Techno-DJ Westbam "Die Loveparade hat ihre Berechtigung verloren"
Der DJ Maximilian Lenz alias Westbam ist ein Pionier der Loveparade. Im Interview kritisiert er, die Organisatoren hätten vor Sicherheitsrisiken die Augen verschlossen.

Maximilian Lenz, 45, ist unter dem Namen Westbam zu einem der bedeutendsten Akteure des deutschen Techno geworden
ZEIT ONLINE:
Herr Lenz, Sie wollten auf der Loveparade auftreten, haben aber am Unglückstag abgesagt. Warum?
Maximilian Lenz:
Ich sollte meinen Abschied dort begehen. Ich muss ungefähr losgeflogen sein, als das Unglück passierte. Gemerkt habe ich es erst an der Unmenge an SMS, die ich bekommen habe.
ZEIT ONLINE: Was wurde Ihnen berichtet?
Lenz: So etwas wie: "Es tut mir so leid, dass Dein Abschied so enden musste." Da habe ich langsam gemerkt, dass etwas Fürchterliches passiert ist. Man hat mich gefragt, ob ich noch spielen möchte. Aber das war mir unmöglich.
ZEIT ONLINE: Haben Sie vorher gewusst, wie das Gelände in Duisburg aussieht? Wussten Sie von der Enge dort?
Lenz: Nein. Ich bin ja auch kein Sicherheitsfachmann. Ich habe auf vielen Partys gespielt, auf denen im Nachhinein eine Menge hätte passieren können. Was die Loveparade angeht, hatte ich immer wenige Bedenken. Bei so einem Millionenevent kann man doch davon ausgehen, dass es sicher ist. Im Gegensatz zu einem illegalen Schuppen sitzen dort Fachleute zusammen, die sich Wochen und Monate vorher ein Konzept überlegen. Da ist ein Panikforscher, da ist die Polizei, da sind die Veranstalter. Niemand sagt auf's Geratewohl: "Hey, wir schmeißen eine Party, kommt mal alle!" Unfassbar, dass so etwas dann doch passiert.
ZEIT ONLINE: Auch in Duisburg scheint man ratlos zu sein.
Lenz: Mag sein. Dass am Ende ein Panikforscher aber noch immer sagt, das Konzept sei im Grunde schlüssig – das verstehe ich nicht. Ich kann nicht begreifen, dass man ein Gelände für 300.000 Leute hat, auf das plötzlich eine Million Menschen drauf sollen und zwar durch einen Tunnel. Ich will mir nicht vorstellen, ich wäre in einer Menschenmenge, von hinten drängten Hunderttausende nach, links und rechts wären Wände. Die einzige Erklärung, die ich habe, ist unser aller menschliches Versagen.
ZEIT ONLINE: Manche werfen den Veranstaltern vor, sie hätten Profit über die Sicherheit gestellt.
Lenz: Ich würde nicht sagen: "Dieser profitgierige Veranstalter geht über Leichen." Wenn der Wunsch nach einer großen, tollen Party so stark ist – von den Besuchern, vom Veranstalter, der Stadt Duisburg und dem Ruhrgebiet, dann gibt es diese kleine menschliche Schwäche.
ZEIT ONLINE: Welche?
Lenz: Die Bereitschaft, ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Dass man sich Dinge offensichtlich schön redet oder vor ihnen die Augen verschließt.
ZEIT ONLINE: Ihr neues Album A Love Story 89-10 markiert das Ende einer Ära. Hat sich das nun in Duisburg auf schreckliche Art bewahrheitet?
Lenz: Natürlich. Aber ich möchte nicht als Prophet des Untergangs verstanden werden. Ich habe vor zwei Jahren in Dortmund auf der Loveparade gemerkt, dass mir das fremd geworden ist. Es ging eigentlich um das Ende meiner persönlichen Ära.
- Datum 26.07.2010 - 16:50 Uhr
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Wer profitiert eigentlich auf welche Art von der Veranstaltung "Loveparade" in Form von Geld und oder Prestige?
Wie finanziert(en) sich die Loveparade?
Wer kann belastbare Daten nennen?
In jedem Krime wird als erstes ein Motif gesucht: wer hat Vorteile?
