Debatte Wo sind die Intellektuellen hin?
Diskutiert wird in Talkshows und im Internet, zu jedem Thema. Aber die Stimmen, die wir hören, sind nicht die der Intellektuellen. Ein Essay
© Bertrand Langlois/AFP

Der Buchautor Bernard-Henri Lévy auf einer Demonstration in Paris, Mai 2011
Fukushima, die Atom-Debatte, der rasante politische Wandel in der arabischen Welt, die Tötung bin Ladens – es mangelt derzeit wahrlich nicht an Themen von öffentlichem Interesse. Man sehnt sich nach Menschen, die uns diese Prozesse nicht nur in ihren technischen oder politischen Details erklären, sondern unkonventionelle Perspektiven einnehmen, die weitreichenden Folgen dieser Ereignisse interpretieren, neue Lösungen anbieten und deren Statements geistig und materiell unabhängiger von den herrschenden Eliten sind. Kurzum: Man sehnt sich nicht nur nach Experten, sondern nach engagierten Intellektuellen, die ihr Expertentum und ihre intellektuelle Tätigkeit mit Moralvorstellungen verbinden.
So wollen wir nicht nur wissen, welche physikalischen Prozesse in Fukushima ablaufen, wann und wie genau der Super-GAU droht. Wir wollen auch wissen, wie dieses Ereignis mit Blick auf normative Fragen – etwa im Lichte einer Generationengerechtigkeit – bewertet werden soll. Wir wollen nicht nur wissen, welche Bomben in Libyen fallen und welche Paläste sie zerstören, sondern warum die westlichen Länder diese Regime bisher unterstützt haben und damit deren menschenverachtenden Herrschaftssysteme sicherten. Warum gibt es heute keinen Jean-Paul Sartre mehr, der wie damals im Algerienkrieg die politischen und wirtschaftlichen Triebkräfte des Kolonialismus untersuchte und die Unterscheidung zwischen guten und bösen Kolonialherren nicht gelten ließ?
Es scheint an Intellektuellen zu fehlen, die diese Fragen stellen und die aktuellen Ereignisse für uns deuten und in einen größeren Zusammenhang stellen. Das hat mehrere Gründe. Einer ist der allgemeine Wandel der Sozialfigur des Intellektuellen. Diese entstand während der neunziger Jahre des 19. Jahrhunderts im Laufe der Affäre um den unschuldig verhafteten jüdischen Hauptmann Alfred Dreyfus. Zahlreiche Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler engagierten sich gegen die unrechtmäßige Verurteilung und gegen die Verletzung der Menschenrechte. Berühmt geworden ist in dieser Affäre das Manifest J’accuse von Émile Zola, der damit die Figur des klassischen engagierten Intellektuellen ins Leben rief.
geboren 1973 in Konstanz, ist Soziologe und Kulturwissenschaftler. Er ist Professor für Soziologische Theorie und Ideengeschichte an der Karl Franzens Universität in Graz und veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und Bücher unter anderem Kultur. Einführung in die Kultursoziologie (Bielefeld, 2008). Stephan Moebius ist ebenfalls Herausgeber soziologischer Essay-Bände. Im Jahr 2010 publizierte er gemeinsam mit Markus Schroer die Aufsatzsammlung Diven, Hacker, Spekulanten. Sozialfiguren der Gegenwart im Suhrkamp Verlag.
Die Geburt dieser Figur ist eng mit dem Kampf um universalistische Werte der Menschenrechte, Aufklärung, Autonomie, Wahrheit und Emanzipation verbunden. Als Intellektuelle bezeichnet man seitdem Menschen, die als Wissenschaftler, Journalisten, Künstler Kompetenzen erworben haben und in die öffentlichen Auseinandersetzungen kritisch oder affirmativ intervenieren. Ihre Intervention verliefe aber ohne das Medium der Öffentlichkeit sowie entsprechender Kommunikationsmittel und Institutionen ins Leere. Für die klassischen Intellektuellen wie Zola oder Sartre waren es vor allem die Universitäten, Verlagshäuser, Zeitungen und Zeitschriften, die ihnen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sicherten und die sie für ihre Interventionen im Namen allgemeiner Werte wie Wahrheit und Gerechtigkeit nutzten.
Seit den sechziger Jahren sind es vor allem die Massenmedien des Fernsehens, heute zunehmend auch des Internets. Jürgen Habermas, einer der wenigen engagierten Intellektuellen in Deutschland, die noch dem klassischen Intellektuellentypus zugerechnet werden können, hat im Jahr 2006 darauf hingewiesen, dass mit dem Strukturwandel der Öffentlichkeit, der Ausweitung und der intensivierten Nutzung der Kommunikationsmedien sich auch die Gestalt des Intellektuellen verändere. Keine Gruppe 47 mehr, keine politischen Stellungnahmen von Michel Foucault, Jacques Derrida und Pierre Bourdieu, keine Intervention eines Alexander Mitscherlich und keine eingreifenden Texte mehr von Erich Fried. Der kritische Intellektuelle sei vom Verschwinden bedroht.
