Carsten MaschmeyerDann zünden wir mal den Erfolgsturbo!

Carsten Maschmeyer, der berühmte Unternehmer und Politikerfreund, hat ein Ratgeberbuch geschrieben. Was lehrt uns das?

Der Erfolg, liebe Freunde der offenen Fragen und geschlossenen Fonds, ist bekanntlich das Ziel all unserer irdischen Mühen. Wie diese Weisheit in die Welt kam, weiß niemand. Wie Erfolg aussieht, hingegen schon seit einer Weile. Er trägt seit Langem keinen Schnäuzer mehr und noch länger keinen Minipli. Er guckt uns seit einer Woche freimütig von der Hülle eines Buches an, und dessen Klappentext beseitigt jeden Anflug eines Zweifels: "Carsten Maschmeyer ist der Inbegriff für Erfolg."

So steht es auf Selfmade, seiner Anleitung zum Reichtum, zu Glück, dicken Autos und allem anderen, wovon wir, liebe Freunde der Fahrgemeinschaften und Dispokredite, nur träumen. Natürlich selbstgeschrieben! Nennen wir es nicht Ratgeber, nennen wir es Evangelium. Das Evangelium Carsten, mit C wie Christian Wulff oder Change wie im Wind der Scorpions, bis heute "eine Hymne auf die Wende", ein besonderes Beispiel "für visionäres Träumen", und "durch gezieltes Wunschträumen können auch Sie hoffnungsvoller an das Morgen herangehen".

Anzeige

Das, liebe Fans des gepflegten Stadionrocks und des ungedeckten Scheckbuchs, haben wir uns sogleich notiert. Ehrlich gesagt, kommt man aus dem Notieren gar nicht mehr heraus, aber das ist ausdrücklich erwünscht: "Notieren Sie sich Ihre wichtigsten Ziele auf Haftnotizzetteln." Wenn Maschmeyer die Welt beschreibt, kann diese sich nämlich warm anziehen. Und hinterher ist sie eine andere, eine bessere, mit Optimismuslametta behängt und ganz aus dem Reihenhäuschen wegen Sätzen wie: "Reservieren Sie sich einfach einen Traumtag in Ihrer Wunschoase." Oder: "Nutzen Sie positive Gedanken als Erfolgsturbo." Und da sind wir erst auf Seite 56 von 384. Wie viele Gehirnzellen schluckt so ein Erfolgsturbo auf hundert Zeilen? Und wie viele werden es erst bei der "Happy Money Hour, bei der Sie viele Dinge für wesentlich weniger Geld bekommen"? Denn: "Auch hier geht's um Promille und Prozente."

David Hugendick
David Hugendick

David Hugendick ist Redakteur im Ressort Kultur bei ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.

Vielleicht, liebe Freunde der schnellen Moneten und langsamen Erkenntnis, helfen Promille und Prozente ja tatsächlich bei der weiteren Lektüre. Oder reicht aus, was Oma schon wusste: "Je geringer Ihr Einkommen und je niedriger Ihr Vermögen, desto weniger können Sie riskieren." Bis zur Villa auf Malle, der ersten Million und dem eigenem Ratgeberbuch jedenfalls kommt man nicht einfach mit Schierschandudel, wie man nördlich von Hannover sagt, sondern durch hartes, ausdauerndes Netzwerken. "Die eigentliche Mund-zu-Mund-Propaganda ist zwar eigentlich eine Mund-zu-Ohr-Propaganda, aber sie funktioniert. Man spricht deshalb von 'Hörensagen'." Das ist bekanntermaßen verbunden mit Hallosagen, weswegen Carsten Maschmeyer ausgiebig reportiert, wann er neben Thomas Gottschalk, wie er mit Klaus Meine, wieso mit Gerhard Schröder, was eigentlich mit Wladimir Klitschko und wo das erste Mal mit seiner Lebensgefährtin Veronica Ferres.

