Fotografie

Gesichter, in denen die Zeit vergeht

Die niederländische Fotografin Rineke Dijkstra fotografierte von 1994 bis 2008 in einem Flüchtlingsheim das fünfjährige bosnische Mädchen Almerisa. Die elf Porträts dokumentieren nicht nur das Heranwachsen eines Kindes, sondern auch den wachsenden kulturellen Einfluss seiner neuen Heimat. ("Almerisa", 23. Juni 1996; Courtesy the artist and Galerie Max Hetzler, Berlin)

Die niederländische Fotografin Rineke Dijkstra fotografierte von 1994 bis 2008 in einem Flüchtlingsheim das fünfjährige bosnische Mädchen Almerisa. Die elf Porträts dokumentieren nicht nur das Heranwachsen eines Kindes, sondern auch den wachsenden kulturellen Einfluss seiner neuen Heimat. ("Almerisa", 23. Juni 1996; Courtesy the artist and Galerie Max Hetzler, Berlin)  |  © Courtesy the artist and Galerie Max Hetzler, Berlin

Gesichter faszinieren. Der fixierte Blick auf ein menschliches Gegenüber, wie ihn die Fotografie erlaubt, lässt uns über dessen Leben, Entwicklung, Leid und Freude spekulieren. Und er bringt uns nicht zuletzt dazu, über uns selbst nachzudenken. Eine Ausstellung in Köln zeigt noch bis 28. Juli  die Arbeiten von 15 Künstlern, die sich intensiv und über einen längeren Zeitraum mit Porträts beschäftigt haben. Ihre quasi-wissenschaftliche Methode ermöglicht uns erkenntnisbringende Vergleiche über das menschliche Dasein.