Literatur-Auszeichnung Nusseibeh und Oz erhalten Unseld-Preis
Der Siegfried-Unseld-Preis geht an den palästinensischen Schriftsteller Sari Nusseibeh und den israelischen Autor Amos Oz. Beide wagten den "Blick über die Trennmauer".
Der palästinensische Schriftsteller Sari Nusseibeh und der israelische Autor Amos Oz werden mit dem Siegfried-Unseld-Preis 2010 ausgezeichnet. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis soll am 28. September, dem Geburtstag des langjährigen früheren Suhrkamp-Verlegers Siegfried Unseld, im Berliner Rathaus übergeben werden.
Nusseibeh hatte 2008 seine Autobiografie unter dem Titel Es war einmal ein Land. Ein Leben in Palästina vorgelegt. Von Oz erschien 2004 Eine Geschichte von Liebe und Finsternis .
Wie der Suhrkamp Verlag mitteilte, werde neben der literarischen Leistung auch das Engagement der Autoren für eine Versöhnung beider Nationen und eine dauerhafte gewaltlose Koexistenz zweier Staaten geehrt. Beide Autoren hätten das Leben im gemeinsamen historischen Raum Israels und Palästinas ausgelotet. "Die beiden Bücher erzählen, mit Blick über die Trennmauer hin zum anderen, die Geschichte des eigenen Volkes ", befand die Jury.
Der Siegfried-Unseld-Preis wird seit 2004 alle zwei Jahre vergeben. Ausgezeichnet werden Schriftsteller oder Wissenschaftler. Bisherige Preisträger waren Peter Handke, Inger Christensen und Bruno Latour.
- Datum 22.07.2010 - 17:17 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 4
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kommt, wenn man mit der falschen Rasse ins Bett geht?
http://www.haaretz.com/pr...
Alle Zeitungen berichten über diesen Skandal, ausser die ZEIT.
So etwas darf eben nicht sein, lieber halten wir die Fiktion vom "multikulturellen" Land aufrecht.
Nein, ist es nicht - wie Ihnen an anderer Stelle auf dieser Webseite schon einmal, aber erkennbarer Weise erfolglos erläutert wurde: der Mann wird nicht bestraft , weil er "mit einer fremden Rasse" im Bett gelegen hat, sondern weil er sich einen GV durch Täuschung erschlichen hat. Das mag man immer noch für unsinnig halten (so sehe ich das), aber Anlaß für Ihre sich wieder einmal im Graubereich des Antisemitismus sich abspielenden Allusionen bietet es nicht. Unterlassen Sie doch diesen Unsinn!
Jetzt mal abgesehen davon, dass Ihr Beitrag so sehr hierhin gehört wie Ananas ins Kebab, schreiben Sie sich auch noch ziemlichen Unfug zusammen.
http://www.spiegel.de/pan...
Der Mann wurde nicht dafür verurteilt, dass er "mit der falschen Rasse ins Bett geht", sondern dafür, dass er die Frau über seine Identität getäuscht hat, was in Israel, sofern die Konsequenz dieser Täuschung die Erschleichung von Sexualkontakten ist, offenbar als Vergewaltigung gilt. Das kann man nachvollziehbar finden oder auch nicht, aber Rassenschande hat jedenfalls noch nicht den Einzug ins dortige Strafgesetzbuch gehalten.
Ach ja, es ist zwar keine Entschuldigung, aber: im umgekehrten Fall, dh ein Andersgläubiger mit einer Muslimin in einer islamischen Gesellschaft, hätte der Betreffende höchstwahrscheinlich dem Allmächtigen auf Knien für 18 Monate Haft gedankt, weil ein Lynchmord (oder die Hinrichtung) die wesentlich wahrscheinlichere Alternative gewesen wäre (für die Beischläferin allerdings ebenfalls).
Außer er wäre ein Jude, dann hätte es nicht mal den Vorwand der Mehr-oder-weniger-Vergewaltigung gebraucht.
