Mo YanHelden, die nicht zur Ruhe kommen

In seiner Heimat sind die Meinungen geteilt. Georg Blume beschreibt, wie es Mo Yan gelang, sich inmitten der kommunistischen Öffentlichkeit den Nobelpreis zu erschreiben. von 

Der chinesische Literatur-Nobelpreisträger Mo Yan

Der chinesische Literatur-Nobelpreisträger Mo Yan  |  © STR/AFP/GettyImages

Wer bei ihm Eindeutigkeiten, Gut oder Böse sucht, hat keinen Erfolg. Noch im letzten Moment seines großen Romans Die Knoblauchrevolte stürzt der Held zu Boden auf den Schnee. Vielleicht ist er nur ausgerutscht, vielleicht hat ihn gerade der Wächter des Arbeitslagers erschossen. Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass die Hauptfigur bis zum Schluss auf Rache sinnt.

Zur Ruhe kommen Mo Yans Helden nie. Sie sind auch keine Identifikationsfiguren. Es sind Leute, die keine andere Wahl haben: Sie müssen China ertragen. Dabei verlieren sie meist die Sinne.

Anzeige

In dem Roman Schnapsstadt flüchten sie in den Alkohol, der zur Chiffre für die Gedanken- und Besinnungslosigkeit der modernen chinesischen Gesellschaft wird. Lieber als über Mos fatale Orgien zu lesen, geht man gut chinesisch essen. Aber je länger man Mo liest, desto mehr ahnt man, wie sehr die Chinesen kämpfen müssen, um anständige Menschen zu bleiben. Das liegt laut Mo nicht nur an der brutalen konfuzianisch-kommunistischen Obrigkeit, die in seinen Romanen foltert und mordet, sondern immer auch an der Fehlerhaftigkeit seiner Helden. "Wer seine Werke ins Herz aufnimmt", bloggte jetzt der bekannte Pekinger Kulturkritiker Pan Caifu zur Literatur-Nobelpreisverleihung an Mo, "ist tief beeindruckt von seiner Fantasie und einem Denken, das sich stets gegen die Zustände aufbäumt."

Damit aber stand der liberale Pan ziemlich allein in den heftigen Debatten, die seit der Bekanntgabe des Preises im chinesischen Internet tobten. Denn das freigeistige chinesische Publikum sah sich betrogen. Was wäre bloß mit den Schweden los, wurde da gefragt, wie könnten sie einem Schmeichler den Nobelpreis verleihen? Mo hätte einmal ein Mao-Gedicht abgeschrieben und auf diese Art und Weise verklärt. Andere ziehen ihn für seine staatstragende Rolle als Vize-Präsident des offiziellen chinesischen Schriftsteller-Verbandes . Wobei man den meisten Schreibern anmerkte, dass sie Mos Werke gar nicht mehr kannten. Am bekanntesten war Mo in China Ende der neunziger Jahre – vor dem großen Internetboom. Seine Kritiker heute verurteilen ihn deshalb aus politischen Gründen: Sie werfen ihm Nähe zur Kommunistischen Partei vor.

Ähnlich abgehoben von seinem literarischen Werk reagierte umgekehrt das staatstragende Partei-China. Es feierte sich selbst, statt den Autor. Der Nobelpreis für Mo beweise, dass "China stark geworden sei und an Einfluss in der Welt dazugewonnen habe", sagte He Jianming, der wie Mo Vize-Vorsitzender des Schriftstellerverbandes ist. Seine Auszeichnung sei auch eine Anerkennung aller chinesischen Schriftsteller. Ähnlich äußerte sich auch der Preisträger selbst: "Die Auszeichnung besagt wenig. In China gibt es viele hervorragende Schriftsteller. Auch ihre Werke könnten von der ganzen Welt anerkannt werden", sagte Mo gegenüber China Business News .

Mos Aussage trifft den Kern seiner Haltung. Er musste Jahrzehnte gegen Kritiker in China und dem Westen anrennen, die aus ideologischen Gründen davon ausgingen, dass gute Literatur im China der Kommunistischen Partei unmöglich sei. Mo aber schrieb seine Romane und behauptete stets das Gegenteil. Nur tat er es meist nicht öffentlich. Zweimal hatte ich schon vor Jahren versucht, ihn in diese Richtung für die ZEIT zu interviewen. Zweimal war ich gescheitert. "Im Alltagsleben bin ich ein Feigling. Nur beim Schreiben bin ich tapfer, mutig und lüstern", vertraute Mo einmal der Wochenzeitung Nanfangzhoumo ( Südliches Wochenende ) an.

Nobelpreise
Klicken Sie auf das Bild für Berichte rund um den Nobelpreis.