Die hat übrigens bereits ein Buch geschrieben, allerdings über Kinder. Gern hätten wir es noch mit dem vorliegenden Buch kurzgeschlossen, sozusagen als "Dolby-Surround-Message" wie der Kenner sagt. Aber, liebe Freunde der tiefsinnigen Prosa und leichtsinnigen Investments, irgendwie waren wir mit unserem Asterixlatein am Ende, und die 20 Euro haben wir am Monatsende auch nicht mehr so locker sitzen. Und wenn man eins aus Selfmade lernt, dann Sparsamkeit. In allem.

 
Leserkommentare
  1. bei solchen Manager-Büchern (allein dieses Sujet...!) immer, ob die Wirtschaftslenker wirklich alle so drauf sind: Powerpoint-Plattitüden, inhaltsleere Marketingprosa...
    Passt in den unlängst verkündeten Befund, dass Manager keine Literatur lesen. Sonst würden sie kaum so etwas schreiben.
    Respekt Herr Hugendieck, dass Sie die Lektüre durchgestanden haben. ;)

    21 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    hat das Buch sicher nicht komplett gelesen. Schon die Lektüre von mehr als zehn Seiten würde mich wundern. Denn Herr Hugendiek dürfte ein intelligenter Mann sein, der sich, genau wie viele andere, nach der kompletten Lektüre auch komplett entleert hätte. Zum Glück gibt es sehr gute Pressemitteilungen und Journalistenmappen, die einem bei solchen Veröffentlichungen zur Verfügung stehen. Aber schon die Ausschnitte, die Versatzstücke, aber auch die Bühne, die dieser..., ach, ich möchte es gar nicht sagen, geboten bekommt, stimmen einen traurig. Die Kollegen vom NDR haben in ihrem Medienmagazin ZAPP eine kurze filmische Variante des Hugendiek-Artikels gegeben. Bitte ansehen und den Mann danach für immer vergessen. Film kommt nicht gleich zu Anfang.

    http://www.ndr.de/fernseh...

    Die Welt, in der man mit Networking und coolen Sprüchen nach ganz oben kommt, ist jedenfalls nicht die, wo solides Können zählt.
    .
    Und umgekehrt.

    ...ob Carsten Maschmeyer zufrieden ist. Ich vermute einmal, seine Antwort wäre ein lautstarkes NEIN.

    Dabei ist doch eigentlich Zufriedenheit die Wurzel allen Glücks - und nicht das schnelle Geld. Bei dem gilt das alte Sprichwort, wie gewonnen, so zerronnen.

    Wie eindrucksvoll schnell und mit was für brachialer Gewalt ein totaler persönlicher Niedergang eintreten kann, das kann man am unehrenhaft entlassenen ehemaligen Bundespräsidenten Wulff ausgezeichnet erkennen.

    Maschmeyer hat sich immer als Wulffs "Freund" ausgegeben - ob er ihn heute noch kennen will? Ich fürchte, auch hierauf würde uns Maschmeyer keine Antwort geben.

    • Zack34
    • 28.03.2012 um 21:26 Uhr

    Das hat er genauso wenig selber geschrieben, wie Schröder, Stoiber, Bush oder Fischer seitenweise ihre Weisheiten... dafür werden Ghostwriter engagiert: ist billig, und geht auch schneller; Manche tun das sogar kaufen.

    hat das Buch sicher nicht komplett gelesen. Schon die Lektüre von mehr als zehn Seiten würde mich wundern. Denn Herr Hugendiek dürfte ein intelligenter Mann sein, der sich, genau wie viele andere, nach der kompletten Lektüre auch komplett entleert hätte. Zum Glück gibt es sehr gute Pressemitteilungen und Journalistenmappen, die einem bei solchen Veröffentlichungen zur Verfügung stehen. Aber schon die Ausschnitte, die Versatzstücke, aber auch die Bühne, die dieser..., ach, ich möchte es gar nicht sagen, geboten bekommt, stimmen einen traurig. Die Kollegen vom NDR haben in ihrem Medienmagazin ZAPP eine kurze filmische Variante des Hugendiek-Artikels gegeben. Bitte ansehen und den Mann danach für immer vergessen. Film kommt nicht gleich zu Anfang.

    http://www.ndr.de/fernseh...

