Fotograf Joseph Rodriguez : Ein Objektiv für Außenseiter

Vom Drogendealer zum Fotografen: In Köln wird die erste Retrospektive des Amerikaners Joseph Rodriguez gezeigt, der sich mit dem Alltag sozialer Außenseiter beschäftigt.

Monique schmollt, weil ihre Mutter ihr das Ausgehen verboten hat. In den Straßen von Spanish Harlem treibt sich allerhand Gesindel herum, vor dem die Mutter sie beschützen will. In so einer Nachbarschaft wuchs auch Joseph Rodriguez auf. Schon als Teenager kam er wegen Einbruchs und Drogenhandels ins Gefängnis, danach begann er zu fotografieren. "Menschen sind mir wichtig", sagt er, "meine Art der Fotografie ist nicht hip, aber sie ist relevant." Noch bis zum 6. April ist die Retrospektive A Humanist Gaze in der HARDHITTA Gallery in Köln zu sehen.
 

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