Es klingt wie die Geschichte aus einem Film. Nach dem Tod der deutsch-jüdischen Widerstandskämpferin Lore Krüger 2009 taucht plötzlich ein Koffer auf. Er ist gefüllt mit Fotos, die sie zwischen 1934 und 1944 gemacht hat. Die Bilder dokumentieren Stationen ihrer Flucht und zeigen das Schicksal einer europäischen Intellektuellen in dieser Zeit: Emanzipation, Verfolgung, Flucht, Exil. Sie markieren auch den Übergang der Fotografie vom abbildenden zum bildenden Medium. Etwa 100 Werke Lore Krügers sind bis 10. April 2015 in der Berliner C/O-Galerie zu sehen.