Auszeichnung Wolfgang Herrndorf gewinnt Heidelberger Literaturpreis

Herrndorfs Roman "Tschick" sei "bleibende Literatur", sagte die Jury. Dort geht es um zwei Jugendliche aus Berlin, die in die Walachei wollen und bis Brandenburg kommen.

Der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf

Der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf

Die Stadt Heidelberg hat dem Schriftsteller Wolfgang Herrndorf den Clemens-Brentano-Förderpreis für Literatur verliehen. Er erhielt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für seinen 2010 erschienenen Roman Tschick. Herrndorf konnte aus gesundheitlichen Gründen bei der Preisverleihung selbst nicht anwesend sein.

Die Jury aus drei Literaturkritikern und drei Heidelberger Germanistikstudenten würdigte den Roman als "anrührende Geschichte zweier Halbwüchsiger" und "bleibende Literatur". Mit Tschick war Herrndorf bereits für den Preis der Leipziger Buchmesse im März nominiert worden.

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Der 1965 in Hamburg geborene Schriftsteller studierte Malerei in Nürnberg und arbeitete unter anderem als Illustrator für die Satire-Zeitschrift Titanic. Im Jahr 2002 erschien sein Erstlingswerk In Plüschgewittern. Der Heidelberger Clemens-Brentano-Literaturpreis wird seit 1993 jährlich im Wechsel in den Sparten Erzählung, Essay, Roman und Lyrik vergeben.

 
Leser-Kommentare
  1. Damit hat er aber immer noch nicht einen zweiten Leser gewonnen.

    [...]

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  2. alles einen Literaturpreis bekommt.

  3. Faszinierend, daß Sie ihn gelesen haben und eine so profunde Meinung äußern können.

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  4. dass die beiden Erstkommentatoren dieses Buch gelesen haben (oder noch lesen werden).
    Dieser Mann kann schreiben. Ich war mehr als nur gut unterhalten, die Wirkung dieses Buches hält lange an.
    Glückwunsch an die Jury.

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    ...mich nicht mit Ihnen streiten, denn mit Menschen, die in einem Satz eben mal über sämtliche "heute Schreibenden" wegurteilen, braucht man nicht zu streiten[...]

    Schönen Tag.

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  8. ...mich nicht mit Ihnen streiten, denn mit Menschen, die in einem Satz eben mal über sämtliche "heute Schreibenden" wegurteilen, braucht man nicht zu streiten[...]

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