"Berlin Noir": Verfall und Vergnügen

Rau und runtergekommen. Miron Zownirs Fotoreportage "Berlin Noir" zeigt die Stadt von den Siebzigern bis heute. In Köln wird sie nun ausgestellt, wir zeigen Bilder.

West-Berlin vor dem Mauerfall wird heute gerne als wilde und kreative Ära verklärt. Miron Zownirs Fotografien aus den siebziger und achtziger Jahren zeigen auch die dunklen Seiten dieser Zeit: Verwahrlosung, Obdachlosigkeit und Armut. Zownir, 1953 in Karlsruhe geboren, nimmt einen distanzierteren Blick ein, was wohl seinem Beruf als Fotoreporter geschuldet ist. Seine aktuelleren Aufnahmen zeigen, dass Berlin heute zwar eine glattere Oberfläche hat, darunter aber ähnlich rau ist wie früher. Zownirs Werk ist in der Hardhitta Gallery in Köln zu sehen.

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