Julian Heuns Berlin-RomanImmer auf die Hipster

Julian Heun ist einer der begabtesten Wortdrechsler der deutschen Poetry-Slam-Szene. In seinem Romandebüt ist davon nichts mehr zu spüren. Nur leerdrehender Weltekel.

Der 23-jährige Berliner Julian Heun besitzt zweifellos eine beachtliche Begabung. Er ist einer der bekanntesten deutschen Poetryslammer, der in kürzester Zeit zu lyrischer und humoristischer Hochleistung auflaufen kann. Poetry Slams in Deutschland stehen seit einer Weile im Ruf, eher die Häschenschule der berufsinfantilen Comedywelt zu sein anstatt Ausdruck einer literarischen Gegenkultur. Heuns Talent in diesem Format ließ auf Besseres hoffen. Auf der Bühne schlägt seine Sprache Kapriolen, er kann auf Alliterationen herumtrakln und Wortungetüme aufschütten, bis das Alphabet knirscht. Heun ist ein äußerst versierter Pointenproduzent, der weiß, was Versmaß und Timing sind und dass das gesprochene Wort eine unmittelbare Wirkung hat.

Nun ist Strawberry Fields Berlin erschienen, sein erster Roman. Und so sehr dessen Rücken mit der Begeisterung verziert ist, die Heun bisher in den Medien von NZZ bis Spiegel Online ausgelöst hat, so deutlich lässt sich schon nach wenigen Seiten sagen, dass Performance das eine ist, literarisches Erzählen aber etwas anderes. Heuns Debüt krankt vor allem an der Abwesenheit von Berichtenswertem. Sein Treibstoff ist Hass. Der Romanheld Schüttler, ein Journalist, hasst die ganze Welt oder was er dafür hält, besonders aber die Hipster, die "Szeneaffen" und hässlichen "Zerrfratzen des postironischen Turboindividualismus", die sich in seinem Berlin breitgemacht haben. Mit einem seiner Freunde hat Schüttler sogar ein Spiel entwickelt: Wer einem Hipster in die Beine tritt, bekommt einen Punkt, was Schüttler so die Tage versüßt, in denen er sonst an einem Artikel über eine Nacktmalerin schreibt, mit seinem Ressortleiter Wieland in Kurzmeetings herumröhrt, danach gläserweise "Gin Borgward" mit seinem Freund Roman kippt und ansonsten wechselnd weibliche Bekanntschaft macht, mit "A-Frauen", wenn's geht. Parallel läuft ein zweites Erzählgleis von Robert, einem Aussteiger, den die Wahrhaftigkeitssuche (Liebe und Leben) bis nach Goa treibt, zwischen windschiefe Palmen und knorrige Hütten.

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Es dauert nicht lang, und man bemerkt, dass beide Figuren im Grunde eine sind, eine Erzählspur ist das Präludium und gewissermaßen die Legitimation der anderen. Soweit die etwas umständliche Konstruktion, in der Heuns vormals virtuose Wortgymnastik leider höchstens noch in Resten vorliegt. Sprachlich bewegt sich der Roman überwiegend in der Tonlage nervöser Stummelprosa ("Mittags kotzen, nachmittags nachlegen und alles steht, zick, zack. Geil."), die sich mit etwas Bukowski betütert hat und in der seminaristisch alles Mögliche zu "Keiten" und "Heiten" verblasen wird, was eigentlich nur Rainald Goetz unangestrengt gelingt: Schüttler bemerkt "momentane Morgenzerstörtheiten" oder gleich mehrfach die "Apfelschnitzeligkeit" der Vorzimmerdamen und schreckt auch vor einem Satz wie diesem nicht zurück: "Ich hatte sie schon auf einem meiner vordersten Plätze meiner To-Fuck-List gerankt, gut, damals hab ich das nicht so genannt und dann wurde es nichts..." Das ist, in vielerlei Hinsicht, schade.