Das Engagement der Intellektuellen konnte in der Öffentlichkeit nur deshalb eine gewisse Resonanz hervorrufen, weil ihre Interventionen und ihre Rolle als "Störfaktor" (Schumpeter) auf Anerkennung und Reputation ihrer journalistischen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Kompetenz beruhten. Den klassischen Intellektuellen war ein gesellschaftlicher Stellvertretungsanspruch sowie eine radikale Kritik an Herrschaft gemeinsam. Man hätte sich kaum vorstellen können, dass sich ein Sartre mit Charles de Gaulle zum Essen verabredet hätte, Foucault zum Großaktionär der Waffenlobby geworden wäre oder Bourdieu zur Wahl von Nicolas Sarkozy aufgerufen hätte.
Ganz anders der neue Typus des Intellektuellen, der seit einigen Jahren auf die Bühne und ins Rampenlicht medialer Aufmerksamkeit tritt: Der Medienintellektuelle. In Frankreich kennt man ihn in Gestalt von Bernhard Henri-Lévy oder André Glucksmann, hierzulande kann man Peter Sloterdijk oder Norbert Bolz dazu zählen, aber auch den derzeit in nahezu jede Talkshow herbeichauffierten und zu jedem x-beliebigen Thema schwadronierenden Arnulf Baring. Wesentliche Merkmale der klassischen Intellektuellen treffen auf die Medienintellektuellen nicht mehr zu: Für sie ist der Maßstab in erster Linie die Prominenz, die sie durch ihre Auftritte und Medienpräsenz erworben haben.
- Datum 19.05.2011 - 12:24 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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aber keiner hört mehr hin oder lädt sie ein. Deutschland hat gute Philosophen und spannende kluge Köpfe. Sie schreiben und reden viel - doch die Medien meiden sie. Honneth, Habermas und viele weitere. DAs ist das Problem.
www.icomart.blogspot.com
....als man gerade bildende Talkshows vom öffentlichen Rundfunk erwarten müsste. Wir zahlen schließlich dafür.
Dabei muss allerdings auch gesagt sein, dass manche Sendungen schon wissen vermitteln. Dies ist meist spät abends oder in Sondersender.
Meist ist jedoch der Tenor ziemlich an das Sittlichkeitsempfinden der Gesellschaft gebunden, so dass man viele Meinungen nicht hört oder sieht. Auch sind die Sender eingerichtet darauf Diskussionen auf einem relativ niedrigen Niveau zu halten, weil das Publikum im Schnitt sehr wenig strukturierte Vorbildung in ethischen, Systemischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Themen hat und so gut wie keinen Zugang zu der Meta Ebene dieser Themen besitzt.
....als man gerade bildende Talkshows vom öffentlichen Rundfunk erwarten müsste. Wir zahlen schließlich dafür.
Dabei muss allerdings auch gesagt sein, dass manche Sendungen schon wissen vermitteln. Dies ist meist spät abends oder in Sondersender.
Meist ist jedoch der Tenor ziemlich an das Sittlichkeitsempfinden der Gesellschaft gebunden, so dass man viele Meinungen nicht hört oder sieht. Auch sind die Sender eingerichtet darauf Diskussionen auf einem relativ niedrigen Niveau zu halten, weil das Publikum im Schnitt sehr wenig strukturierte Vorbildung in ethischen, Systemischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Themen hat und so gut wie keinen Zugang zu der Meta Ebene dieser Themen besitzt.
"Diskutiert wird überall, in Talkshows und im Internet und das zu jedem Thema. Aber die Stimmen, die wir hören, sind meist die gleichen. Gibt es den aufsässigen Intellektuellen nicht mehr?"
Doch. Hier ist einer. Merken Sie sich meinen Namen. Sie werden noch Großes von mir zu hören bekommen.
Wenn Sie wirklich etwas großes, wichtiges, relevantes oder wahres zu sagen haben, dann wird Ihnen aller Wahrscheinlichkeit leider niemand zuhören.
Man hört lieber den Sarrazins, Friede Springers und anderen [zensiert] zu.
Dennoch viel Glück!
Wenn Sie wirklich etwas großes, wichtiges, relevantes oder wahres zu sagen haben, dann wird Ihnen aller Wahrscheinlichkeit leider niemand zuhören.
