Salman RushdieEin Leben mit der Fatwa

23 Jahre nach dem Mordaufruf gegen Salman Rushdie legt der Autor seine Autobiografie vor. Das Werk handelt auch von seinem Leben im Untergrund.

Salman Rushdie

Salman Rushdie

Am Valentinstag des Jahres 1989 erhielt Salman Rushdie einen Anruf, der sein Leben veränderte. Von einer BBC-Reporterin erfuhr der Schriftsteller, dass Ajatollah Chomeini ihn "zum Tode verurteilt" hatte. Weil Rushdie in seinem Roman Die satanischen Verse den Islam, den Propheten und den Koran beleidigt haben soll, rief das geistige Oberhaupt des Iran eine Fatwa aus: Auf Rushdie wurde ein Kopfgeld von mehreren Millionen Dollar ausgesetzt, er galt – und gilt noch immer – als vogelfrei.

Was folgte, war ein Leben im Untergrund: Rushdie musste abtauchen, in ständiger Begleitung einer bewaffneten Polizeieskorte zog er von Aufenthaltsort zu Aufenthaltsort. Über diese Zeit auf der Flucht hat er nun, mehr als zwanzig Jahre später, eine Autobiographie geschrieben, die am Dienstag in 27 Ländern ausgeliefert wurde. In Deutschland wurden 100.000 Exemplare produziert, übersetzt von Bernhard Robben und Verena von Koskull.

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Am Anfang des Buchs steht das Wort "Hinterher": Es ist der Moment, an dem Rushdie von der Todesdrohung erfuhr. Das Buch trägt den Titel Anton Joseph – Rushdies Deckname in den Jahren im Untergrund, eine Kombination aus den Vornamen seiner Lieblingsschriftsteller Joseph Conrad und Anton Tschechow.

"Bestehe auf Recht der freien Meinungsäußerung"

Auf über 700 Seiten schildert der britisch-indische Autor darin seine Jahre mit der Fatwa. Was heißt es für ihn und seine Familie mit einer Morddrohung zu leben? Wie gelingt es ihm, weiter zu schreiben? Lange Zeit habe sich Rushdie nicht in der Lage gefühlt, über die Geschehnisse zu reden und zu beschreiben, wie sich das Leben im Verborgenen anfühlt, sagte Rushdie der BBC. Jetzt, wo er ausreichend Distanz zu den Geschehnissen verspüre, habe er die Tür zu seiner Vergangenheit zuschlagen und wieder ein normales Leben aufnehmen wollen. Die Jahre im Untergrund seien vor allem von Angst geprägt gewesen, um ihn selbst und um seine Familie. Er sei orientierungslos gewesen, kaum in der Lage, richtig zu handeln.

Rushdie ist sich sicher, dass Die satanischen Verse heute keinen Verleger mehr fänden. Islamkritische Bücher seien heute nur noch schwer zu veröffentlichen, sagte er der BBC. Dem Spiegel sagte Rushdie, er würde seinen Roman von damals genauso wieder schreiben. "Ich bestehe auf das Recht der freien Meinungsäußerung – auch gegenüber Religionen."

Für den Regisseur des Mohammed-Schmähfilms Die Unschuld der Muslime, der seit Tagen Demonstrationen und gewaltsame Ausschreitungen in zahlreichen muslimischen Ländern verursacht, empfinde Rushdie nach eigener Aussage keine Sympathie. Er habe kein Verständnis für seinen Film, sagte Rushdie der BBC. Der Regisseur des Videos habe es darauf angelegt, zu provozieren und diese Reaktionen hervorzurufen, sagte Rushdie.

Rushdie lebt inzwischen in New York, in einem Apartment nahe dem Union Square in Manhattan. Er hat eine Gastprofessur an der Uni von Atlanta. Das Todesurteil gegen ihn hat der Iran bis heute nie zurückgenommen.

 
Leser-Kommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Verzichten Sie auf polemische und spekulative Äußerungen. Die Redaktion/mak

    Eine Leser-Empfehlung
    • brazzy
    • 18.09.2012 um 13:45 Uhr

    Dass islamkritische Bücher schwer zu veröffentlichen seien halte ich für eine recht absurde Behauptung - im Gegenteil, die verkaufen sich doch bei einer gewissen Klientel wie warme Semmeln. Nur halt eher in Form von Sachbuchtiraden über die Gegenwart, nicht so sehr als Romane, die in einer Nebenhandlung das Leben Mohammeds neu erfinden.

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    Nein. Dies hat Salman Rushdie mit seinen 'Satanischen Versen' ganz sicher nicht getan.