David Hugendick
David Hugendick

David Hugendick ist Redakteur im Ressort Kultur bei ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.

Überlegenheitsgesten sind Schüttlers und Roberts Antwort auf so ziemlich alles, wobei unklar ist, was eigentlich die Frage war. Aber es ist im Grunde auch völlig egal. Man fühlt sich beim Lesen dieses schnell leerlaufenden Gegenwartsfurors unwillkürlich zurückerinnert an die Distinktionsorgien, mit denen deutsche Popliteraten sich am Zeitgeist der neunziger Jahre – teilweise sehr unterhaltsam – abgearbeitet haben. Knapp zwanzig Jahre später ist es bloß noch die milchschaumgeborene Gestalt des Hipsters, also Zeitgeist in vierter oder fünfter Ableitung, dem jene schlechte Laune gilt, die gern mit Kulturkritik verwechselt wird: "Jemand, der Rharbarberkuchen bestellt, gehört bestraft." Oder es ertönt eben zu groß geratene Wehleidigkeit: "Am Grund meiner Existenz fließen Champagner und Absinth." Nun mag es eine Intention gewesen sein, diese zur Pose erstarrte Coolness eines Bescheidwissers vorzuführen, der an der aufgeblähten Wirklichkeit leidet, deren Teil er eigentlich selbst ist. Viel interessanter wäre es gewesen, hätte sich Heun mit dem Schwung seiner poetischen Sprachspiele dieser Wut ermächtigt, sie durch den Reißwolf gedreht, sie gebrochen. Vermutlich wäre das kein Roman geworden. Auf jeden Fall ein besseres Buch.

 
Leser-Kommentare
  1. Anstatt mitzuhelfen, die Hipster aus Berlin zu vertreiben und die Stadt wieder zu dem zu machen, was sie einmal war, ein elendes, verwanztes Drecksloch mit gemütlichen Rückzugsecken nämlich, prügeln die Systemmedien auf diejenigen ein, die die Zustände kritisch benennen.

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    Der Autor identifiziert Herrn Heun als Hipster im Schafspelz der Hipsterkritik. Mir persönlich sind Hipster, die von sich sagen, sie seien keine, allemal unlieber, als das von diesen kritisierte Pendant.

    • hairy
    • 12.03.2013 um 11:39 Uhr

    Abneigung vor Leuten, die uns sehr aehnlich (zu aehnlich) sind, und eben deswegen als Stoerung oder gar Bedrohung empfunden werden.

    Der Autor identifiziert Herrn Heun als Hipster im Schafspelz der Hipsterkritik. Mir persönlich sind Hipster, die von sich sagen, sie seien keine, allemal unlieber, als das von diesen kritisierte Pendant.

    • hairy
    • 12.03.2013 um 11:39 Uhr

    Abneigung vor Leuten, die uns sehr aehnlich (zu aehnlich) sind, und eben deswegen als Stoerung oder gar Bedrohung empfunden werden.

    • ZPH
    • 12.03.2013 um 11:04 Uhr

    http://de.wikipedia.org/w...

    "Hipster ist ein im frühen 21. Jahrhundert in den Medien verbreiteter, zumeist etwas spöttisch gebrauchter Begriff, der im weitesten Sinne Angehörige einer subkulturartigen gesellschaftlichen Gruppierung Jugendlicher bis junger Erwachsener der urbanen Mittelschicht beschreiben soll, die ihrem Szenebewusstsein bei Gleichgültigkeit dem Mainstream gegenüber ignorant bis extravagant Ausdruck verleihen."

    Na wenn Julian Heun da mal nicht selber ein echtes Prachtexemplar der Spezies Hipster ist ...

    9 Leser-Empfehlungen
    • F.R.
    • 12.03.2013 um 11:08 Uhr

    Man merkt schon alleine an Kritik an einer "Gruppe" aufgrund der Bekleidung und/oder bestimmten Verhaltensmuster, welche jede andere "Gruppe" homomorph aufweist, wie erbärmlich diese Menschen sind. Einfacher ausgedrückt: Hört auf die Menschen zu kategorisieren bis die totale Ordnung herrscht!

