Ausgezeichnet Die Jahresluchse

Zärtlich, subversiv und wunderbar giftig: Hier finden Sie alle Preisträger des LUCHS des Jahres von 1997 bis 2009.

1997 – Ernst Jandl und Norman Junge: fünfter sein.

"Feinfühlig und wohlüberlegt erklärt diese engagierte Bildergeschichte kleinen Kindern, warum sie keine Angst vor Arzt und Wartezimmer haben müssen. Der frische, raffinierte Text unterstreicht im Zusammenspiel mit den eleganten und zurückhaltenden Illustrationen die Klarheit und Wirksamkeit dieses bezaubernden Buches." (Aus der Begründung der LUCHS-Jury)

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1998 – Jutta Bauer: Die Königin der Farben.

"Ein Buch von doppelter Lesart: Das Märchen von einer farblosen Königin, die erst die Farben in sich selbst entdecken muß, um glücklich zu werden. Zudem ein Farbskizzenbuch über die Entdeckung der Farbe, über die Lust am freien Zeichnen, über das Verhältnis der Grundfarben und ihre Mischungen." (Jens Thiele, DIE ZEIT)

1999 – Wolf Erlbruch: Nachts.

"Erlbruch collagiert, zeichnet und malt, er zitiert und parodiert, doch immer sparsam und reduziert, mit Blick auf die spannungsvolle Komposition, die so charakteristisch für seine Arbeit ist." (Jens Thiele, DIE ZEIT)

2000 – Jutta Richter: Der Tag, als ich lernte die Spinnen zu zähmen.

2001 – Mirjam Pressler: Malka Mai.

"Ganz reich ist dieses Buch, voller Blicke, Gesten und Bewegungen, eine leise Choreografie im Untergrund der Ereignisse." (Reinhard Osteroth, DIE ZEIT)

2002 – Philip Adargh: Schlimmes Ende.

2003 – Per Olov Enquist: Großvater und die Wölfe.

"Also, alles ist da: ein anarchischer Großvater, der seinen Enkeln falsche, das heißt herrliche Ratschläge gibt, vier Kinder, die das Herz wärmen, die abenteuerliche Wanderung auf einen hohen Berg und gefährliche Bösewichter. Dazu Wölfe, ein Bär, Pups-Witze und ein Krokodil, das kleinen Mädchen angeblich nachts in den Hintern beißt. Was will kind mehr?" (Konrad Heidkamp, DIE ZEIT)

2004 – Frank Cottrell Boyce: Millionen

"Was tun mit 229370 englischen Pfund, die vom Himmel fallen? Vor allem, wenn man Kind ist und mit einem Vater gesegnet, der die Ehrlichkeit in Person verkörpert. Große Gewissensentscheidungen sind auch immer großer Stoff für Komödien, und so entpuppt sich Frank Cottrell Boyce’ Roman als höchst vergnüglicher literarischer Slapstick" (Konrad Heidkamp, DIE ZEIT)

2005 – Meg Rosoff: So lebe ich jetzt

"Es geht um Liebe, es geht um Gewalt, es geht um die bleibenden Narben seelischer Verletzungen, und doch ist alles eingeschlossen in einem großen literarischen Atem. Die fünfzehnjährige Ich-Erzählerin ist so alt wie das lesende Gegenüber, die ungewöhnliche Sprache bietet gerade jenes Maß an Widerstand, das die Handlung fordert, und die Geschichte mutet mehr zu, als sich der Alltag träumen lässt." (Aus der Begründung der LUCHS-Jury)

2006 – Guus Kuijer: Das Buch von allen Dingen

"Guus Kuijer macht aus Thomas’ Aufzeichnungen eine kurze Geschichte über Angst und Mut. Kein Wort zu viel, keines zu wenig – und treffend von Sylke Hachmeister übersetzt." (Siggi Seuss, DIE ZEIT)

2007 – Tamara Bach: Jetzt ist hier

"Missglückte Partys, gespeicherte Handynummern, runtergeladene Songs, gebrannte CDs – Klänge und Bilder im Kopf entstehen, da Tamara Bach die Kunst beherrscht, Anleitungen zum lesenden Sehen und Hören zu schreiben." (Konrad Heidkamp, DIE ZEIT)

2008 – Sally Nicholls: Wie man unsterblich wird

"Mit scheinbar leichter Hand gelingt es Sally Nicholls, die ganze Palette an Gefühlen von Trauer und Mitleiden, Staunen und Bewunderung bis hin zu Heiterkeit und Freude auszulösen und so die nötige Distanz zu schaffen, um diese schwierige Thematik zu ertragen. Besser kann man Kindern nicht erklären, dass im Leben jede Minute zählt." (Hilde Elisabeth Menzel)

2009 – Meg Rosoff: Damals, das Meer

"Das Buch besticht durch eine überraschende Handlung, vielschichtige Charaktere und eine dichte, raffinierte, oft witzige Sprache, die Brigitte Jakobeit klar und atmosphärisch sicher ins Deutsche übersetzt hat." (Aus der Begründung der LUCHS-Jury)

 
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    • Schlagworte Kinder | Literatur | Mirjam Pressler | Ernst Jandl | Spinne
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