RekorderAdam Green singt: "Boss Inside"

Mit seinem neuen Album "Minor Love" zeigt sich der einstige Anti-Folk-Clown von seiner besonnenen Seite. Vor dem ZEIT ONLINE Rekorder gibt er eine Kostprobe. von 

Gerade hat Adam Green sein sechstes Album veröffentlicht. Minor Love heißt es und zeigt den einstigen Anti-Folk-Clown als introvertierten Songwriter. Mit seiner Gitarre sitzt er an der Bar des Berliner Postbahnhofs – Green trinkt gern einen über den Durst, aber noch lieber macht er Musik. Am Abend spielt er hier ein Konzert im Keller. Vor fünf Jahren konnte er noch den Hauptraum füllen.

Tja, Zeiten ändern sich. Und mit ihnen der Geschmack des Publikums. Besonders in Deutschland hatte Adam Green stets großen Erfolg, daheim in Amerika kannte ihn kaum jemand. Mittlerweile geht er auf die 30 zu und versucht noch einmal einen neuen Anlauf, will sich von einer besonneneren Seite zeigen. Für ZEIT ONLINE spielt er Boss Inside, eine schlichte, klassische Folkballade.

Anzeige

Rekorder an!

Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. Ein durchschnittlicher Musiker, der hier in D. ziemlich gehyped wurde.

    In den USA trotz massiver Promotion zu Recht fast unbekannt.

    Denn was hat er uns zu sagen ?

    nichts

    • Lyaran
    • 09. März 2010 20:07 Uhr

    Das klingt aber noch um längen besser als der Rest der hier sonst präsentiert wird. Hier merkt man das der Herr zumindest singen und Gitarre spielen kann. Bei anderen merkt man nur immer wieder was die Studiotechnik und hype so alles ermöglichen.

  2. 3. schön

    fein sauber angenehm
    schön

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Musik | Album | Boss | Gitarre | Konzert | Publikum
  • Album "Text und Musik": Mutter zuhören!

    Mutter zuhören!

    "Wer hat schon Lust zu denken, wie sie denken, die uns hassen?" Auch das zwölfte Album der Berliner Band Mutter stellt die richtigen Fragen zum Menschsein.

    • Der Rapper Marteria. Er legt Wert darauf, so etwas Altmodisches wie eine politische Meinung zu haben.

      "Ich will Feuer sehen, keine Handys"

      Der aus Rostock stammende Rapper Marteria analysiert für uns das Zeitgeschehen. Mit ihm kann man sogar über Neonazis, Spießer, Drogen und Videospiele reden.

      • "Deutsch so wie Du": Kamyar und Dzeko (von links) sind 15 Jahre alt und kommen aus Fulda.

        "Nee, Du bist kein Deutscher"

        Zwei 15-Jährige widerlegen Sarrazins Thesen: Kamyar und Dzeko geben Kindern mit Migrationshintergrund eine Stimme. Ihr Rap-Video feiert Premiere auf ZEIT ONLINE.

        • Anna Prohaska, 1983 in Neu-Ulm geboren, ist die Tochter eines österreichischen Opernsängers und einer irischen Sängerin.

          Zwischen den Fronten

          Die begnadete klassische Sängerin Anna Prohaska hat ein Faible für schräge Konzeptalben und doppelgesichtige Gestalten. Auf ihrem neuen Album besingt sie den Krieg.

          Service