    Gruß

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    >Hört auf die Menschen zu kategorisieren bis die totale Ordnung herrscht!

    Nun ist es aber so, dass nicht nur Menschen andere Menschen kategorisieren, sondern vornehmlich sich selbst. Gerade die schon langwährende Hipsterwelle in den Szenebezirken Berlins und anderswo ist doch ein Paradebeispiel dafür, was die Suche nach Konformität im Erscheinungsbild (Hornbrillen ohne Gläser sieht man nur dort, oder aber beim Karneval), aber auch im Habitus angeht.

    Es sind nicht Menschen die andere Menschen gruppieren und kategorisieren, sondern Menschen die sich gruppieren und sich selber kategorisieren und dann unter Umständen, wie beim Begriff Hipster, ein Problem damit haben, genau so bezeichnet zu werden, wie sie selber sein wollen.

    >Hört auf die Menschen zu kategorisieren bis die totale Ordnung herrscht!

    Nun ist es aber so, dass nicht nur Menschen andere Menschen kategorisieren, sondern vornehmlich sich selbst. Gerade die schon langwährende Hipsterwelle in den Szenebezirken Berlins und anderswo ist doch ein Paradebeispiel dafür, was die Suche nach Konformität im Erscheinungsbild (Hornbrillen ohne Gläser sieht man nur dort, oder aber beim Karneval), aber auch im Habitus angeht.

    Es sind nicht Menschen die andere Menschen gruppieren und kategorisieren, sondern Menschen die sich gruppieren und sich selber kategorisieren und dann unter Umständen, wie beim Begriff Hipster, ein Problem damit haben, genau so bezeichnet zu werden, wie sie selber sein wollen.

  2. 4. Wieso?

    Der Autor identifiziert Herrn Heun als Hipster im Schafspelz der Hipsterkritik. Mir persönlich sind Hipster, die von sich sagen, sie seien keine, allemal unlieber, als das von diesen kritisierte Pendant.

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    Antwort auf "Hipster"
    • Clydez
    • 12.03.2013 um 11:17 Uhr

    Versteh nich wie man sowas ernst nehmen kann, ist doch egal ob Hipster oder andere Szene. Ist doch nur eine Modeerscheinung, wie sie es in jedem Jahrzent (Punk, Metaler, Hippie, Gangsterrapper usw.) gibt. Wieso ziehen Hipster unter Medien und vielen Menschen solche aufmerksamekit? Etwa weil die meisten Hipster stilvoll gekleidet und auch öffter gebildet sind?

    Das hört sich eher anch einem Minderwertigkeitskomplex an, von denen, die sich beschweren. Ich persönlich finde es gut, dass sich eine Jugend aufgetan hat, die etwas mehr auf Bildung setzt. Prost ;)

    2 Leser-Empfehlungen
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    "Etwa weil die meisten Hipster stilvoll gekleidet und auch öffter gebildet sind?"

    Wenn Sie meinen, Hipster seien "stilvoll gekleidet", dann empfehle ich Ihnen die Benutzung von Google --> Bilder unter Eingabe des Suchwortes Hipster. Alternativ böte es sich an, über die eigene Deinition von >Stil< nachzudenken. Und "gebildet" ist der Hipster per definitionem schonmal nicht, es sei denn, Sie verstehen unter >Gebildetsein< eine unkritische Einstellung zum Konsum, opportunistischer Wechselmentalität und naivem Dinstinktionsbedürfnis.

    eigentlich Jugend? Die Hipsterkultur ist mitnichten altersgebunden und eher in späten Studentenkreisen zu verorten. Tendiert nach links grün, ist politisch korrekt, systemkritisch und darum manchmal auch am Rande des versnobten, aber ebenso logisch auch ein potenzielles Feindbild von Menschen, die z.B. das Achten auf Gendering blöd finden und die politicalcorrectness als etwas schlimmes betrachten.
    Hipster ist politischer Pop.
    Ein sehr interessanter Artikel.