    Die Welt, in der man mit Networking und coolen Sprüchen nach ganz oben kommt, ist jedenfalls nicht die, wo solides Können zählt.
    .
    Und umgekehrt.

    ...ob Carsten Maschmeyer zufrieden ist. Ich vermute einmal, seine Antwort wäre ein lautstarkes NEIN.

    Dabei ist doch eigentlich Zufriedenheit die Wurzel allen Glücks - und nicht das schnelle Geld. Bei dem gilt das alte Sprichwort, wie gewonnen, so zerronnen.

    Wie eindrucksvoll schnell und mit was für brachialer Gewalt ein totaler persönlicher Niedergang eintreten kann, das kann man am unehrenhaft entlassenen ehemaligen Bundespräsidenten Wulff ausgezeichnet erkennen.

    Maschmeyer hat sich immer als Wulffs "Freund" ausgegeben - ob er ihn heute noch kennen will? Ich fürchte, auch hierauf würde uns Maschmeyer keine Antwort geben.

    • Zack34
    • 28.03.2012 um 21:26 Uhr

    Das hat er genauso wenig selber geschrieben, wie Schröder, Stoiber, Bush oder Fischer seitenweise ihre Weisheiten... dafür werden Ghostwriter engagiert: ist billig, und geht auch schneller; Manche tun das sogar kaufen.

    • inecht
    • 28.03.2012 um 7:00 Uhr

    ... denn leider wird der gesellschaftliche Schaden, den dieser Al Capone unter den Provisionszockern angerichtet hat, nicht gewürdigt.

    Mehr als einen ganzen Jahresbeitrag als Provision für eine private (ergänzende) Krankenversicherung... insgesamt 7,5% des gesamten Beitrages einer Lebensversicherung als Provision.
    Diese Zahlen haben die Gier des Marktes geweckt.
    Deshalb ist Deutschland heute so schrecklich übersättigt mit Versicherungsverkäufern, aber sozial völlig unterversorgt.

    Pech, wenn die falschen Leute "Erfolg" haben!

    26 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    und herr maschmeyer-das wäre mal eine geschichte, die ich spannend finden würde.
    deshalb: keine troika der schrödersöhne gabriel, steinmeier und steinbrück.
    frau kraft muß ran!

    obwohl sie meiner Meinung nach unrecht haben. Es ist nicht Pesch, dass solche Leute hier Erfolg haben. Das liegt meiner Meinung nach, an noch widersprüchlicheren Charakteren wie Schröder.

    gerne Millionär werden wollen. Hier ein wertvoller Tipp aus Maschmeyers Buch: Man solle sich jeden Tag früh morgens einen Tagesplan erstellen (nicht erst, wenn der Tag schon vorbei ist):-)

    Hier als Ergänzung noch mal ein Hinweis auf die Methoden des Al Capone der Abzocker.

    In Österreich ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Maschmeyer. Hoffentlich bleiben sie da mehr dran, als die deutschen Behörden.

    http://bazonline.ch/wirts...
    "Die österreichische Konsumentenorganisation VKI erstattete eine Strafanzeige gegen Maschmeyer und 19 weitere Personen. Dabei handelt es sich um ehemalige und aktuelle AWD-Manager. Die Wiener Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts auf schweren gewerbsmässigen Betrug."

    Panorama sehenswert:
    Maschmeyer:
    http://www.youtube.com/wa...

    Steinmeyer, Maschmeyer, Schröder und illegale Parteispenden:
    http://www.youtube.com/wa...