Sir_davi
Wer profitiert davon:
die Stadt Duisburg durch mehrere Faktoren:
- Imagegewinn als Stadt, in der derartige kulturelle Ereignisse stattfinden können.
- Einnahmen der lokalen Geschäfte durch angereiste Gäste
- Einnahmen aus Standgebühren in Absprache mit dem Veranstalter
der Veranstalter Rainer Schaller:
- Werbung für seine McFit-Filialen
- Gewinn durch Medienverträge,
- Verträge über Schankkonzessionen an Gastronomie-Unternehmen
- Verträge über die Nutzung der Marke 'Loveparade 2010 - the Art of Love', bei Sponsoren, Medien, Clubs usw.
nachfolgend die sekundären Profiteure:
- Medien: Einschaltquoten, höherer Zugriff durch aktuelle Informationen -> dank dergleichen Aktualität, mehr Einnahmen dank Werbung
- lokale Gastronomie, Merchandise-Anbieter, Sponsoren, die lokale Wirtschaft
Soweit klar?
http://www.stern.de/panor...
da sind auch Zahlen genannt
Ca. 1-1,5 Millionen Menschen, die Party machen wollen.
Zum Thema gehört definitiv auch die übergreifende Frage, ob "Loveparade" noch etwas mit Kultur zu tun hat, oder ob diese Erscheinung jugendlichen Massenvergnügens nicht eher eine Art Epiphänomen einer dekadenten Spaßgesellschaft ist.
Wer einmal dabei war, und sei es auch nur am Rande, der weiß, dass Eva Hermanns geschmähter Artikel "Sex- und Drogenorgie Loveparade" nicht völlig daneben ist: nicht wenige Teilnehmer sind angetrunken, bekifft oder sonst wie sediert.
Aber so ähnlich geht's ja auch beim offiziellen Februars-Fasching zu, auch wenn da Alkohol die tolerierte Droge ist.
Bei der "Loveparade" jedenfalls gehen junge Leute einem Vergnügen nach, dessen kulturelle Wertigkeit wohl in eine Gesellschaft passt, die in Sachen Unterhaltung, Sexualität und Materialismus durchaus mit einer Art "Sodom und Gomorrha vergleichbar ist. Auch wenn's keiner wahrhaben will bzw. kann.
Hermanns Text hat bei alledem nicht im Entferntesten mit einer "Verhöhnung der Opfer" tun, wie lautstark von BILD und anderen kritisiert, sondern befasst sich übergreifend mit dem, was man den allgemeinen "Niedergang des Abendlandes" bezeichnen könnte:
[...]
Link entfernt. Bitte verzichten Sie auf die Verlinkung, da wir die Inhalte als bedenklich erachten. Danke, die Redaktion/mk
Ausgerechnet Eva Hermmann zu zitieren, ist ja wohl der Gipfel der Flachheit. Eva Hermanns Interview ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass sich eigentlich jeder Kommentar hierzu verbietet. Leider kann man ihr den Mund nicht verbieten, aber wie sagte Stefan Niggemeier so schön: "Dabei darf sie das alles denken und sagen. Und ich darf sie dafür verachten."
Lassen Sie es mich einfach so ausdrücken. Besagte 68er haben sich in Woodstock die Kante mit allerlei Drogen und Alkohol gegeben uns sitzen heute wahrscheinlich in miefigen Konferenzzimmern und gehen ihren biederen Jobs nach, während die Gattin zu Hause das Essen für die Kinder kocht. Evt. sind diese auch schon aus dem Haus und evt. machen sie sich genauso Sorgen wie ihre Eltern damals, dass aus ihnen mal nichts werden könnte. Gehen Sie einfach davon aus, die Jugend von heute wird in zwanzig Jahren auch biederen Jobs nachgehen und nur ein kleiner Teil auf die schiefe Bahn geraten sein. Wie jede Jugend davor auch. Aussagen über die "Jugend von heute" haben immer einen schalen Beigeschmack. Wir waren alle mal jung und neigen zu Verklärung unserer Jugend. Ein ewiger Kreislauf eben.
Eva Herrmann ist mit ihrem Artikel nicht völlig daneben? Finden Sie wirklich, @hexadezimal?
Mit Formulierungen wie 'Sodom und Gomorrha', das ergänzt um 'Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen.', ist Frau Herrmann meiner Meinung nach nicht nur völlig daneben, sondern nun auch noch ein ganz klein bißchen religiös durchgeknallt auf ihre alten Tage.