    • F.R.
    • 12.03.2013 um 11:41 Uhr

    .. rührt diese aggressive Haltung gegenüber "Hipster" ( oder anders gesagt das Wort wurde erfunden) daher, dass die "Hipster" vielen (Anzugsträger mit dicken Autos, Sportopfer welche den halben Tag im Fitnessstudio verbringen, Spießer jeglicher Art....) die Show stellen. Es geht wie immer in dieser Welt um Narzissmus- die andere schlecht machen damit man selbst besser dasteht.

    "Etwa weil die meisten Hipster stilvoll gekleidet und auch öffter gebildet sind?"

    Wenn Sie meinen, Hipster seien "stilvoll gekleidet", dann empfehle ich Ihnen die Benutzung von Google --> Bilder unter Eingabe des Suchwortes Hipster. Alternativ böte es sich an, über die eigene Deinition von >Stil< nachzudenken. Und "gebildet" ist der Hipster per definitionem schonmal nicht, es sei denn, Sie verstehen unter >Gebildetsein< eine unkritische Einstellung zum Konsum, opportunistischer Wechselmentalität und naivem Dinstinktionsbedürfnis.

    eigentlich Jugend? Die Hipsterkultur ist mitnichten altersgebunden und eher in späten Studentenkreisen zu verorten. Tendiert nach links grün, ist politisch korrekt, systemkritisch und darum manchmal auch am Rande des versnobten, aber ebenso logisch auch ein potenzielles Feindbild von Menschen, die z.B. das Achten auf Gendering blöd finden und die politicalcorrectness als etwas schlimmes betrachten.
    Hipster ist politischer Pop.
    Ein sehr interessanter Artikel.

    • F.R.
    • 12.03.2013 um 11:41 Uhr

    .. rührt diese aggressive Haltung gegenüber "Hipster" ( oder anders gesagt das Wort wurde erfunden) daher, dass die "Hipster" vielen (Anzugsträger mit dicken Autos, Sportopfer welche den halben Tag im Fitnessstudio verbringen, Spießer jeglicher Art....) die Show stellen. Es geht wie immer in dieser Welt um Narzissmus- die andere schlecht machen damit man selbst besser dasteht.

  3. "Etwa weil die meisten Hipster stilvoll gekleidet und auch öffter gebildet sind?"

    Wenn Sie meinen, Hipster seien "stilvoll gekleidet", dann empfehle ich Ihnen die Benutzung von Google --> Bilder unter Eingabe des Suchwortes Hipster. Alternativ böte es sich an, über die eigene Deinition von >Stil< nachzudenken. Und "gebildet" ist der Hipster per definitionem schonmal nicht, es sei denn, Sie verstehen unter >Gebildetsein< eine unkritische Einstellung zum Konsum, opportunistischer Wechselmentalität und naivem Dinstinktionsbedürfnis.

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    • Clydez
    • 12.03.2013 um 11:52 Uhr

    Also der vergleich mit Google ist etwas blöd. Wenn ich beispielsweise "Deutsche" in google eingebe, bekomm ich auch unschöne Bilder die nicht wirklcih representativ sind.

    Stil, keine frage, ist natürlich eine Frage des Geschmacks. Aber wenn ich von Hipster und Stil rede, meine ich weniger die mit aufgestellter Mütze und Nike Sneakers, eher beispielsweise etwas in diese richtung: "http://media.amypink.com/de/2013/03/stoya_03.jpg"

    Aber man muss generell zum Schluss kommen, dass man Menschen nicht kategorisieren sollte, denn angenommen , man würde das Wort Hipster durch Türke oder Schwule ersetzen, würden manche solche Stigamtisierungen (wie Julian Heuns es betreibt) etwas kritischer betrachten. Da dies aber politisch nicht korrekt wäre, und man an den außersten rechten Rand geschoben würde, vergnüngt man sich mit einer solchen Denkweise an anderen Gruppen ;). Das Prinzip wie auch die engstirnigkeit aber bleibt.

