Jonathan Safran Foer Bio-Eier an jeder Tankstelle
Warum sind wir nicht längst alle Vegetarier? Sollte der Staat stärker gegen die Massentierhaltung vorgehen? Jonathan Safran Foer hat die Fragen unserer Leser beantwortet.
- Datum 24.01.2011 - 14:47 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 277
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gibt es die Antworten nicht in Schriftform ?
Tischnachbar: Sind Sie so nett und mailen mir an fabian.mohr@zeit.de ganz kurz, mit welchem Gerät Sie unterwegs sind und welchen Browser und welches Betriebssystem Sie nutzen? Wir kümmern uns dann um eine Lösung. Danke, herzliche Grüße, Fabian Mohr
Tischnachbar: Sind Sie so nett und mailen mir an fabian.mohr@zeit.de ganz kurz, mit welchem Gerät Sie unterwegs sind und welchen Browser und welches Betriebssystem Sie nutzen? Wir kümmern uns dann um eine Lösung. Danke, herzliche Grüße, Fabian Mohr
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Hallo, wäre es vielleicht nicht sowieso eine bessere Alternative nicht mehr auf Flash zu setzen (was eh immer Probleme macht), sondern Formate wie Ogg Theora oder WebM zu nutzen (mittels HTML5)? Ich glaube das wäre für alle einfacher und man nutzt zudem weniger patentbelastete Formate :-).
Hallo, wäre es vielleicht nicht sowieso eine bessere Alternative nicht mehr auf Flash zu setzen (was eh immer Probleme macht), sondern Formate wie Ogg Theora oder WebM zu nutzen (mittels HTML5)? Ich glaube das wäre für alle einfacher und man nutzt zudem weniger patentbelastete Formate :-).
vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Browser ist Opera 9.8
windows xp
Machen Sie sich aber bitte keine große Mühe. Ich schaue ohnehin nicht gerne Videos, sondern lese gerne (und schneller).
Im übrigen installiere ich auf meinem System auch nicht gerne Updates. Never change a running system !
Da wir aber schon bei Technik sind.
Bestimmte Werbebanner, die Sie am Rand schalten, sorgen unter Opera für Abstürze des Browsers. Aber das ist ein anderes Thema.
eine sehr gutes interview wurde hier gefürt. mir gefällt es, wie er menschen die fleisch essen nicht verurteilt, sondern den psychischen aspekt des essens anspricht. ich bin, so zu sagen,vegetarierin im anfangsstadium und werde mir bei zeiten das buch kaufen. massentierhaltung geht mir total gegen den strich, man muss ja nicht gleich vegan sein.
Ich bin auch immer wieder enttäuscht, wenn eine interessante Überschrift lockt und sich dann ein Video dahinter verbirgt. Ich klicke dann weg. Lektüre ist entspannend, glotzen nicht.
Ich finde es zwar auch schade, dass ein Artikel in einer Zeitung nicht mehr (zumindest auch) in geschriebener Form vorliegt. Aber zur Einstellung "never change a running system" (die ich übrigens teile), würde ich nochmal über das "running" nachdenken, wenn der Browser es nicht mehr tut :-)
eine sehr gutes interview wurde hier gefürt. mir gefällt es, wie er menschen die fleisch essen nicht verurteilt, sondern den psychischen aspekt des essens anspricht. ich bin, so zu sagen,vegetarierin im anfangsstadium und werde mir bei zeiten das buch kaufen. massentierhaltung geht mir total gegen den strich, man muss ja nicht gleich vegan sein.
Ich bin auch immer wieder enttäuscht, wenn eine interessante Überschrift lockt und sich dann ein Video dahinter verbirgt. Ich klicke dann weg. Lektüre ist entspannend, glotzen nicht.
Ich finde es zwar auch schade, dass ein Artikel in einer Zeitung nicht mehr (zumindest auch) in geschriebener Form vorliegt. Aber zur Einstellung "never change a running system" (die ich übrigens teile), würde ich nochmal über das "running" nachdenken, wenn der Browser es nicht mehr tut :-)
interessant, besondern als profleischler.
