Harry Callahan (1912 - 1999) war ein Vorreiter der modernen Fotografie. Er entfernte sich früh vom allgegenwärtigen Realismus und repräsentierte 1978 als erster Fotograf überhaupt die USA auf der Biennale. Seine Bilder erfassen den Einbruch der Moderne in den Alltag der USA. Callahans Landschaftsfotografien, Streifzüge durch Städte wie Detroit, Chicago oder New York und die sehr intimen Porträts seiner Frau Eleanor zeigt ab 19. Juli das Münchner Stadtmuseum. Der Katalog zur Retrospektive ist im Kehrer Verlag erschienen.