Fotograf Joseph Rodriguez

Ein Objektiv für Außenseiter

Monique, Spanish Harlem, New York 1987

Monique, Spanish Harlem, New York 1987  |  © Joseph Rodriguez

Monique schmollt, weil ihre Mutter ihr das Ausgehen verboten hat. In den Straßen von Spanish Harlem treibt sich allerhand Gesindel herum, vor dem die Mutter sie beschützen will. In so einer Nachbarschaft wuchs auch Joseph Rodriguez auf. Schon als Teenager kam er wegen Einbruchs und Drogenhandels ins Gefängnis, danach begann er zu fotografieren. "Menschen sind mir wichtig", sagt er, "meine Art der Fotografie ist nicht hip, aber sie ist relevant." Noch bis zum 6. April ist die Retrospektive A Humanist Gaze in der HARDHITTA Gallery in Köln zu sehen.