Leicht zu lesen

Daniel Kehlmann: Tyll (Rowohlt, 22,95 €)
Der beste Roman des Jahres, der beste Roman dieses Autors. Eulenspiegel im Dreißigjährigen Krieg, Kunst von jetzt: mit Geist, Macht, Blut, Witz, Fantasie
(Alexander Cammann)

Susanne Wiborg: Blütenpracht und schlaue Hühner (Kunstmann, 18 €)
"Hühner im Garten? Mitten in der Stadt? Warum denn nicht?" Ein kleines Buch über eine große Leidenschaft
(Benedikt Erenz)

Daniel Kehlmann: Tyll (Rowohlt, 22,95 €)
Der Held übersteht die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges. Er ist ein Narr und der Klügste von allen. Ein verzweifelt komisches Buch, Kehlmanns bestes
(Ulrich Greiner)

Armen Avanessian: Miamification (Merve Verlag, 12 €)
Endlich bekommt die Philosophie nasse Füße. Armen Avanessian fliegt nach Miami und denkt darüber nach, wie man in einer Gegenwart, die uns mit Reizen überflutet, noch philosophieren kann.
(Tobias Haberkorn)

Édouard Louis: Im Herzen der Gewalt (S. Fischer, 20 €)
Eine Liebesnacht wird zur unheilvollen Begegnung. Dieser glänzende Roman fragt: Was ist Angst, was ist ihre Sprache?
(David Hugendick)

Irene Dische: Schwarz und Weiß (Hoffmann und Campe, 26 €)
Jeder muss einmal seine moralische Unschuld verlieren – am amüsantesten gelingt es mit Disches neuem Roman.
(Jens Jessen)

Joachim Meyerhoff: Die Zweisamkeit der Einzelgänger (Kiepenheuer und Witsch, 24 €)
Endlich ist der vierte (und leider wohl letzte) Teil der Meyerhoff-Reihe erschienen: Der autobiografische Roman erzählt die aufregende und amourös vibrierende Zeit des damals Mitte Zwanzigjährigen Schauspielers.
(Tomasz Kurianowicz)

Daniel Kehlmann: Tyll (Rowohlt, 22,95 €)
So viel Blut für eine Krone! Kehlmann auf der Höhe seines Geschichtspessimismus und seines melancholischen Witzes. Die Welt ist ein Narrenkäfig.
(Ijoma Mangold)

Sy Montgomery: Rendezvous mit einem Oktopus (Mare, 28 €)
Fremd? Auf jeder Seite Entzücken über die Sensibilität, Intelligenz, den Charme wirbelloser Glibbertiere
(Susanne Mayer)

Joachim Meyerhoff: Die Zweisamkeit der Einzelgänger (Kiepenheuer & Witsch, 24 €)
Weiter geht's mit Band 4 dieser Großautobiografie: Jetzt kreist sie um Liebeshändel und Theaterverrücktheiten.
(Ursula März)

Julia Weber: Immer ist alles schön (Limmat Verlag, 24 €)
Die Familie, das alte Monster. Julia Weber erzählt vom Scheitern, vom Straucheln, vom Ende der Illusionen. Von Kindern, die mit einer alkoholkranken und strippenden Mutter aufwachsen – und doch ist dieser erstaunliche Debütroman von einer zarten Komik.
(Wiebke Porombka)

Annie Ernaux: Die Jahre (Suhrkamp, 18 €)
Wann bin ich zum ersten Mal allein ins Kino gegangen? Diese persönliche Kollektivbiografie erzählt eindringlich vom Nachkriegsleben der Frauen.
(Iris Radisch)

Annie Ernaux: Die Jahre (Suhrkamp, 18 €)
Von Ernaux zu lernen: wie man von sich erzählen und dabei doch von sich absehen kann. Selbstbild einer Frau, geboren 1940, gespiegelt in ihrer Zeit
(Marie Schmidt)

James Gordon Farrell: Singapur im Würgegriff (Matthes & Seitz, 30 €)
Lang lebe das Empire vor seinem Untergang: Abschluss einer grandiosen Trilogie, über der man den Tee vergisst
(Adam Soboczynski)

Joachim Meyerhoff: Die Zweisamkeit der Einzelgänger (Kiepenheuer & Witsch, 24 €)
Gut zu wissen, wie viel Liebe so in ein Leben passt und wie viele Lieben gleichzeitig. 4. Teil Meyerhoff, endlich
(Elisabeth von Thadden)