Der kolumbianische Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez ist tot. Er starb am Donnerstag in seinem Haus in Mexiko-Stadt, wie die staatliche Kulturbehörde Conaculta mitteilte. Sein Arzt Jorge Oseguera hatte den Gesundheitszustand des 87-Jährigen zuletzt als kritisch beschrieben.

Wegen einer schweren Lungenentzündung war García Márquez Anfang April rund eine Woche lang in einem Klinikum behandelt worden.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums musste der Autor von "Hundert Jahre Einsamkeit" und "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" auch in seinem Haus noch künstlich beatmet werden.