    Ein Drückerchef macht deutsche Politik. Eigentlich unfassbar, oder?

    und herr maschmeyer-das wäre mal eine geschichte, die ich spannend finden würde.
    deshalb: keine troika der schrödersöhne gabriel, steinmeier und steinbrück.
    frau kraft muß ran!

    obwohl sie meiner Meinung nach unrecht haben. Es ist nicht Pesch, dass solche Leute hier Erfolg haben. Das liegt meiner Meinung nach, an noch widersprüchlicheren Charakteren wie Schröder.

    gerne Millionär werden wollen. Hier ein wertvoller Tipp aus Maschmeyers Buch: Man solle sich jeden Tag früh morgens einen Tagesplan erstellen (nicht erst, wenn der Tag schon vorbei ist):-)

    Hier als Ergänzung noch mal ein Hinweis auf die Methoden des Al Capone der Abzocker.

    In Österreich ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Maschmeyer. Hoffentlich bleiben sie da mehr dran, als die deutschen Behörden.

    http://bazonline.ch/wirts...
    "Die österreichische Konsumentenorganisation VKI erstattete eine Strafanzeige gegen Maschmeyer und 19 weitere Personen. Dabei handelt es sich um ehemalige und aktuelle AWD-Manager. Die Wiener Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts auf schweren gewerbsmässigen Betrug."

    Panorama sehenswert:
    Maschmeyer:
    http://www.youtube.com/wa...

    Steinmeyer, Maschmeyer, Schröder und illegale Parteispenden:
    http://www.youtube.com/wa...

    Ein Drückerchef macht deutsche Politik. Eigentlich unfassbar, oder?

  2. Entfernt. Bitte tragen Sie mit sachlichen Argumenten zum Thema des Artikels bei. Die Redaktion/mak

  3. mehr ist es nicht und als solches kann man das Buch ignorieren. Es geht bei all diesen Büchern nicht drum, sich an der Spitze der Geldverdiener Konkurrenz zu verschaffen, die innerhalb von wenigen Jahren in Massen die Millionen anhäuft, denn das will auch ein Maschmeyer nicht.

    Er will sich sonnen in solchen Artikeln, die er, sofern sie nicht wohlwollend genug sind, vermutlich in die Neidecke schiebt. Und da er ausreichend Menschen um sich hat, die ihn bestätigen, dazu Talkshowauftritte, Zeitschriftenartikel in bunten Blättern und einiges mehr, das ihm zu gefallen scheint, erscheint noch ein Buch zum Kerl und er verbreitet seine gefühlte Mission.

    Nützt nicht, schadet nicht, denn solche Bücher gibt es schon in größerer Anzahl und ist am Ende nur ein wenig Egozentrik auf Papier. Nichts wichtiges also.

    Und im Bereich "Literatur" hat es meinee Erachtens keinen Platz verdient. Da gäbe es wichtigere Neuerscheinungen und dies könnte man getrost ignorieren, würde ich sagen, denn wenn überhaupt ist es eine Art Ratgeber und der auch noch nutzlos.

    7 Leserempfehlungen
  4. Ich habe Respekt vor Herrn Maschmeyer, aber nicht, weil er durch ach so hartes und intensives Training so viel Erfolg hatte, sondern, weil er den Erfolg, den ihm ein anderer ermöglicht hat, gut genutzt hat.

    Erfolg kommt sicherlich nur daher, dass er das Glück hatte, dass ein anderer ihn groß werden lassen wollte. Mehr nicht.

    Man kann auf unserer Welt nicht erfolgreich werden, wenn man nicht gelassen wird. Jeder Unternehmer weiß, dass er seinen Erfolg eins, zwei Menschen zu verdanken hat - mehr nicht. Entweder sind diese Menschen Kunden, die durch große Bestellungen 80% des Umsatzes generieren oder es sind Förderer, die mit Geld oder den richtigen Kontakten fördern, damit diese guten Kontakte dann einmal einen groß werden lassen.

    Leider vergessen viele Unternehmer auf dem Weg nach oben, was sie wirklich groß werden lassen hat und verfangen sich dann in Eigenlob, das sie dann in Ihren Büchern als Erfolgsrezept verkaufen. Sie müssen der ganzen Welt erzählen, wie ehrgeizig und intensiv sie gearbeitet haben. Warum eigentlich?

