Gerade hat Adam Green sein sechstes Album veröffentlicht. Minor Love heißt es und zeigt den einstigen Anti-Folk-Clown als introvertierten Songwriter. Mit seiner Gitarre sitzt er an der Bar des Berliner Postbahnhofs – Green trinkt gern einen über den Durst, aber noch lieber macht er Musik. Am Abend spielt er hier ein Konzert im Keller. Vor fünf Jahren konnte er noch den Hauptraum füllen.

Tja, Zeiten ändern sich. Und mit ihnen der Geschmack des Publikums. Besonders in Deutschland hatte Adam Green stets großen Erfolg, daheim in Amerika kannte ihn kaum jemand. Mittlerweile geht er auf die 30 zu und versucht noch einmal einen neuen Anlauf, will sich von einer besonneneren Seite zeigen. Für ZEIT ONLINE spielt er Boss Inside, eine schlichte, klassische Folkballade.

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