Nein, ist es nicht - wie Ihnen an anderer Stelle auf dieser Webseite schon einmal, aber erkennbarer Weise erfolglos erläutert wurde: der Mann wird nicht bestraft , weil er "mit einer fremden Rasse" im Bett gelegen hat, sondern weil er sich einen GV durch Täuschung erschlichen hat. Das mag man immer noch für unsinnig halten (so sehe ich das), aber Anlaß für Ihre sich wieder einmal im Graubereich des Antisemitismus sich abspielenden Allusionen bietet es nicht. Unterlassen Sie doch diesen Unsinn!
Jetzt mal abgesehen davon, dass Ihr Beitrag so sehr hierhin gehört wie Ananas ins Kebab, schreiben Sie sich auch noch ziemlichen Unfug zusammen.
http://www.spiegel.de/pan...
Der Mann wurde nicht dafür verurteilt, dass er "mit der falschen Rasse ins Bett geht", sondern dafür, dass er die Frau über seine Identität getäuscht hat, was in Israel, sofern die Konsequenz dieser Täuschung die Erschleichung von Sexualkontakten ist, offenbar als Vergewaltigung gilt. Das kann man nachvollziehbar finden oder auch nicht, aber Rassenschande hat jedenfalls noch nicht den Einzug ins dortige Strafgesetzbuch gehalten.
Ach ja, es ist zwar keine Entschuldigung, aber: im umgekehrten Fall, dh ein Andersgläubiger mit einer Muslimin in einer islamischen Gesellschaft, hätte der Betreffende höchstwahrscheinlich dem Allmächtigen auf Knien für 18 Monate Haft gedankt, weil ein Lynchmord (oder die Hinrichtung) die wesentlich wahrscheinlichere Alternative gewesen wäre (für die Beischläferin allerdings ebenfalls).
Außer er wäre ein Jude, dann hätte es nicht mal den Vorwand der Mehr-oder-weniger-Vergewaltigung gebraucht.
Nein, ist es nicht - wie Ihnen an anderer Stelle auf dieser Webseite schon einmal, aber erkennbarer Weise erfolglos erläutert wurde: der Mann wird nicht bestraft , weil er "mit einer fremden Rasse" im Bett gelegen hat, sondern weil er sich einen GV durch Täuschung erschlichen hat. Das mag man immer noch für unsinnig halten (so sehe ich das), aber Anlaß für Ihre sich wieder einmal im Graubereich des Antisemitismus sich abspielenden Allusionen bietet es nicht. Unterlassen Sie doch diesen Unsinn!
Jetzt mal abgesehen davon, dass Ihr Beitrag so sehr hierhin gehört wie Ananas ins Kebab, schreiben Sie sich auch noch ziemlichen Unfug zusammen.
http://www.spiegel.de/pan...
Der Mann wurde nicht dafür verurteilt, dass er "mit der falschen Rasse ins Bett geht", sondern dafür, dass er die Frau über seine Identität getäuscht hat, was in Israel, sofern die Konsequenz dieser Täuschung die Erschleichung von Sexualkontakten ist, offenbar als Vergewaltigung gilt. Das kann man nachvollziehbar finden oder auch nicht, aber Rassenschande hat jedenfalls noch nicht den Einzug ins dortige Strafgesetzbuch gehalten.
Ach ja, es ist zwar keine Entschuldigung, aber: im umgekehrten Fall, dh ein Andersgläubiger mit einer Muslimin in einer islamischen Gesellschaft, hätte der Betreffende höchstwahrscheinlich dem Allmächtigen auf Knien für 18 Monate Haft gedankt, weil ein Lynchmord (oder die Hinrichtung) die wesentlich wahrscheinlichere Alternative gewesen wäre (für die Beischläferin allerdings ebenfalls).
Außer er wäre ein Jude, dann hätte es nicht mal den Vorwand der Mehr-oder-weniger-Vergewaltigung gebraucht.
"Beide wagten den "Blick über die Trennmauer"." ... und sind zufällig Suhrkamp-Autoren. (Schallendes Gelächter)
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