    Ganz im Gegenteil sogar: Er hat nicht nur das Leben Mohammeds und die Gründung des Islams auf sehr treffende Weise charakterisiert und neu erzählt. Er beschrieb darin auch seinen Abfall vom Glauben, und warum er nicht mehr einer Religion, die sich auf diesen Propheten beruft, folgen kann.

    Insbesondere Letzteres war dann wohl auch der eigentliche Grund für die Fatwa.

    Wenn es heute Verlage wagen würden, ein derart revolutinäres Werk zu publizieren, müssten wahrscheinlich alle Verleger und Übersetzer, zusammen mit dem Schriftsteller unter Polizeischutz gestellt werden. Schon damals wagte sich in Deutschland kein einzelner Verlag an das Werk heran, weil es schon damals zu Morddrohungen kam.

    Vieleicht sollten Sie das Buch einmal lesen. Sie würden viel dabei lernen können.

    • Elite7
    • 18.09.2012 um 19:44 Uhr

    Ob ich nun von einer aufgewühlten Rasselbande islamischer Fanatiker umgebracht werde oder von irgendwelchen irren Jesuiten, weil ich angeblich das neue Testament und Jesus beschmutzt haben soll. Der Unterschied ist nur, dass christliche Fanatiker wesentlich subtiler agieren, nicht so offensichtlich und im Lichte der Öffentlichkeit. Jedoch gibt es in Amerika auch viele religiös motivierte Morde mit Berufung auf die Bibel.
    Aber da das Buch in 27 Ländern erscheint, scheint man die Gefahr entweder nicht ernst zu nehmen, oder sie besteht einfach nicht. Da kann so ein Religionsführer sagen, was er will, hier wird nicht einfach so mal jemand umgebracht.

    Nein. Dies hat Salman Rushdie mit seinen 'Satanischen Versen' ganz sicher nicht getan.

    Ganz im Gegenteil sogar: Er hat nicht nur das Leben Mohammeds und die Gründung des Islams auf sehr treffende Weise charakterisiert und neu erzählt. Er beschrieb darin auch seinen Abfall vom Glauben, und warum er nicht mehr einer Religion, die sich auf diesen Propheten beruft, folgen kann.

    Insbesondere Letzteres war dann wohl auch der eigentliche Grund für die Fatwa.

    Wenn es heute Verlage wagen würden, ein derart revolutinäres Werk zu publizieren, müssten wahrscheinlich alle Verleger und Übersetzer, zusammen mit dem Schriftsteller unter Polizeischutz gestellt werden. Schon damals wagte sich in Deutschland kein einzelner Verlag an das Werk heran, weil es schon damals zu Morddrohungen kam.

    Vieleicht sollten Sie das Buch einmal lesen. Sie würden viel dabei lernen können.

    • Elite7
    • 18.09.2012 um 19:44 Uhr

    Ob ich nun von einer aufgewühlten Rasselbande islamischer Fanatiker umgebracht werde oder von irgendwelchen irren Jesuiten, weil ich angeblich das neue Testament und Jesus beschmutzt haben soll. Der Unterschied ist nur, dass christliche Fanatiker wesentlich subtiler agieren, nicht so offensichtlich und im Lichte der Öffentlichkeit. Jedoch gibt es in Amerika auch viele religiös motivierte Morde mit Berufung auf die Bibel.
    Aber da das Buch in 27 Ländern erscheint, scheint man die Gefahr entweder nicht ernst zu nehmen, oder sie besteht einfach nicht. Da kann so ein Religionsführer sagen, was er will, hier wird nicht einfach so mal jemand umgebracht.

  2. über die Fatwa des Ayatollah Khomeini schreiben können. Etwa, dass ein Musiker namens Cat Stevens - oder Yussuf Islam, wie er sich später nannte - diese Fatwa guthieß und die Ermordung von Rushdie befürwortete. Dass Mordanschläge auf die Übersetzer der Satanischen Verse durchgeführt wurden. Dass ein Papst Johannes Paul II nicht etwa die Fatwa verdammte, sondern die Meinungsfreiheit, unter der Rushdie sein Buch veröffentlichte. Dass sich weitere westliche Kritiker dem Papst anschlossen, anstatt für Meinungsfreiheit und gegen religiös motiviertes Mobbing aufzustehen.

    Insgesamt ein übles Lehrstück über Literatur und Meinungsfreiheit. Salman Rushdie hat jedenfalls meine volle Hochachtung.

    12 Leser-Empfehlungen
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    Zitat von seiner Website:
    >>In 1989, during the heat and height of the Satanic Verses controversy, I was silly enough to accept appearing on a program called ‘Hypotheticals’ which posed imaginary scenarios by a well-versed (what if?) barrister, Geoffrey Robertson QC. I foolishly made light of certain provocative questions. When asked what I’d do if Salman Rushdie entered a restaurant in which I was eating, I said, I would probably call up Ayatollah Khomeini, and, rather than go to a demonstration to burn an effigy of the author, I jokingly said I would have preferred that it’d be the real thing.