Klicken Sie auf das Bild für Berichte rund um den Nobelpreis.  |  © Berit Roald/AFP/Getty Images

Mit der Stiftung der Nobelpreise wollte der schwedische Forscher und Großindustrielle Alfred Nobel (1833-1896) einen Konflikt lösen, der sein Leben bestimmte: Der Erfinder des Dynamits konnte nicht verwinden, dass seine Entdeckung für den Krieg genutzt wurde.

Der engagierte Pazifist vermachte sein Vermögen schließlich einer Stiftung. Die Zinsen daraus sollten Preise für jene finanzieren, die "im vorhergehenden Jahr der Menschheit den größten Nutzen erwiesen haben".

Die Nobeljurys sind hingegen dazu übergegangen, Jahre, wenn nicht Jahrzehnte abzuwarten, um die Preise zu verleihen. Begründet wird dies damit, dass oft nicht so rasch klar ist, ob eine Leistung tatsächlich von derart großer Bedeutung ist, um sie mit einem Nobelpreis zu ehren.

Dotierung und Verleihung
Ihr Weg zur Medaille
Erfahren Sie mit einem Klick auf das Bild, was Sie tun müssen, um einen Nobelpreis zu gewinnen

Erfahren Sie mit einem Klick auf das Bild, was Sie tun müssen, um einen Nobelpreis zu gewinnen  |  © Sabine Hecher

Die Preise werden seit 1901 vergeben. Die Dotierung stieg von anfangs 150.800 schwedischen Kronen in den vergangenen Jahren auf 10 Millionen Kronen (rund 1 Million Euro). Ab 2012 reduziert sich die Summe allerdings um 20 Prozent, um auch künftig die Aufgaben der Stiftung finanzieren zu können. Damit ist der Preis nun mit 8 Millionen Kronen dotiert, umgerechnet rund 940.000 Euro.

Bis zu drei Menschen können sich einen wissenschaftlichen Preis teilen. Der Friedensnobelpreis wird auch an Organisationen verliehen.

Am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, werden die Preise feierlich verliehen. Die Geehrten erhalten eine Urkunde und die goldene Medaille mit dem Konterfei des Stifters. Zusätzlich füllen sich die Konten der Ausgezeichneten mit dem Preisgeld, das versteuert werden muss. Gibt es mehrere Preisträger in einer Kategorie, wird es aufgeteilt.

Preisregen

Neben den eigentlichen Nobelpreisen wird seit 1969 eine Ehrung für Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel verliehen. Sie wurde 1968 von der Schwedischen Reichsbank gestiftet.

Seit 1980 vergibt die "Stiftung zur Auszeichnung richtiger Lebensführung" (Right Livelihood Award Foundation) die Right Livelihood Awards, die oft als Alternative Nobelpreise bezeichnet werden.

Die Preisträger für Physik und Chemie werden immer von der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften, die der Medizin vom Karolinska-Institut in Stockholm und die Literaturpreisträger von der Königlich-Schwedischen Akademie der Künste ausgewählt.

Die Friedenspreisträger bestimmt ein Ausschuss des norwegischen Parlaments in Oslo.

Bekanntgabe 2012

Traditionell werden jedes Jahr im Oktober zunächst die Geehrten in der Kategorie Medizin bekanntgegeben, gefolgt von Physik, Chemie, Literatur, Frieden und den Preisträgern der Auszeichnung der Schwedischen Reichsbank zu Ehren Alfred Nobels.

Die Termine 2012 im Überblick:

Montag, 08.10.2012, gegen 11:30 Uhr: Bekanntgabe der Medizinnobelpreisträger

Dienstag, 09.10.2012, gegen 11:45 Uhr: Bekanntgabe der Physiknobelpreisträger

Mittwoch, 10.10.2012, gegen 11:45 Uhr: Bekanntgabe der Chemienobelpreisträger

Donnerstag, 11.10.2012, gegen 13:00 Uhr: Bekanntgabe des Literaturnobelpreisträgers

Freitag, 12.10.2012, gegen 11:00 Uhr: Bekanntgabe der Friedensnobelpreisträger

Montag, 15.10.2012, gegen 13:00 Uhr: Bekanntgabe der Wirtschaftsnobelpreisträger

Meist nur vom tapferen Schreiben aber kennen Mo solche Schriftsteller-Kollegen wie Oe Kenzaburo und Martin Walser , die jetzt seine Auszeichnung mit Überschwang feierten. Daran lässt sich auch ablesen, in welche Generation von Schriftstellern Mo trotz seines noch relativ jungen Alters von 56 Jahren gehört. Er ist schließlich auch einer der großen Aufarbeiter der chinesischen Geschichte mit ihren vielen grausamen Momenten. Dabei traut er in Kriegsszenen Chinesen und Japanern ganz ähnliche Schandtaten zu. Auch das zeichnet ihn aus.