    Also, Respekt für den Erfolg, aber ich kann nicht glauben, dass man es ohne Hilfe eines anderen Mächtigen schafft, so erfolgreich zu werden - nur durch harte Arbeit - wie Menschen vom Schlage Maschmeyer. Ich habe aber ehrlicherweise das Buch von ihm nicht gelesen. Vielleicht nennt er da ja Ross und Reiter.

    6 Leserempfehlungen
  5. 6. [...]

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Der Kommentar auf den Sie sich beziehen wurde bereits entfernt. Vielen Dank, die Redaktion/mak

    dafür wie man Kritik vielleicht nicht abfassen sollte - sonst rutscht man auf das gleiche Niveau ab...

    Aber Unrecht haben Sie nicht...

    Einen schönen Tag wünsche ich und sende Ihnen liebe Grüße!

    "Auf die Absicht aller Dinge blickt der Weise - nicht auf den Erfolg" L.A. Seneca

    Der Kommentar, auf den Sie Bezug nehmen, wurde mittlerweile entfernt. Danke, die Redaktion/au.

    Der Kommentar auf den Sie sich beziehen wurde bereits entfernt. Vielen Dank, die Redaktion/mak

    dafür wie man Kritik vielleicht nicht abfassen sollte - sonst rutscht man auf das gleiche Niveau ab...

    Aber Unrecht haben Sie nicht...

    Einen schönen Tag wünsche ich und sende Ihnen liebe Grüße!

    "Auf die Absicht aller Dinge blickt der Weise - nicht auf den Erfolg" L.A. Seneca

    Der Kommentar, auf den Sie Bezug nehmen, wurde mittlerweile entfernt. Danke, die Redaktion/au.

  6. ist unterhaltsam abgefasst...

    Ist es sehr verwunderlich - nach allem was dieser "Mensch" sich mit seiner "Drückerkolonnenriege" geleistet hat - dass mich Gedanken der eher nicht salonfähigen "schlagkräftigen" Art heimsuchen...

    Man kann von jedem Glauben abfallen, wenn man feststellt, dass Erfolg so schäbig sein kann und auch noch "geschrödert" und für gut befunden wird...

    Was sagt es über unsere Gesellschaft aus, wenn sie solche "Leitbilder" als Motivation präsentiert bekommt...

    Den Erfolg dieses Mannes würde ich als armseligen Unglücksfall betiteln...

    Aber - siehe Schlecker - Erfolg auf Ausbeutung aufgebaut - rächt sich - spät - aber alles kommt zurück...

    Es gibt zwischen Himmel und Erde mehr ungeschriebene Gesetze wie der logische Verstand sie wahrhaben möchte (ich hab's auch nie wahr haben wollen) - aber jede (Schand)Tat wird geahndet - nur kommt Mensch mit seinem Zeitverständnis da immer in die Bredouille - Geduld ist eine Tugend - und Mensch hat sie nicht gerade mit der Schöpfkelle aufgenommen...

    Wer ein Buch von so einem Menschen kauft, dem ist auch schon nicht mehr zu helfen...

    Ein armes Land, das solch armselige "Vorzeige-Erfolgreiche" auch noch seitenweise Medienplatz zugesteht!

    Ich glaub ich meld mich ab...

    Da kann ich auch das Schmierblatt mit rotem vierbuchstabigem Label lesen - nee lieber doch nicht...

    O je Zeit-Redaktion - ich dachte, ihr seid nur ab und zu mal auf dem "falschen Pfad" - aber in der letzten Zeit häuft sich das extrem...

    11 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Volle Zustimmung. Peinlich, dass so ein Typus von Geldakkumulation als Erfolg und Leistung verkauft wird. Dass der Mann nicht seines Vermögens verlustig gegangen ist bisher, ist unfassbar. Ein Bankräuber kommt in den Knast, Maschmeyer bekommt einen Ehrendoktor und glitzernde Staatsansteckerlie.