Das ist wie mit Idealismus,
Jeder weiss zwar das es gut ist aber umgesetzt wird es nicht.
paradox!
Nun dieser Mann erklärt gut warum eine Leute Fleisch immernoch essen und Wieso man sich nicht zu schnell dafür entscheidet.
Nun Ich bin kein Vegetarier. Und nicht aus Unwissenheit, nein ganz im gegenteil. Ich esse es gern. Und ja natürlich haben diese Tiere es besser verdient. Und all diese anderen Argumente mit der Haltung. Sondern es wird einfach nicht die Leute abschrecken zu Wissen wie es aussieht, sondern weil all diese Menschen für sich selbst entschieden haben Fleisch zu essen, weil es einfach so ist, weil Ich kein AC/DC höre und lieber etwas anderes. Jeder trifft für sich eine Entscheidung wie man lebt und für manche ist fleisch einfach fest mit drinn, bewusst.
Ich glaube die Zeit der Vegetarier wird irgendwann kommen, bzw ist sogar schon da, viele Freunde, bevorzugt Frauen, sind jetzt schon Vegetarier. Ich denke nur Sie werden nicht ernst genommen, das ist eher ein Imageproblem.
Ich muss hier entschieden widersprechen.
Das ist keine persönliche Entscheidung, genauso wie Menschen Foltern keine persönliche Entscheidung ist, weil man dabei leidensfähige Lebewesen lädiert. Persönliche Entscheidungen können schon begrifflich nur solche sein, bei denen man keinem anderen allzu arg wehtut.
Ich esse selbst auch Fleisch, aber ich käme nicht auf die Idee das mit solchen schwachsinnigen Argumenten zu verteidigen. Ich bin einfach zu bequem und es wird gesellschaftlich tolleriert. Aber jeder sollte versuchen es so weit zu reduzieren wie er es eben schafft. Überhaupt keine Rücksicht auf Mitgeschöpfe zu nehmen und das als persönliche Entscheidung darzustellen ist eine billige Ausrede.
.... habe jahrelang vegetarisch und vegan gelebt, bis ich irgendwann (in der veganen Phase) all diese Sachen, die man als Veganer so isst / essen muss, nicht mehr sehen konnte, und esse heute "bewusst" Fleisch. Anscheinend verlangt mein Körper danach, obwohl ich die Bilder aus den Schlachthäusern auch gesehen habe.
"Bewusst" heisst für mich, dass ich es nicht "gewohnheitsmässig" esse. Habe ja die Erfahrung gemacht, dass ich sehr lange drauf verzichten kann.
Es ist kein Alltagsfrass, sondern ein Genussmittel. Und die sind ja bekanntlich in kleinen Mengen am bekömmlichsten.
Ich muss hier entschieden widersprechen.
Das ist keine persönliche Entscheidung, genauso wie Menschen Foltern keine persönliche Entscheidung ist, weil man dabei leidensfähige Lebewesen lädiert. Persönliche Entscheidungen können schon begrifflich nur solche sein, bei denen man keinem anderen allzu arg wehtut.
Ich esse selbst auch Fleisch, aber ich käme nicht auf die Idee das mit solchen schwachsinnigen Argumenten zu verteidigen. Ich bin einfach zu bequem und es wird gesellschaftlich tolleriert. Aber jeder sollte versuchen es so weit zu reduzieren wie er es eben schafft. Überhaupt keine Rücksicht auf Mitgeschöpfe zu nehmen und das als persönliche Entscheidung darzustellen ist eine billige Ausrede.
.... habe jahrelang vegetarisch und vegan gelebt, bis ich irgendwann (in der veganen Phase) all diese Sachen, die man als Veganer so isst / essen muss, nicht mehr sehen konnte, und esse heute "bewusst" Fleisch. Anscheinend verlangt mein Körper danach, obwohl ich die Bilder aus den Schlachthäusern auch gesehen habe.
"Bewusst" heisst für mich, dass ich es nicht "gewohnheitsmässig" esse. Habe ja die Erfahrung gemacht, dass ich sehr lange drauf verzichten kann.
