Fotograf Gilbert Garcin : Schere statt Photoshop

Gilbert Garcin lichtet nur sich und seine Frau ab, in Schwarz-Weiß. Um mit seinen Fotos existenzielle Themen anzureißen, reichen eine Schere und etwas Kleber.

Kurz vor dem Ruhestand gab Gilbert Garcin seinen Job als Fabrikdirektor auf und wurde Fotograf. Aus schwarz-weißen Selbstporträts kreiert er nun mit Schere und Klebstoff seit fast 20 Jahren surrealistische Werke. Mal baumelt sein Alter Ego, ein älterer Herr, an den Strängen wie eine Marionette, mal umarmt er einen Stein in der Wüste – und regt den Betrachter an, über den Sinn des Lebens zu grübeln. Seine ironisch-melancholischen Werke zeigt die Berliner Ausstellung Alles kann geschehen im Schloss Neuhardenberg. Der Künstler hat sie selbst kuratiert.  

Verlagsangebot

Entdecken Sie mehr.

Lernen Sie DIE ZEIT 4 Wochen lang im Digital-Paket zum Probepreis kennen.

Hier testen

Kommentare

5 Kommentare Kommentieren