Wie überaus anmaßend, Gott für ihre eigenen Spießigkeiten und Interessen verhaften zu wollen!
Ansonsten hat Infamia Ihnen schon alles Notwendige zu Eva Herrmann in Kommentar 7 geschrieben. Danke dafür. Ich halte es da auch ganz mit Stefan Niggemeier - weil's so schön ist, gleich noch mal: 'Dabei darf sie das alles denken und sagen. Und ich darf sie dafür verachten.'
Tue ich.
(!= steht für "ungleich")
Ich schicke voraus, dass ich von der Love-Parade noch nie viel gehalten habe, schon allein weil mir die Musik missfällt.
Noch sehr viel weniger aber halte ich von moralinsaurem Herumhacken auf ach so hedonistischen und dekadenten jungen Leuten.
Mit Moralität hat das nicht das Geringste zu tun, die misst sich an Tugenden wie Gerechtigkeit und Barmherzigkeit und nicht an der Ablehnung jedes ausgelassenen Vergnügens aus Prinzip.
Eine moralisierende Deutung von Katastrophen bleibt auf ewig die Erklärung schuldig, warum nicht z.B. diverse Bankgebäude durch Erdbeben zum Einsturz gebracht werden.
>>Zum Thema gehört definitiv auch die übergreifende Frage, ob "Loveparade" noch etwas mit Kultur zu tun hat, oder ob diese Erscheinung jugendlichen Massenvergnügens nicht eher eine Art Epiphänomen einer dekadenten Spaßgesellschaft ist.<<
Das ist erstens kein Widerspruch, denn Dekadenz kann sehr wohl mit großer kultureller Blüte einhergehen, da braucht man nur mal anzuschauen, in welcher Zeit die bedeutenden Renaissance-Kunstwerke entstanden sind.
Zweitens gehört zu einigen Kulturen manche Tradition, die moralisch äußerst fragwürdig ist, man denke an Kinderehen (die teilweise vor der Menarche der Braut sogar vollzogen werden) und Genitalverstümmelung von Mädchen.
Drittens gab es vor ca. 75 Jahren Massenveranstaltungen mit jungen Menschen, die mitnichten "dekadent" oder hedonistisch waren, dafür aber fanatisiert. Sollen die "moralischer" gewesen sein?
Ausgerechnet Eva Hermmann zu zitieren, ist ja wohl der Gipfel der Flachheit. Eva Hermanns Interview ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass sich eigentlich jeder Kommentar hierzu verbietet. Leider kann man ihr den Mund nicht verbieten, aber wie sagte Stefan Niggemeier so schön: "Dabei darf sie das alles denken und sagen. Und ich darf sie dafür verachten."
Lassen Sie es mich einfach so ausdrücken. Besagte 68er haben sich in Woodstock die Kante mit allerlei Drogen und Alkohol gegeben uns sitzen heute wahrscheinlich in miefigen Konferenzzimmern und gehen ihren biederen Jobs nach, während die Gattin zu Hause das Essen für die Kinder kocht. Evt. sind diese auch schon aus dem Haus und evt. machen sie sich genauso Sorgen wie ihre Eltern damals, dass aus ihnen mal nichts werden könnte. Gehen Sie einfach davon aus, die Jugend von heute wird in zwanzig Jahren auch biederen Jobs nachgehen und nur ein kleiner Teil auf die schiefe Bahn geraten sein. Wie jede Jugend davor auch. Aussagen über die "Jugend von heute" haben immer einen schalen Beigeschmack. Wir waren alle mal jung und neigen zu Verklärung unserer Jugend. Ein ewiger Kreislauf eben.
Eva Herrmann ist mit ihrem Artikel nicht völlig daneben? Finden Sie wirklich, @hexadezimal?
Mit Formulierungen wie 'Sodom und Gomorrha', das ergänzt um 'Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen.', ist Frau Herrmann meiner Meinung nach nicht nur völlig daneben, sondern nun auch noch ein ganz klein bißchen religiös durchgeknallt auf ihre alten Tage.
Wie überaus anmaßend, Gott für ihre eigenen Spießigkeiten und Interessen verhaften zu wollen!