Es ist kein Alltagsfrass, sondern ein Genussmittel. Und die sind ja bekanntlich in kleinen Mengen am bekömmlichsten.
eine sehr gutes interview wurde hier gefürt. mir gefällt es, wie er menschen die fleisch essen nicht verurteilt, sondern den psychischen aspekt des essens anspricht. ich bin, so zu sagen,vegetarierin im anfangsstadium und werde mir bei zeiten das buch kaufen. massentierhaltung geht mir total gegen den strich, man muss ja nicht gleich vegan sein.
Klar muss man sich nicht vegan ernähren. Wenn man sich als VegetarierIn allerdings auf das Leid der Kreatur beruft, "muss" oder vielmehr "müsste" man letztlich eben doch vegan leben. Denn wenn es um Massentierhaltung und andere Grausamkeiten geht, ist nicht entscheidend, ob das Tier letztlich getötet und gegessen wird, auch die Milch- und Eier"produzenten" leiden.
In letzter Konsequenz heißt das vegan leben. Aber ich kann verstehen, dass (noch?) viele davor zurückschrecken - siehe Interview. Aber mit dem Vegetarismus ist man diesbzgl. immerhin auf dem richtigen Weg.
Wie äußert sich der "psychische aspekt des essens" ?
Klar muss man sich nicht vegan ernähren. Wenn man sich als VegetarierIn allerdings auf das Leid der Kreatur beruft, "muss" oder vielmehr "müsste" man letztlich eben doch vegan leben. Denn wenn es um Massentierhaltung und andere Grausamkeiten geht, ist nicht entscheidend, ob das Tier letztlich getötet und gegessen wird, auch die Milch- und Eier"produzenten" leiden.
In letzter Konsequenz heißt das vegan leben. Aber ich kann verstehen, dass (noch?) viele davor zurückschrecken - siehe Interview. Aber mit dem Vegetarismus ist man diesbzgl. immerhin auf dem richtigen Weg.
Wie äußert sich der "psychische aspekt des essens" ?
ich bin seit 3 jahren vegetarier und komme super klar, hab ein zufriedeneres leben!! auch eier kommen mir nicht mehr auf den tisch. inzwischen kann ich fleisch gar nicht mehr anfassen, weil es mich ekelt.
wenn ich auf ne grillparty gehe, schau ich vorher en video über schlachthöfe, dann kommt der appetit erst gar nicht.
wenn es zu feiertagen bei der familie fleisch gibt, esse ich trotzdem mit, um die mühe meiner verwandten anzuerkennen. das fleisch essen ist dann so ein highlight, als ob ich was super-exotisches esse :) können die gar nicht verstehn.
hoffentl. werden noch mehr leute veggies. das ist ne gute sache. und JSFs bücher sind einfach klasse, er schreibt so interessant. ich liebe ihn einfach, er ist soo schlau und gutaussehend -und veggie!!
gibt es eine möglichkeit ein autogramm von ihm zu bekommen?
Zitat:
"wenn ich auf ne grillparty gehe, schau ich vorher en video über schlachthöfe, dann kommt der appetit erst gar nicht."
Und sonst... alles (super) veggie-klar?
Erst stand da was von super klarkommen & glücklicher leben & dann so ein Satz:
"wenn ich auf ne grillparty gehe, schau ich vorher en video über schlachthöfe, dann kommt der appetit erst gar nicht."
Das nenn' ich Erfüllung... ^^ Aber zum Thema: Super Interview, gute Fragen & mal jemand, der die geistige Kompetenz hat & sich wirklich Gedanken gemacht hat. Und - oh Wunder - auch er malt die Welt nicht in Schwarz & weiß...
LG, das Füchsle
ein bisschen jugendlicher Enthusiasmus in diesem Zyniker - Forum :-)
"wenn ich auf ne grillparty gehe, schau ich vorher en video über schlachthöfe, dann kommt der appetit erst gar nicht."
Finde ich hoch interessant, daß das funktioniert.
Es gibt den Film "Clockwork Orange"
In diesem Film wird die "„Ludovico-Technik“, beschrieben. Eine Art Aversionstherapie.
"Diese wird von der Regierung als erfolgversprechender Versuch der Wissenschaft gefördert, um die Resozialisierung von Kriminellen zu erreichen und so zur Entlastung der überfüllten Gefängnisse beizutragen."