Er selbst wird sich über den Nobelpreis freuen, auch wenn er es jetzt nicht zugibt. "Es wäre heuchlerisch zu sagen, dass ich den Nobelpreis nicht erhalten will. Was ist schon verkehrt, wenn man sich eine Million Dollar auf anständige Weise verdient? Aber wie schaffe ich das? Kennen Sie ein Rezept?" fragte er im gleichen Interview mit Nanfangzhoumo aus dem Jahr 2006. Da bereitete er gerade seinen jüngsten Roman über eine Dorfärztin vor, die ihr Leben lang Abtreibungen vornehmen musste. Das Buch erschien 2009. Es ist ein bewegendes Werk über den Massenmord an Chinas ungeborenen Mädchen und zeigt einmal mehr, wie viel Mo unter der KP schreiben kann und darf. Was viel mit seinen Uneindeutigkeiten und zwiegespaltenen Helden zu tun hat. Auf seine Art hat Mo nicht nur einen Weg gefunden, vor der chinesischen Zensur zu fliehen oder sie heimlich zu umgehen, sondern sich ihr im eigenen Land vor der Öffentlichkeit zu stellen. Sonst hätte er den Nobelpreis nicht bekommen. Schmeicheln wäre aufgefallen. Gerade deshalb aber hat er sich den Preis umso mehr verdient.

Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. ist es wohl besser fürs Image den Nobelpreis nicht zu erhalten.

    Lieber mal den Marcel Reich-Ranicki machen und einen Preis ablehnen.

    Es ist wohl nicht so schlimm wie beim Karlspreis, aber nah dran.

    • Hainuo
    • 11. Oktober 2012 21:25 Uhr
  2. nicht einzuordnen bekommt. Man wird noch so einige Kröten in Zukunft schlucken mit dem sanften Aufstieg der VR China .......

  3. Schau an, da spekuliert dieser Mo Yan schon 2006 mit dem Nobelpreis. Das erinnert mich schlagartig an ein Interview der Beatles, bei dem Paul McCartney das Ziel ausgab, jedem Chinesen eine Schallplatte zu verkaufen. Den Beatles ist es bei weitem nicht gelungen.
    Mich würde schon mal der Wettstreit chinesischer Schriftsteller um Auflagenhöhen interessieren, bei 1,3 Milliarden Chinesen. Ein Wettstreit, der jetzt nach Europa getragen wird?

    • reven
    • 11. Oktober 2012 22:18 Uhr

    "Schmeicheln wäre aufgefallen. "
    Scheinbar kennt Herr Blume Mos Werke überhaupt nicht. Beim Lesen des Buchs "红高粱" von Mo ist mir schon aufgefallen, wie die kommunistishe Partei Chinas auf unsägliche Weise lobpriesen wird. Wer meint, Literatur und Politik müssen getrennt werden der irrt sich gewaltig.Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der Stalin, oder schlimmer noch, gar Hitler öffentlich huldigt, jemals einen Literaturnobelpreis bekommen würde. Solche Preisträger haben nämlich auch eine gewisse Vorbildfunktion für andere. Es sind zig Millionen Menschen wegen Maos Politik eines gewaltsamen Todes gestorben. Mo Yan pflegt nicht nur eine Nähe zur KPCh, nein, er ist auch Teil dieses Systems, er war lange Zeit Angehöriger des KPCh-Militärs(Nein, es beht keine allgemeine Wehrpflicht für alle), er ist Mitglied der KPCh, er ist Vize-Präsident des offiziellen Schriftstellerbundes, der sich der KPCh absolut unterwirft und ein Sprachrohr der KPCh ist. und Er huldigt öffentlich Mao Zedong. Die Verleihung eines solchen Preises an solch eine Person ist ein Schlag ins Gesicht für alle Chinesen, die mal unter Maos Herrschaft gelitten haben und bis heute immer noch unter der KPCh leiden müssen, darunter viele Schriftsteller in China, die wegen ihrer Schriften in den Kerker mussten oder einfach schweigen müssen.
    Dies ist ein beispielloser Skandal in der Geschichte dieses Preises. Eines Tages wird China frei sein, und wir werden uns an diesen Schandfleck erinnern.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    Redaktion

    Sehr geehrte/r reven,

    dann müsste man aus Ihrer Sicht Knut Hamsun den Preis aberkennen? http://www.nobelprize.org...

    Viele Grüße aus der Redaktion.

  4. welche politische Auffassung sie vertreten?