    Criticize me for my bad taste, in hindsight, I agree. But these comments were part of a well-known British national trait; a touch of dry humor on my part.<<

    Zitat von seiner Website:
    >>In 1989, during the heat and height of the Satanic Verses controversy, I was silly enough to accept appearing on a program called ‘Hypotheticals’ which posed imaginary scenarios by a well-versed (what if?) barrister, Geoffrey Robertson QC. I foolishly made light of certain provocative questions. When asked what I’d do if Salman Rushdie entered a restaurant in which I was eating, I said, I would probably call up Ayatollah Khomeini, and, rather than go to a demonstration to burn an effigy of the author, I jokingly said I would have preferred that it’d be the real thing.

    Criticize me for my bad taste, in hindsight, I agree. But these comments were part of a well-known British national trait; a touch of dry humor on my part.<<

  3. Nein. Dies hat Salman Rushdie mit seinen 'Satanischen Versen' ganz sicher nicht getan.

    Ganz im Gegenteil sogar: Er hat nicht nur das Leben Mohammeds und die Gründung des Islams auf sehr treffende Weise charakterisiert und neu erzählt. Er beschrieb darin auch seinen Abfall vom Glauben, und warum er nicht mehr einer Religion, die sich auf diesen Propheten beruft, folgen kann.

    Insbesondere Letzteres war dann wohl auch der eigentliche Grund für die Fatwa.

    Wenn es heute Verlage wagen würden, ein derart revolutinäres Werk zu publizieren, müssten wahrscheinlich alle Verleger und Übersetzer, zusammen mit dem Schriftsteller unter Polizeischutz gestellt werden. Schon damals wagte sich in Deutschland kein einzelner Verlag an das Werk heran, weil es schon damals zu Morddrohungen kam.

    Vieleicht sollten Sie das Buch einmal lesen. Sie würden viel dabei lernen können.

    7 Leser-Empfehlungen
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    • brazzy
    • 18.09.2012 um 14:48 Uhr

    Zugegeben, das Buch hab ich nicht selbst gelesen, aber aus der Inhaltsangabe auf Wikipedia ist doch mehr als offensichtlich dass es sich um reine Fiktion handelt, die selbst innerhalb des Buches als Traum dargestellt ist.

    Rushdie hat sich einen Ausschnitt aus den Überlieferungen genommen und darum herum eine bunte Geschichte erfunden. Das mag viel über seine persönliche Sicht auf den Islam aussagen, aber es "charakterisiert" das Leben Mohammeds und die Gründung des Islams in etwa so wie das Musical "Jesus Christ Superstar" das Leben Jesu und die Gründung des Christentums charakterisiert. Und ist auch in etwa so "revolutionär".

    • brazzy
    • 18.09.2012 um 14:48 Uhr

    Zugegeben, das Buch hab ich nicht selbst gelesen, aber aus der Inhaltsangabe auf Wikipedia ist doch mehr als offensichtlich dass es sich um reine Fiktion handelt, die selbst innerhalb des Buches als Traum dargestellt ist.

    Rushdie hat sich einen Ausschnitt aus den Überlieferungen genommen und darum herum eine bunte Geschichte erfunden. Das mag viel über seine persönliche Sicht auf den Islam aussagen, aber es "charakterisiert" das Leben Mohammeds und die Gründung des Islams in etwa so wie das Musical "Jesus Christ Superstar" das Leben Jesu und die Gründung des Christentums charakterisiert. Und ist auch in etwa so "revolutionär".

  4. Rushdie den Literaturnobelpreis zuzuerkennen. Das hätte ja eigentlich spätestens in dem Jahr geschehen müssen, als die Fatwa gegen ihn verhängt wurde. Faktum ist: Rushdie ist nach wie vor einer der großartigsten, wenn nicht sogar der bedeutendste Romancier unserer Zeit. Auch sollte man ihn gerade wegen der "Satanischen Verse" ehren. Es böte sich auch das Gesamtschaffen an, ein Ouvre von höchster Brillanz und Originalität, aber die Satanischen Verse sind darüber hinaus aufgrund der Verfolgung, die der Autor erlitt, zu einem Mahnmal der Aufklärung und der Gedankenfreiheit geworden.

    • brazzy
    • 18.09.2012 um 14:48 Uhr

    Zugegeben, das Buch hab ich nicht selbst gelesen, aber aus der Inhaltsangabe auf Wikipedia ist doch mehr als offensichtlich dass es sich um reine Fiktion handelt, die selbst innerhalb des Buches als Traum dargestellt ist.

