Nach dem Spaß kam der Ernst: Kurt Schwitters erweiterte mit den Dadaisten den Kunstbegriff, bevor er ins Exil nach England ging. Durch die Nationalsozialisten verfemt, integrierte er in der neuen Heimat Alltagsgegenstände wie Bindfaden oder Watte in seine Arbeiten. Schwitters schuf Collagen und Assemblagen, Gemälde und Skulpturen. Inspiriert von der Landschaft, verarbeitete er Naturmaterialien wie Muscheln oder Knochen. Das Sprengel Museum Hannover widmet seinem Spätwerk die erste umfassende Ausstellung, in Zusammenarbeit mit der Tate Britain in London.