Mit Büchern und Listen es es ja immer so eine Sache. Irgendeins fehlt immer. Mindestens. Wir haben trotzdem zehn der Bücher ausgewählt, die man auf keinen Fall übersehen sollte, auch wenn sie vielleicht bislang noch nicht mit Preisen überhäuft worden sind oder oben auf den Bestsellerlisten stehen. Da ist auch die Überraschung größer, wenn einer dieser Romane unter dem Weihnachtsbaum liegt.

Die Lektüre-Reisen, zu denen diese Romane den Leser mitnehmen, führen in ganz unterschiedliche Regionen: in den Kongo der 1970er Jahre, in die verlorene Kindheit in einem ostdeutschen Dorf oder ins Bukarest der Ceaușescu-Ära. Aufs Meer natürlich auch. Man begegnet einem etwas verwirrten Michael Jackson, geheimnisvollen Füchsen und einem sehr verzweifelten Maler, der merkwürdige schwarze Substanzen erbricht.

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Wer zuletzt liest, liest am besten

Wer zuletzt liest, liest am besten

Diese zehn Bücher aus diesem Jahr sollten sie auf keinen Fall verpassen.

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Hallgrímur Helgason: "Seekrank in München"

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Hallgrímur Helgason, geboren 1959, ist spätestens seit "101 Reykjavik" als Islands Kulturautor bekannt. Neben dem Schreiben arbeitet er als Maler und Comic-Zeichner.

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Dana Grigorcea: "Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit"

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Dana Grigorcea wurde 1979 in Bukarest geboren und lebt mittlerweile in der Schweiz. Für einen Auszug aus ihrem aktuellen Roman wurde sie beim diesjährigen Bachmannwettbewerb mit dem 3Sat-Preis ausgezeichnet.

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Alain Mabanckou: "Morgen werde ich zwanzig"

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Alain Mabanckou, geboren 1966 im Kongo, lebt in Paris und Los Angeles, wo er französische Literaturwissenschaft lehrt. Seine Bücher schreibt er auf Französisch, versteht sich aber ausdrücklich als afrikanischer Schriftsteller.

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Christine Wunnicke, geboren 1966, erhielt 2002 für ihre Biografie des Kas­tratensängers Filippo Balatri, "Die Nachtigall des Zaren", den Bayerischen Staatsförderungspreis für Literatur.

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"Trauer ist ein Ding mit Federn" ist das Debüt des 1981 geborenen Max Porter, der jahrelang als unabhängiger Buchhändler arbeitete. Heute ist er Lektor bei Granta Books.

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Lange Zeit hat man die Bücher von Edith Wharton (1862-1937) für altmodisch gehalten, dabei erzählt Wharton von sozialen Ungerechtigkeiten und unterdrückter Sexualität.

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Liliana Corobca wurde 1975 in Moldawien geboren. Die Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin hat neben zwei Romanen bisher verschiedene Bücher über Zensur im Kommunismus veröffentlicht.

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Jens Wonneberger, Jahrgang 1960 und in Dresden lebend, ist ein stiller, behutsamer Erzähler, den man gerade deshalb nicht überhören sollte.

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Stefan Chwin wurde 1949 in Danzig geboren, wo er heute noch lebt. Da er sich als Chronist der deutsch-polnischen Geschichte versteht, wird er hierzulande immer wieder gern mit Günter Grass verglichen. Chwin selbst äußert durchaus kritische Töne über den Kollegen.

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Stefano D'Arrigo wurde 1919 in der kleinen sizilianischen Küstenstadt Alì Marina (heute Alì Terme) geboren und schloss sein Studium im Jahr 1942 mit einer Arbeit über Hölderlin ab. D'Arrigo starb 1992 in Rom.

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Copyright der Autorenbilder: Marcin R. Chwin, Lucy Dickens, Stefano Fortunato, Jonatan Gretarsson, Petrina Hicks, Christine Starke, Hermance Tiary, Ayse Yavas.