Tom Wolfe tut mit seinem Roman "Back to Blood" alles, damit wir nicht zu gut vom Menschen denken. Sein Moralismus ist der des Zynikers. Von Ijoma Mangold
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Im Netz wird das Schreiben von Büchern ein kollektives Abenteuer: Das Publikum mischt mit. Es ist eine Rollenverschiebung. Von Maximilian Probst und Kilian Trotier
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Eine Jahrhundertentdeckung: Wsewolod Petrows bezaubernde Novelle "Die Manon Lescaut von Turdej" erzählt von Liebe in Zeiten des Krieges. Von Alexander Cammann
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Claude Lévi-Strauss erkundete das moderne Japan mit seinen alten Mythen. Der Blick aus der Vor-Fukushima-Epoche macht seine Schriften umso lesenswerter. Von Yoko Tawada
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Daniel Odijas Buch "Auf offener Straße" erzählt von der polnischen Provinz. In kleinen Episoden entfaltet sich ein Bild postkommunistischer Realität. Von Fokke Joel
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Verbenliebhaberin und Leserin Ariane C. Gehr freut es, wenn jemand Kuchen buk oder ein Feuer glomm. Wir müssen starken Verben Fürsorge angedeihen lassen, fordert sie.
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Weiße dürfen nicht bestimmen, wann Schwarze sich gekränkt fühlen. Die Kinderbücher, die Eltern Anna und Philipp vorlesen, hören heute auch Can und Mampezi. Von Ö. Topçu
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Jede Woche stellt ZEIT ONLINE neue Literatur vor. Der Autor Max Bronski zeigt sich nicht in der Öffentlichkeit. Deshalb liest diese Woche Schauspieler Tim Bergmann aus dem Roman "Der Tod bin ich" von Max Bronski.
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Richard G. Stern prägte als Literaturprofessor und Autor eine Generation amerikanischer Schriftsteller wie Philip Roth. Dennoch blieb ihm selbst der Ruhm verwehrt.
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Ist Suhrkamp noch zu retten? Erstmals äußert sich die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz zum zerstörerischen Konflikt mit ihrem Minderheitsgesellschafter Hans Barlach.
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"Bruder Kemal" ist der letzte Roman des vergangene Woche gestorbenen Jakob Arjouni. Ein großartiges Porträt der Apfelwein-Metropole Frankfurt und ihrer Milieus
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Jonathan Lethem schreibt eine von Zwängen freie Literatur. Seine neue Essaysammlung macht einen ungeduldig und reizbar, meint der Schriftsteller Clemens J. Setz.
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Die Überarbeitungen von Kinderbüchern sind kein Vergehen, sondern eine Lappalie. Viel schlimmer, dass ein Wort geschützt wird, das längst überkommen ist. Von D. Hugendick
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Richard Blanco wird das Gedicht zu Barack Obamas Vereidigung lesen. Seine Lyrik kreist um die Frage nach US-amerikanischer und kubanischer Identität. Von David Hugendick
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Darf Pippi Langstrumpfs Vater "Negerkönig" sein, darf die kleine Hexe einem "Negerlein" begegnen? Die Deutschen sind in dieser Frage gespalten.
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