Der Proband wird "immer wieder für einige Stunden mit gewaltsam aufgesperrten Augen verschiedensten brutalen Filmen ausgesetzt wird; gleichzeitig werden ihm Drogen verabreicht, die bei ihm beim Betrachten der Gewaltszenen starke Übelkeit hervorrufen. Bei einem der Filme läuft Musik von Beethoven im Hintergrund." (wikipedia)
und jetzt gibt es Menschen, die das freiwillig machen.
Tja, so mancher Zukunftsvisionär der alten Zeit hatte es einfach "drauf".
"inzwischen kann ich fleisch gar nicht mehr anfassen, weil es mich ekelt.
wenn es zu feiertagen bei der familie fleisch gibt, esse ich trotzdem mit, um die mühe meiner verwandten anzuerkennen. das fleisch essen ist dann so ein highlight [...]"
Diese beiden Aussagen innerhalb eines Kommentares zu lesen, hat mich anfangs schon sehr irritert.
Aber so widersprüchlich es klingt - vielleicht ist gerade das das Problem. Das Wissen um die Fleischproduktion auf der einen, der Appetit auf der anderen Seite.
Welche Seite im Endeffekt 'gewinnt', muss jeder für sich selbst entscheiden.
Fragt sich nur ob die Vegetarische Ernährung, mit der Annahme das etwa 75% aller Menschen vegetarisch Essen, soviel besser ist.
Desweiteren stellt sich die Frage wo soviel Gemüse und Obst angebaut werden soll, ich bin mir nicht sicher, aber in Deutschland liegt der Landwirtschaftsanteil bei 3%.
Man kann eben nicht alles importieren und Waren weltweit verschicken wie man lustig ist, der Winter zeigt u.a. unsere Abhängikeit von Importware.
Die beste Lösung meiner Meinung nach liegt darin, Nahrung aus der Region zu beziehen, egal ob Fleisch, Fisch oder Gemüse/Obst, denn damit kann man auch diese jetzt schon stark vorhandenen Abhängigkeiten etwas reduzieren.
Ein Beispiel...ein bestimmer Discounter Fisch wird in Russland gefangen, in China verarbeitet und hier verkauft.
Diese Produktionskette ist nur dann günstig, wenn die Chinesen weiterhin so billig produzieren, werden die aber teurer und das werden sie in naher Zukunft, dann wird auch hier der Preis steigen und da bin ich mir sicher, können auch regionale Anbieter mithalen wenn nicht diese Preise unterbieten.
Selbst mein Gemüsehändler ist etwa 40% günstiger als Discounter und der bietet nicht nur Regionale Ware, vor allem sind seine Waren qualitativ erheblich besser als jede andere Discounter/Kaufhaus-Ware.(z.b. Karstadt/Gal.Kaufhof,Metro,etc...)
Zitat:
"wenn ich auf ne grillparty gehe, schau ich vorher en video über schlachthöfe, dann kommt der appetit erst gar nicht."
Und sonst... alles (super) veggie-klar?
Erst stand da was von super klarkommen & glücklicher leben & dann so ein Satz:
"wenn ich auf ne grillparty gehe, schau ich vorher en video über schlachthöfe, dann kommt der appetit erst gar nicht."
Das nenn' ich Erfüllung... ^^ Aber zum Thema: Super Interview, gute Fragen & mal jemand, der die geistige Kompetenz hat & sich wirklich Gedanken gemacht hat. Und - oh Wunder - auch er malt die Welt nicht in Schwarz & weiß...
LG, das Füchsle
ein bisschen jugendlicher Enthusiasmus in diesem Zyniker - Forum :-)
"wenn ich auf ne grillparty gehe, schau ich vorher en video über schlachthöfe, dann kommt der appetit erst gar nicht."
Finde ich hoch interessant, daß das funktioniert.
Es gibt den Film "Clockwork Orange"
In diesem Film wird die "„Ludovico-Technik“, beschrieben. Eine Art Aversionstherapie.