    Der Mann hat sein Geld mit Bauernfängerei verdient und mit Betrug. Wenn das das wirtschaftliche Dogma sein soll, sowas als Leistung bezeichnen zu müssen, dann habe ich eindeutig ein Problem mit unserem wirtschaftlichen Leitbild.

    Vom Volk der Dichter und Denker zum Volk der Nepper, Schlepper und Bauernfänger. Ich geh am besten Mal ein paar Omis betrügen und las mit danach ein Bundesverdienstkreuz ans Revert kleben.

    Volle Zustimmung. Peinlich, dass so ein Typus von Geldakkumulation als Erfolg und Leistung verkauft wird. Dass der Mann nicht seines Vermögens verlustig gegangen ist bisher, ist unfassbar. Ein Bankräuber kommt in den Knast, Maschmeyer bekommt einen Ehrendoktor und glitzernde Staatsansteckerlie.

    Der Mann hat sein Geld mit Bauernfängerei verdient und mit Betrug. Wenn das das wirtschaftliche Dogma sein soll, sowas als Leistung bezeichnen zu müssen, dann habe ich eindeutig ein Problem mit unserem wirtschaftlichen Leitbild.

    Vom Volk der Dichter und Denker zum Volk der Nepper, Schlepper und Bauernfänger. Ich geh am besten Mal ein paar Omis betrügen und las mit danach ein Bundesverdienstkreuz ans Revert kleben.

  7. Was bedeutet schon Erfolg? Laut Maschmeyer ein Haufen Geld anhäufen, viele einflussreiche Menschen kennen, sich von Luxus umgeben , in einer Scheinwelt leben etc.
    Fragwürdiger Erfolg der nur aufs schnelle Geld abzielt. Möchte nicht mit Maschmeyer tauschen.

    4 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • xpeten
    • 28.03.2012 um 13:18 Uhr

    und jeder bemerkt gleich: irgendetwas stimmt nicht...
    So einer ist Maschmeyer.

    Und bitte, jetzt keine pauschale Manager-Schelte: Es gibt Manager, die mit sozialverträglichen Geschäftsmodellen zu Erfolg und Wohlstand gekommen sind und im Hintergrund ihren Interessen nachgehen, und wenn die ein Buch schreiben, passt vielleicht auch die hier gebräuchliche Bezeichnung "Manager-Buch".

    Den ewig feixenden Abzocker- und Drückerkönig Maschmeyer muss man aber weder unbedingt mit der Bezeichnung "Manager" versehen, noch seine trivial-philosophische PR-Schmiererei, man könnte auch sagen Proleten-Esoterik, als "Buch" bezeichnen.

    Aber wer die Message "jeder kann es schaffen, sofern er nur bereit ist andere über den Tisch zu ziehen" für sinnvoll hält, kann es ja in seinem Billy-Regal zwischen Kostolany und der McDonalds-Story ausstellen.

    • xpeten
    • 28.03.2012 um 13:18 Uhr

    und jeder bemerkt gleich: irgendetwas stimmt nicht...
    So einer ist Maschmeyer.

    Und bitte, jetzt keine pauschale Manager-Schelte: Es gibt Manager, die mit sozialverträglichen Geschäftsmodellen zu Erfolg und Wohlstand gekommen sind und im Hintergrund ihren Interessen nachgehen, und wenn die ein Buch schreiben, passt vielleicht auch die hier gebräuchliche Bezeichnung "Manager-Buch".

    Den ewig feixenden Abzocker- und Drückerkönig Maschmeyer muss man aber weder unbedingt mit der Bezeichnung "Manager" versehen, noch seine trivial-philosophische PR-Schmiererei, man könnte auch sagen Proleten-Esoterik, als "Buch" bezeichnen.

    Aber wer die Message "jeder kann es schaffen, sofern er nur bereit ist andere über den Tisch zu ziehen" für sinnvoll hält, kann es ja in seinem Billy-Regal zwischen Kostolany und der McDonalds-Story ausstellen.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service