    Ob man Angst hat, sich zu infizieren? Man setzt sich den Gefühlen, Phantasien oder Alltagsbeschreibungen eines Schriftstellers aus. Und wenn dieser Mensch doch verdorben ist - was wird dann mit einem selbst passieren?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • reven
    • 12. Oktober 2012 8:31 Uhr

    Weil Mo Yan auch ein Politischer ist, weil hier eindeutig mit zweileri Maß gemeßen wird. Ein Angehöriger und hoher Vertreter einer totalitären Partei in Europa (sei es NSDAP, sei es die KP der Ostblocksttaaten) und ein Bekenner zu einem Diktator des Kalibers Mao würde einen Literaturnobelpreis niemals bekommen, weil das mit den freiheitlichen Werten und mit den allgemeinen Werten der Menschenrechte unvereinbar wäre. Man sollte mal bedenken, dass in China bis heute Schrifsteller in Haft sitzen, weil sie regierungskritische Schriften verfasst haben.In diesem Land herrscht eine allgemeine Zensur, viele mutige Schriftsteller werden für ihr Gewissen bestraft. Es gibt genug Vertreter der chinesischen Literatur, die noch weitaus repräsentativer für die chinesische Literatur sind als Mo Yan. Bei Dao zum Beispiel.
    Diese Verleihung setzt ein fatales Zeichen und führt den Chinesen in aller Klarheit noch mal vor Augen, wie ignorant die westliche Gellschaften gegenüber den Menschenrechten in China sind.
    Professor Cui Weiping aus China kommentiert zu der Verleihung:
    "Dies ist eine Welt, die Tyrannen bei ihrer Tyrannei unterstützt. Dies ist ein schwerer Schlag gegen alle Schriftsteller in Haft und alle Menschen, die unter der Verfolgung der Zensur leiden müssen."
    (这个助纣为虐的世界!对于那些狱中作家,对于仍然受着审查制度迫害限制的人们,是一个沉重打击。")

    Ich stimme ihr absolut zu!

    Nicht nur der Mo Yan.

    Muss der Nobelpreis denn unbedingt ein Instrument des Westens sein? Dann sollte man das auch sagen.

  5. Redaktion

    Sehr geehrte/r reven,

    dann müsste man aus Ihrer Sicht Knut Hamsun den Preis aberkennen? http://www.nobelprize.org...

    Viele Grüße aus der Redaktion.

    Antwort auf "Unfassbar"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • reven
    • 12. Oktober 2012 8:43 Uhr

    1. Zu der Zeit, als Knut Hamsun den Literaturnobelpreis verliehen bekommen hat, da war Hitler noch ein Unbekannter irgendwo in München und die NSDAP noch gar nicht vorhanden.

    2. Es ist nicht belegt, dass Knut Hamsun jemals Mitglied der NSDAP war.

    3. Knut Hamsun war auch kein Vertreter einer NSDAP-Vereininung oder Organisation.

    Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen.

    • reven
    • 12. Oktober 2012 8:31 Uhr

    Weil Mo Yan auch ein Politischer ist, weil hier eindeutig mit zweileri Maß gemeßen wird. Ein Angehöriger und hoher Vertreter einer totalitären Partei in Europa (sei es NSDAP, sei es die KP der Ostblocksttaaten) und ein Bekenner zu einem Diktator des Kalibers Mao würde einen Literaturnobelpreis niemals bekommen, weil das mit den freiheitlichen Werten und mit den allgemeinen Werten der Menschenrechte unvereinbar wäre. Man sollte mal bedenken, dass in China bis heute Schrifsteller in Haft sitzen, weil sie regierungskritische Schriften verfasst haben.In diesem Land herrscht eine allgemeine Zensur, viele mutige Schriftsteller werden für ihr Gewissen bestraft. Es gibt genug Vertreter der chinesischen Literatur, die noch weitaus repräsentativer für die chinesische Literatur sind als Mo Yan. Bei Dao zum Beispiel.
    Diese Verleihung setzt ein fatales Zeichen und führt den Chinesen in aller Klarheit noch mal vor Augen, wie ignorant die westliche Gellschaften gegenüber den Menschenrechten in China sind.
    Professor Cui Weiping aus China kommentiert zu der Verleihung:
    "Dies ist eine Welt, die Tyrannen bei ihrer Tyrannei unterstützt. Dies ist ein schwerer Schlag gegen alle Schriftsteller in Haft und alle Menschen, die unter der Verfolgung der Zensur leiden müssen."
    (这个助纣为虐的世界!对于那些狱中作家,对于仍然受着审查制度迫害限制的人们,是一个沉重打击。")

    Ich stimme ihr absolut zu!

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte China | Kommunistische Partei | Martin Walser | Abtreibung | Auszeichnung | Nobelpreis
Service