"Diese wird von der Regierung als erfolgversprechender Versuch der Wissenschaft gefördert, um die Resozialisierung von Kriminellen zu erreichen und so zur Entlastung der überfüllten Gefängnisse beizutragen."
Der Proband wird "immer wieder für einige Stunden mit gewaltsam aufgesperrten Augen verschiedensten brutalen Filmen ausgesetzt wird; gleichzeitig werden ihm Drogen verabreicht, die bei ihm beim Betrachten der Gewaltszenen starke Übelkeit hervorrufen. Bei einem der Filme läuft Musik von Beethoven im Hintergrund." (wikipedia)
und jetzt gibt es Menschen, die das freiwillig machen.
Tja, so mancher Zukunftsvisionär der alten Zeit hatte es einfach "drauf".
"inzwischen kann ich fleisch gar nicht mehr anfassen, weil es mich ekelt.
wenn es zu feiertagen bei der familie fleisch gibt, esse ich trotzdem mit, um die mühe meiner verwandten anzuerkennen. das fleisch essen ist dann so ein highlight [...]"
Diese beiden Aussagen innerhalb eines Kommentares zu lesen, hat mich anfangs schon sehr irritert.
Aber so widersprüchlich es klingt - vielleicht ist gerade das das Problem. Das Wissen um die Fleischproduktion auf der einen, der Appetit auf der anderen Seite.
Welche Seite im Endeffekt 'gewinnt', muss jeder für sich selbst entscheiden.
Fragt sich nur ob die Vegetarische Ernährung, mit der Annahme das etwa 75% aller Menschen vegetarisch Essen, soviel besser ist.
Desweiteren stellt sich die Frage wo soviel Gemüse und Obst angebaut werden soll, ich bin mir nicht sicher, aber in Deutschland liegt der Landwirtschaftsanteil bei 3%.
Man kann eben nicht alles importieren und Waren weltweit verschicken wie man lustig ist, der Winter zeigt u.a. unsere Abhängikeit von Importware.
Die beste Lösung meiner Meinung nach liegt darin, Nahrung aus der Region zu beziehen, egal ob Fleisch, Fisch oder Gemüse/Obst, denn damit kann man auch diese jetzt schon stark vorhandenen Abhängigkeiten etwas reduzieren.
Ein Beispiel...ein bestimmer Discounter Fisch wird in Russland gefangen, in China verarbeitet und hier verkauft.
Diese Produktionskette ist nur dann günstig, wenn die Chinesen weiterhin so billig produzieren, werden die aber teurer und das werden sie in naher Zukunft, dann wird auch hier der Preis steigen und da bin ich mir sicher, können auch regionale Anbieter mithalen wenn nicht diese Preise unterbieten.
Selbst mein Gemüsehändler ist etwa 40% günstiger als Discounter und der bietet nicht nur Regionale Ware, vor allem sind seine Waren qualitativ erheblich besser als jede andere Discounter/Kaufhaus-Ware.(z.b. Karstadt/Gal.Kaufhof,Metro,etc...)
Hallo, wäre es vielleicht nicht sowieso eine bessere Alternative nicht mehr auf Flash zu setzen (was eh immer Probleme macht), sondern Formate wie Ogg Theora oder WebM zu nutzen (mittels HTML5)? Ich glaube das wäre für alle einfacher und man nutzt zudem weniger patentbelastete Formate :-).
vielen dank für das video-interview und die nun schon über einen längeren zeitraum andauernde berichterstattung zum weitläufigen themengebiet ernährung.
meiner meinung nach ist letztendlich der entscheidende punkt bei der ganzen vegetarismus-geschichte die selbstdisziplin. man muss, wie JSF richtig feststellt, erstmal einen kleinen, abschreckenden hügel überwinden, denn es ist natürlich eine umstellung der gewohnheiten. viele werden berichte über massentierhaltung gesehen haben, sind dann aber gut im verdrängen und schaffen es nicht, sich selbst zu motivieren etwas zu ändern. die gewohnheit ist an der stelle wirklich der größte feind des vegetarismus ...
aus eigener erfahrung kann ich nur sagen, dass es im prinzip sehr einfach ist auf fleisch zu verzichten, wenn man etwas bereitschaft aufbringen kann sich zu ändern.
in meinem umfeld ist es mittlerweile tatsächlich so, dass viele den fleischkonsum, selbst wenn sie "fleischfresser" sind, kritisch hinterfragen und längst nicht alle täglich ein stück fleisch benötigen. die feststellung von Frank Drieschner in seinem Artikel ( http://www.zeit.de/2011/0... ) von vor einigen tagen, dass "in gesellschaftlichen Leitmilieus mengenorientierter Fleischkonsum out sei" kann man also durchaus bestätigen.
