Kunst auf Platte

Manche schmähen das ECM-Spektrum gern als "Pastelljazz". Aber es gibt auch kräftige Cover – bisweilen sogar zu stillen Alben. Stephen Stubbs, Laute, und sein Ensemble: "Teatro Lirico"; Artwork: Jan Jedlička | © ECM
Die Münchner Plattenfirma ECM versieht ihre Alben mit besonders schönen Titelmotiven. Es sind Klassiker des Designs, nun in einem Bildband versammelt.
Dieser Katalog will nichts verkaufen. Dieses Kleinod ist groß. Und wirkt von außen schlicht: Der Bildband Der Wind, das Licht. ECM und das Bild richtet sich an Kenner mit gepflegtem Geschmack. Die Cover des Münchener Labels ECM (Edition of Contemporary Music) sind keine Sammelware für Nerds, die in zweisamen Stunden mit popkulturellem Wissen protzen. Nein, wir reden hier von Kunst. Von Klassikern des Designs, der Typo- und der Fotografie, die eine magische Verbindung eingehen mit den eklektischen Aufnahmen des Labels, das Jazz, Neue Musik und erlesene Klassik-Einspielungen verlegt. Plattenhüllen seit 1996 sind im neuen Band versammelt. Die älteren gibt’s unter dem Titel Sleeves of Desire nur noch antiquarisch – für mehrere Hundert Euro. Kunst halt.
- Datum 02.03.2010 - 15:44 Uhr
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Zumindest bei den hier gezeigten Beispielen (ich kenne das Buch nicht) fällt eigentlich vor allem eins auf: Es muss die Schrift "Blur" benutzt werden, es muss EIN Bild im Hintergrund bis in den Anschnitt gehen. Sowas kenne ich als CD für Werbekampagnen, wo es sicher auch Sinn macht. Warum aber so etwas für sämtliche Platten eines Labels gelten soll, bleibt mir dann doch eher unbegreiflich. Da wird's dann doch eher langweilig!
Wo ist denn hier bitte die Schrift »Blur« verwendet?
Ich finde die ECM-Cover fantastisch – vor allem, weil aus diesen simplen Vorgaben immer wieder erfrischend neue Variationen entstehen.
Wenn Sie mich fragen: Univers. Blur sicher nicht.
http://de.wikipedia.org/w...
Au weia, vielleicht ist es nicht Blur?
War nicht wirklich mein Thema, es ging um adäquate grafische Umsetzung verschiedener Musiker/Musiken anstelle eines Corporate Designs!
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