    Bezüglich der Bildung: Komischerweise studieren die meisten beziehungsweise zeigen viele mehr interesse an Kunst und Kultur. Aber gut, ich glaube Sie definieren einfach Hipster anderes als ich, Sie eher irgendwelche konsumgeilen Ghettokinder, ich eher eine Szene wie im Pariser Stadtteil: Le Marais, was nochmals bestätigt: Menschen in eine Schublade werfen ist dumm, so wie ich und Sie wohl :D!

    Ich weiss ja nicht ob sie in Berlin wohnen.
    In meiner Gegend jedenfalls werden die Menschen als Hipster bezeichnet die in zerlumpten und verschmutzten Schlafanzughosen in lokalen Parks herumlümmeln und sich dabei genüsslich dem Marihuana-Konsum hingeben.
    Was mich daran aber besonders stört ist, dass die genannten Leute auch noch in aller Öffentlichkeit damit prahlen wenn sie "stoned" sind und sich auf Facebook gegenseitig Bilder von Situationen zuschicken auf denen sie sich z.B. erbrechen.
    Also unter Kulitiviertheit und Intellektualität verstehe ich etwas anderes.

    • Clydez
    • 12.03.2013 um 11:52 Uhr

    Also der vergleich mit Google ist etwas blöd. Wenn ich beispielsweise "Deutsche" in google eingebe, bekomm ich auch unschöne Bilder die nicht wirklcih representativ sind.

    Stil, keine frage, ist natürlich eine Frage des Geschmacks. Aber wenn ich von Hipster und Stil rede, meine ich weniger die mit aufgestellter Mütze und Nike Sneakers, eher beispielsweise etwas in diese richtung: "http://media.amypink.com/de/2013/03/stoya_03.jpg"

    Aber man muss generell zum Schluss kommen, dass man Menschen nicht kategorisieren sollte, denn angenommen , man würde das Wort Hipster durch Türke oder Schwule ersetzen, würden manche solche Stigamtisierungen (wie Julian Heuns es betreibt) etwas kritischer betrachten. Da dies aber politisch nicht korrekt wäre, und man an den außersten rechten Rand geschoben würde, vergnüngt man sich mit einer solchen Denkweise an anderen Gruppen ;). Das Prinzip wie auch die engstirnigkeit aber bleibt.

    Bezüglich der Bildung: Komischerweise studieren die meisten beziehungsweise zeigen viele mehr interesse an Kunst und Kultur. Aber gut, ich glaube Sie definieren einfach Hipster anderes als ich, Sie eher irgendwelche konsumgeilen Ghettokinder, ich eher eine Szene wie im Pariser Stadtteil: Le Marais, was nochmals bestätigt: Menschen in eine Schublade werfen ist dumm, so wie ich und Sie wohl :D!

    Ich weiss ja nicht ob sie in Berlin wohnen.
    In meiner Gegend jedenfalls werden die Menschen als Hipster bezeichnet die in zerlumpten und verschmutzten Schlafanzughosen in lokalen Parks herumlümmeln und sich dabei genüsslich dem Marihuana-Konsum hingeben.
    Was mich daran aber besonders stört ist, dass die genannten Leute auch noch in aller Öffentlichkeit damit prahlen wenn sie "stoned" sind und sich auf Facebook gegenseitig Bilder von Situationen zuschicken auf denen sie sich z.B. erbrechen.
    Also unter Kulitiviertheit und Intellektualität verstehe ich etwas anderes.

    • hairy
    • 12.03.2013 um 11:39 Uhr

    Abneigung vor Leuten, die uns sehr aehnlich (zu aehnlich) sind, und eben deswegen als Stoerung oder gar Bedrohung empfunden werden.

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