Man hört lieber den Sarrazins, Friede Springers und anderen [zensiert] zu.
Dennoch viel Glück!
Ach Herr Moebius, Sie haben ja so recht. Früher war wieder mal alles besser, auch die Intellektuellen.
Die Intellektuellen sind aber kein bloßes Produkt gesellschaftlicher Verhältnisse, wie sie selbst es vielleicht gerne insgeheim gesehen hätten. Dass sie wenig zu sagen haben, ist auch ihre eigene Schuld. Man denke nur an ZEIT-Autor Roger Willemsen, der gerne in Talkshows darüber redet, welch liebe Menschen die Taliban doch sind.
Vielleicht ist auch die Gesellschaft ein bisschen intellektueller und hat nun eine klitzekleine Metaebene erreicht? man spricht nicht über Sarrazin, sondern über die Sarrazin-Debatte usw. - absurder Umkehrschluss: Maischberger fährt eine Sendung zum Thema X (z.B. Guttenberg) und fragt darin ernsthaft und verwundert, wie es kommt, dass so viele über Thema X reden. Na sowas!
Wenn die Gesellschaft tatsächlich intellektueller geworden wäre, wie Sie es darstellen, dann hätten solche kluge Köpfe wie Sie nicht auf die Idee gekommen, die Aussagen der Intellektuellen zu manipulieren. Willemsen, der im Vergleich zu anderen, nicht debattiert, sondern vor Ort hilft, versucht das Bild der Propaganda etwas klarer zu machen.
Wenn die Gesellschaft tatsächlich intellektueller geworden wäre, wie Sie es darstellen, dann hätten solche kluge Köpfe wie Sie nicht auf die Idee gekommen, die Aussagen der Intellektuellen zu manipulieren. Willemsen, der im Vergleich zu anderen, nicht debattiert, sondern vor Ort hilft, versucht das Bild der Propaganda etwas klarer zu machen.
Schön gejammert. Erinnert mit an Rentner, die den Verfall der Jugend beklagen.
Wir leben in einem der freisten Länder der Erde, vor Gericht können wir die Freiheit der Meinung jederzeit verteidigen.
Aber wehe wir vertreten eine Meinung Abweichen zur gerade vorherrschenden die versammelte Medien- und Politiknomenklatura setzt dann ihre Machine in Gang:
Pahse 1: Totschweigen
Phase 2: nieder schreiben
Phase 3: in die rechte Ecke schieben
spätestens nach einigen Runden (sprich Äußerungen) verschwinden alle Querdenker von der Bildfläche: Sarrazin, Sloterdijk oder Merz grüßen.
Aber auch im kleinen funktioniert die Selbstzensur unserer Gesellschaft. Äußern Sie eine abweichende Meinung kann es sein dass man niedergebuht wird. Hinterher aber kommen Menschen und bedanken(!) sich, das sich jemand getraut den Mund auf zumachen.
Demokratie und Toleranz sind in Deutschland eben keine verwurzelten Tugenden. Oder wie erklärt man sich das die überwältigende Mehrheit der Politiker und Medienpersonen es zu Skandal erklärt hat, dass ein Buch wie das von Herrn Sarrazin überhaupt erscheinen konnte und die als Beleg für die Fremdenfeindlichkeit der Gesellschaft sehen? Man stelle sich das letztlich vor eine Arte Genehmigungsbehörde für Bücher, die damit allerdings die öffentliche Diskussion darüber was sein darf und was nicht unmöglich macht.
...Sarrazin als Querdenker zu bezeichnen ist etwas verfehlt; ihn hier in diesem Kontext zu nennen ein Affront gegenüber Persönlichkeiten wie Foucault oder Sarte!
An sich haben Sie mit den genannten Phasen völlig recht.
Nur die Beispiele, die Sie genannt haben, halte ich für unpassend. Sarrazin, Sloterdijk und Merz sind doch nicht wirklich totgeschwiegen worden. Das Gegenteil ist der Fall. Diese Menschen, besonders Sarrazin und Sloterdijk, waren Lieblinge der Medien. Deren eher belanglose Bücher wurden gehypt und künstlich in den Nachrichten gehalten (Sarrazin in der Springer-Presse und knapp darüber, Sloterdijk eher in den so genannten "Intellektuellenblättern").
Auch würde ich jene nun eher nicht als Intellektuelle bezeichnen - Sloterdijk hat seit über zehn Jahren keinen meiner Ansicht nach keinen wertvollen Gedanken mehr in die Welt gebrach, Sarrazin war nur ein kleiner Hetzer und Merz ein totalkorrupter Geldhai, der seine persönliche Ideologie und Rechtfertigung veröffentlichte.