    Rushdie hat sich einen Ausschnitt aus den Überlieferungen genommen und darum herum eine bunte Geschichte erfunden. Das mag viel über seine persönliche Sicht auf den Islam aussagen, aber es "charakterisiert" das Leben Mohammeds und die Gründung des Islams in etwa so wie das Musical "Jesus Christ Superstar" das Leben Jesu und die Gründung des Christentums charakterisiert. Und ist auch in etwa so "revolutionär".

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    und er sich auch sonst viele Freiheiten genommen hat, bedeutet dies doch nicht, dass er etwas falsch wiedergegeben hat.

    Nur dass er dabei seiner Zeit weit voraus war, und schon damals die rasant fortschreitende Radikalisierung und Intoleranz des modernen Islams zum Thema machte, um seinen Glaubens- und Gewissenskonflikt zu beschreiben, und auch um auf dieses enorme damals noch weitestgehend vor sich hin schlummernde Gewaltpotential innerhalb der islamischen Welt aufmerksam zu machen.

    Dies ist für mich rückblickend, dass vielleicht faszinierendste an diesem Roman.

    In diesem Zusammenhang empfehle ich auch seine Werke 'Wut' und 'Shalimar der Narr', in denen diese Entwicklung das eigentliche Thema ist.

    Die satanischen Verse sind übrigens alles andere als leicht zu lesen. Ich habe das Buch mindestens 10 Mal verschenkt oder ausgeliehen, und nur drei sind über die ersten 100 Seiten hinaus gekommen, und haben es dann auch zu Ende gelesen.

    Es ist besser klare Meinungen nur zu einem Buch zu vertreten, welches man selbst gelesen hat. Sich anhand von zusammenfassungen aus dem Internet meinungen von anderen anzueignen sollte niemals eine eine Meinungsbildung anhand der original-Aussgen im original Kontext ersetzen.
    Habe den Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

    und er sich auch sonst viele Freiheiten genommen hat, bedeutet dies doch nicht, dass er etwas falsch wiedergegeben hat.

    Nur dass er dabei seiner Zeit weit voraus war, und schon damals die rasant fortschreitende Radikalisierung und Intoleranz des modernen Islams zum Thema machte, um seinen Glaubens- und Gewissenskonflikt zu beschreiben, und auch um auf dieses enorme damals noch weitestgehend vor sich hin schlummernde Gewaltpotential innerhalb der islamischen Welt aufmerksam zu machen.

    Dies ist für mich rückblickend, dass vielleicht faszinierendste an diesem Roman.

    In diesem Zusammenhang empfehle ich auch seine Werke 'Wut' und 'Shalimar der Narr', in denen diese Entwicklung das eigentliche Thema ist.

    Die satanischen Verse sind übrigens alles andere als leicht zu lesen. Ich habe das Buch mindestens 10 Mal verschenkt oder ausgeliehen, und nur drei sind über die ersten 100 Seiten hinaus gekommen, und haben es dann auch zu Ende gelesen.

    Es ist besser klare Meinungen nur zu einem Buch zu vertreten, welches man selbst gelesen hat. Sich anhand von zusammenfassungen aus dem Internet meinungen von anderen anzueignen sollte niemals eine eine Meinungsbildung anhand der original-Aussgen im original Kontext ersetzen.
    Habe den Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

    • nfb
    • 18.09.2012 um 15:01 Uhr

    des Islams aber selbst Salman Rushdie sieht hinter diesem Video nichts ausser dumme provokation. Fr.Merkel hat hier richtig entschieden!

  5. und er sich auch sonst viele Freiheiten genommen hat, bedeutet dies doch nicht, dass er etwas falsch wiedergegeben hat.

    Nur dass er dabei seiner Zeit weit voraus war, und schon damals die rasant fortschreitende Radikalisierung und Intoleranz des modernen Islams zum Thema machte, um seinen Glaubens- und Gewissenskonflikt zu beschreiben, und auch um auf dieses enorme damals noch weitestgehend vor sich hin schlummernde Gewaltpotential innerhalb der islamischen Welt aufmerksam zu machen.

    Dies ist für mich rückblickend, dass vielleicht faszinierendste an diesem Roman.

    In diesem Zusammenhang empfehle ich auch seine Werke 'Wut' und 'Shalimar der Narr', in denen diese Entwicklung das eigentliche Thema ist.

    Die satanischen Verse sind übrigens alles andere als leicht zu lesen. Ich habe das Buch mindestens 10 Mal verschenkt oder ausgeliehen, und nur drei sind über die ersten 100 Seiten hinaus gekommen, und haben es dann auch zu Ende gelesen.

    Antwort auf "Ja, neu erfunden"

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