußtsein des Rezipienten. Der vorliegende Bildband legt Zeugnis ab über eine längere Schaffensphase des Fotografen, die sich wohltuend unterscheidet von so manch künstlich inszinierter Location anderer Fotografen. Martin Mlecko verzichtet hierauf bewußt und mit seinen unaufdringlichen Aufnahmen gelingt es ihm auch künstlerisch zu überzeugen, gleichsam nach dem Prinzip: "Weniger ist mehr" oder "in der Beschränkung liegt die Kunst". Seine handwerklich perfekten und künstlerisch ausgewogenen Schwarz-Weiß-Aufnahmen sollten insbesondere Liebhaber klassischer analoger Gegenwarts-Fotografie ansprechen. Der vorliegende Bildband ist ausgestattet mit einem Vorwort von Kay v. Keitz und Kurztexten z. den Abb. Willi Wilhelm
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