Ansonsten hat Infamia Ihnen schon alles Notwendige zu Eva Herrmann in Kommentar 7 geschrieben. Danke dafür. Ich halte es da auch ganz mit Stefan Niggemeier - weil's so schön ist, gleich noch mal: 'Dabei darf sie das alles denken und sagen. Und ich darf sie dafür verachten.'
Tue ich.
(!= steht für "ungleich")
Ich schicke voraus, dass ich von der Love-Parade noch nie viel gehalten habe, schon allein weil mir die Musik missfällt.
Noch sehr viel weniger aber halte ich von moralinsaurem Herumhacken auf ach so hedonistischen und dekadenten jungen Leuten.
Mit Moralität hat das nicht das Geringste zu tun, die misst sich an Tugenden wie Gerechtigkeit und Barmherzigkeit und nicht an der Ablehnung jedes ausgelassenen Vergnügens aus Prinzip.
Eine moralisierende Deutung von Katastrophen bleibt auf ewig die Erklärung schuldig, warum nicht z.B. diverse Bankgebäude durch Erdbeben zum Einsturz gebracht werden.
>>Zum Thema gehört definitiv auch die übergreifende Frage, ob "Loveparade" noch etwas mit Kultur zu tun hat, oder ob diese Erscheinung jugendlichen Massenvergnügens nicht eher eine Art Epiphänomen einer dekadenten Spaßgesellschaft ist.<<
Das ist erstens kein Widerspruch, denn Dekadenz kann sehr wohl mit großer kultureller Blüte einhergehen, da braucht man nur mal anzuschauen, in welcher Zeit die bedeutenden Renaissance-Kunstwerke entstanden sind.
Zweitens gehört zu einigen Kulturen manche Tradition, die moralisch äußerst fragwürdig ist, man denke an Kinderehen (die teilweise vor der Menarche der Braut sogar vollzogen werden) und Genitalverstümmelung von Mädchen.
Drittens gab es vor ca. 75 Jahren Massenveranstaltungen mit jungen Menschen, die mitnichten "dekadent" oder hedonistisch waren, dafür aber fanatisiert. Sollen die "moralischer" gewesen sein?
Jedes Unternehmen hat eine Gewinnerzielungsabsicht. Selbst soziale Vereine sind darauf angewiesen, zumindest ihre Verwaltungskosten und die Kosten der Veranstaltungen zu decken.
Darin ist also nichts primär Negatives zu erkennen.
Warum sollte ich mir die Mühe machen, etwas zu organisieren, wenn ich damit nicht ein Ziel verfolge? Das unterscheidet den Unternehmer von vielen anderen Menschen in der Bevölkerung.
Leider wird häufig im Sinne der Gewinnmaximierung auf zusätzliche oder teure Rahmenbedingungen verzichtet.
Dazu gehört leider auch die Sicherheit. So wahrscheinlich in Duisburg bei der Loveparade oder eben auch bei BP und Transocean bei der Ölkatatrophe.
Hier sind der Staat und seine Behörden gefragt, die richtigen gesetzlichen und auflagentechnischen Rahmenbedingungen zu schaffen.
So wie es häufig ist, liegt auch diesmal die Wahrheit irgendwo in der Mitte.
Der Veranstalter wollte möglichst wenig für Sicherheit ausgeben, hat sogar einen Abend zuvor noch privaten Sicherheitsunternehmen abgesagt. Das "Sicherheitskonzept" sollte mit einem Hauptzugang funktionieren, Fluchtwege sollten möglichst wenige mit Personen besetzt werden.
Die Behörden wollten die Loveparade in Duisburg und da die Stadt finanziell "klamm" ist, durfte die Sicherheit auch hier keine Zusatzkosten verursachen.
Die Teilnehmer haben sich nicht "konform" verhalten. Es war nicht vorgesehen, dass einige Jugendliche auf Plakatwände oder gar 8 Meter hohe Mauern klettern und abstürzen.
Ausgerechnet Eva Hermmann zu zitieren, ist ja wohl der Gipfel der Flachheit. Eva Hermanns Interview ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass sich eigentlich jeder Kommentar hierzu verbietet. Leider kann man ihr den Mund nicht verbieten, aber wie sagte Stefan Niggemeier so schön: "Dabei darf sie das alles denken und sagen. Und ich darf sie dafür verachten."
