Künstler Manfred Kuttner

Mit dem Pinsel tief in die Plaka-Töne

"Gewinde" (Thread), 1962. Tempera, fluoreszierende Leuchtfarbe auf Nesselstoff

"Gewinde" (Thread), 1962. Tempera, fluoreszierende Leuchtfarbe auf Nesselstoff  |  © Hall Collection

Manfred Kuttner wollte, dass die Bilder vor Neon flirren. Mit Richter, Polke und Lueg veranstaltete er 1963 die Demonstrative Ausstellung in Düsseldorf: In einer Metzgerei hängten sie ihre Gemälde auf, Der Heilige Stuhl von Kuttner schwebte im Schaufenster. Die Pop-Art kam damit in Deutschland an. Als Künstler arbeitete Kuttner nur drei Jahre, dann wechselte er in die Werbegrafik. Seine Bilder landeten im Keller seines Hauses. Nun, fast ein halbes Jahrhundert später, präsentiert die Villa Merkel in Esslingen eine beeindruckende Ausstellung seiner Werke.