Schon eigenartig, wie die Wahrnehmung von Zensur in der Gesellschaft variiert.
...Sarrazin als Querdenker zu bezeichnen ist etwas verfehlt; ihn hier in diesem Kontext zu nennen ein Affront gegenüber Persönlichkeiten wie Foucault oder Sarte!
An sich haben Sie mit den genannten Phasen völlig recht.
Nur die Beispiele, die Sie genannt haben, halte ich für unpassend. Sarrazin, Sloterdijk und Merz sind doch nicht wirklich totgeschwiegen worden. Das Gegenteil ist der Fall. Diese Menschen, besonders Sarrazin und Sloterdijk, waren Lieblinge der Medien. Deren eher belanglose Bücher wurden gehypt und künstlich in den Nachrichten gehalten (Sarrazin in der Springer-Presse und knapp darüber, Sloterdijk eher in den so genannten "Intellektuellenblättern").
Auch würde ich jene nun eher nicht als Intellektuelle bezeichnen - Sloterdijk hat seit über zehn Jahren keinen meiner Ansicht nach keinen wertvollen Gedanken mehr in die Welt gebrach, Sarrazin war nur ein kleiner Hetzer und Merz ein totalkorrupter Geldhai, der seine persönliche Ideologie und Rechtfertigung veröffentlichte.
Schon eigenartig, wie die Wahrnehmung von Zensur in der Gesellschaft variiert.
Das (oft gehörte) Argument: "Wer provoziert muss den Sturm aushalten" ist eine Platitüde, weil es die Verantwortung der Sturmentfacher verleugnet. Denn wie soll eine Diskussion in Gang kommen, wenn sich keine(r) mehr traut ihr/seine Meinung kund zu tun, da sie/er befürchten muss für den Rest der Debatte nur der Buhmann zu sein.
In diesem Sinne ist das Multikulti, die Toleranz al la Claudia Roth und die Solidarität al la Nahles gescheitert, das sie nicht Meinungsfreiheit und Diskurs meinten sonder die Doktrinen der "bleiernen Zeit" Adenauers nur durch ihre eigen ersetzt haben.
Ja, wir haben wieder eine "bleierne Zeit".
Kreiert in der Öko-Diktatur.
Ja, wir haben wieder eine "bleierne Zeit".
Kreiert in der Öko-Diktatur.
Es gibt sie schon noch. Und zwar zu tausenden. Hier im Internet sind sie. Die Bloggs sind die neuen Intellektuellencafés. Das deren Meinung oft nicht mal die Zeit-Zensur übersteht zeigt, wieviel den Medienmachern daran liegt sich ernsthaft mit polarisierenden Themen auseinander zu setzen.
Fundierte und anregende Aufsätze findet man in in der Blogosphäre mit Sicherheit, trotzdem wollte ich (ohnen den Bloggern zu nahe treten zu wollen) sie nicht mit Sartre oder Habermas vergleichen. Ein bisschen Bescheidenheit. ;)
Man sollte Interlektuelle nicht mit Klugscheißern verwechseln...
Fundierte und anregende Aufsätze findet man in in der Blogosphäre mit Sicherheit, trotzdem wollte ich (ohnen den Bloggern zu nahe treten zu wollen) sie nicht mit Sartre oder Habermas vergleichen. Ein bisschen Bescheidenheit. ;)
Man sollte Interlektuelle nicht mit Klugscheißern verwechseln...
Ich habe ein lustiges Spiel erfunden:
1. Man informiert sich darüber, welches Thema als nächstes bei Will, Plasberg, etc. abgehandelt werden soll.
2. Im Anschluß versucht man die orchestrale Zusammensetzung der Babbler für diese Sendung zu erraten.
3. Gewonnen hat der, der mehr als 80% der geladenen Gäste richtig voraussagen kann.
4. Der Siegerpreis ist die Befreiung von der Ansicht der Babbelrunde (bei einer Quote von mehr als 80% kann man sowieso schon 79% der Sendung voraussagen ...
Bei Plasberg hat man gute Chancen, richtig zu raten: Wiefelspütz, Bosbach, Lauterbach, Höhn, Bahr und andere sind aus alten NRW-Zeiten und immer gerne gesehene Gäste. Andererseits - immerhin nicht Richard David Precht oder Arnulf Baring oder Heiner Geißler!
Bei Plasberg hat man gute Chancen, richtig zu raten: Wiefelspütz, Bosbach, Lauterbach, Höhn, Bahr und andere sind aus alten NRW-Zeiten und immer gerne gesehene Gäste. Andererseits - immerhin nicht Richard David Precht oder Arnulf Baring oder Heiner Geißler!
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