Ein Ölgemälde von Pablo Picasso ist in New York für 31,5 Millionen Dollar (22,6 Millionen Euro) versteigert worden. Damit übertraf das 1932 entstandene Werk Die Rettung den Schätzwert von 14 bis 18 Millionen Dollar bei weitem.

Es war der zweite Abend in Folge, an dem ein Werk Picassos für eine hohe Summe den Besitzer wechselte. Am Dienstag war dessen 1942 entstandenes Porträt von Dora Maar bei Christie's für 22,5 Millionen Dollar versteigert worden. 

Neben dem Gemälde kamen am Mittwoch im Auktionshaus Sotheby's noch 50 weitere Stücke unter den Hammer. Insgesamt wurden rund 219 Millionen Dollar erlöst. Keinen Käufer fand überraschend Picassos Tête de Marie-Thérèse. Das Werk war vorab auf einen Erlös von 15 bis 20 Millionen Dollar geschätzt worden.

Unter den verkauften Gemälden fand sich auch das Werk La Seance von Henri Matisse aus dem Jahr 1924, das für 19,2 Millionen Dollar unter den Hammer kam. Es zeigt dessen Assistentin Henriette Darricarrere. Das Gemälde Japanische Brücke von Claude Monet erlöste 15,8 Millionen, sein Werk Auf der Klippe von Pourville war dem Käufer 8,2 Millionen Dollar wert.