"In gesellschaftlichen Leitmilieus" mag zwar der Trend zu beobachten sein, daß "mengenorientierter Fleischkonsum out" ist, dafür findet sich aber Ersatz.
Sushi (Ausbeutung der Weltmeere), vielleicht auch noch einen lebenden Hummer kochen oder Weinbergschnecken oder Bio-lachs und Bio-Garnelen aus Zuchtfarmen oder exotische Früchte aus Urwaldplantagen.
Außerdem geht der Trend zum Geländewagen, mit dem man dann am Wochenende zum Bio-Laden fährt.
Von diesem "Milieu" will ich mich bestimmt nicht leiten lassen.
sondern ein Ordnungspolitisches!
Seit Jahrzehnten fördert deutsche Wirtschaftspolitik die Konzentration von Unternehmen und subventioniert die Industrialisierung. Gleichzeitig kommt der Staat immer weniger seinen Aufsichtspflichten nach, so das man sich durchaus die Frage stellen muss, wozu brauche wir den Staat als Aufsichtsbehörde überhaupt noch, wenn er alles der freiwilligen Selbstkontrolle unterwirft?
Wo sich jeder Idiot sagen kann, das es äußerst fraglich ist, das diese im Ernstfall funktioniert.
Durch unsinnige Auflagen wird die Produktion von Wurst und Fleich, aber auch anderer Nahrungsmittel auf Massenproduktion erzwungen. Nahrung wird damit zwar auch verbilligt, aber ebenso rapide ungesunder, qualitativ schlechter und anfälliger für industrielle Verunreinigung im großen Stil.
Damit kann natürlich der Markt als Mengenregulator über den Preis nicht mehr funktionieren und Massentierhaltung im schlechtesten Sinne wird dadurch überhaupt erst wirtschaftlich.
H.
"In gesellschaftlichen Leitmilieus" mag zwar der Trend zu beobachten sein, daß "mengenorientierter Fleischkonsum out" ist, dafür findet sich aber Ersatz.
Sushi (Ausbeutung der Weltmeere), vielleicht auch noch einen lebenden Hummer kochen oder Weinbergschnecken oder Bio-lachs und Bio-Garnelen aus Zuchtfarmen oder exotische Früchte aus Urwaldplantagen.
Außerdem geht der Trend zum Geländewagen, mit dem man dann am Wochenende zum Bio-Laden fährt.
Von diesem "Milieu" will ich mich bestimmt nicht leiten lassen.
sondern ein Ordnungspolitisches!
Seit Jahrzehnten fördert deutsche Wirtschaftspolitik die Konzentration von Unternehmen und subventioniert die Industrialisierung. Gleichzeitig kommt der Staat immer weniger seinen Aufsichtspflichten nach, so das man sich durchaus die Frage stellen muss, wozu brauche wir den Staat als Aufsichtsbehörde überhaupt noch, wenn er alles der freiwilligen Selbstkontrolle unterwirft?
Wo sich jeder Idiot sagen kann, das es äußerst fraglich ist, das diese im Ernstfall funktioniert.
Durch unsinnige Auflagen wird die Produktion von Wurst und Fleich, aber auch anderer Nahrungsmittel auf Massenproduktion erzwungen. Nahrung wird damit zwar auch verbilligt, aber ebenso rapide ungesunder, qualitativ schlechter und anfälliger für industrielle Verunreinigung im großen Stil.
Damit kann natürlich der Markt als Mengenregulator über den Preis nicht mehr funktionieren und Massentierhaltung im schlechtesten Sinne wird dadurch überhaupt erst wirtschaftlich.
H.
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