Lassen Sie es mich einfach so ausdrücken. Besagte 68er haben sich in Woodstock die Kante mit allerlei Drogen und Alkohol gegeben uns sitzen heute wahrscheinlich in miefigen Konferenzzimmern und gehen ihren biederen Jobs nach, während die Gattin zu Hause das Essen für die Kinder kocht. Evt. sind diese auch schon aus dem Haus und evt. machen sie sich genauso Sorgen wie ihre Eltern damals, dass aus ihnen mal nichts werden könnte. Gehen Sie einfach davon aus, die Jugend von heute wird in zwanzig Jahren auch biederen Jobs nachgehen und nur ein kleiner Teil auf die schiefe Bahn geraten sein. Wie jede Jugend davor auch. Aussagen über die "Jugend von heute" haben immer einen schalen Beigeschmack. Wir waren alle mal jung und neigen zu Verklärung unserer Jugend. Ein ewiger Kreislauf eben.
@7: Danke für Ihren Kommentar.
Auch wenn Frau Herrmann mittlerweile sogar eine ausführliche Erklärung zu ihrem eigenen Beitrag auf http://info.kopp-verlag.d... veröffentlicht hat, ändert das nichts an der Naivität ihrer Argumentation.
Sie beklagt den Zerfall und die Sittenlosigkeit der heutigen Jugend und übt "Kritik an den Urhebern des allgemeinen Sittenverfalls, wozu meines Erachtens hauptsächlich die sogenannten Achtundsechziger gehören. Sie haben Werte wie moralischen Anstand nahezu abgeschafft."
Und dann schreibt sie:
"Ich habe nämlich einen Traum:
Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind."
Ok, diese Weltsicht lasse ich mal unkommentiert und rate der Frau Herrmann: Gehen Sie doch ins Kloster, dort lebt die Gesellschaft die Sie gern möchten.
Aber lassen sie mich mit dem Unsinn bitte zufrieden. Spass und manchmal auch Maßlosigkeit schliessen nämlich Verlässlichkeit und gegenseitigen Respekt nicht aus.
Vielen Dank für Ihren freundlichen Beitrag. Schade nur, dass das Ausmaß Ihrer persönlichen Aufgeregtheit wenig zur Sachdiskussion beiträgt.
@7: Danke für Ihren Kommentar.
Auch wenn Frau Herrmann mittlerweile sogar eine ausführliche Erklärung zu ihrem eigenen Beitrag auf http://info.kopp-verlag.d... veröffentlicht hat, ändert das nichts an der Naivität ihrer Argumentation.
Sie beklagt den Zerfall und die Sittenlosigkeit der heutigen Jugend und übt "Kritik an den Urhebern des allgemeinen Sittenverfalls, wozu meines Erachtens hauptsächlich die sogenannten Achtundsechziger gehören. Sie haben Werte wie moralischen Anstand nahezu abgeschafft."
Und dann schreibt sie:
"Ich habe nämlich einen Traum:
Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind."
Ok, diese Weltsicht lasse ich mal unkommentiert und rate der Frau Herrmann: Gehen Sie doch ins Kloster, dort lebt die Gesellschaft die Sie gern möchten.
Aber lassen sie mich mit dem Unsinn bitte zufrieden. Spass und manchmal auch Maßlosigkeit schliessen nämlich Verlässlichkeit und gegenseitigen Respekt nicht aus.
Vielen Dank für Ihren freundlichen Beitrag. Schade nur, dass das Ausmaß Ihrer persönlichen Aufgeregtheit wenig zur Sachdiskussion beiträgt.
@7: Danke für Ihren Kommentar.
Auch wenn Frau Herrmann mittlerweile sogar eine ausführliche Erklärung zu ihrem eigenen Beitrag auf http://info.kopp-verlag.d... veröffentlicht hat, ändert das nichts an der Naivität ihrer Argumentation.
Sie beklagt den Zerfall und die Sittenlosigkeit der heutigen Jugend und übt "Kritik an den Urhebern des allgemeinen Sittenverfalls, wozu meines Erachtens hauptsächlich die sogenannten Achtundsechziger gehören. Sie haben Werte wie moralischen Anstand nahezu abgeschafft."
Und dann schreibt sie:
"Ich habe nämlich einen Traum:
Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind."
Ok, diese Weltsicht lasse ich mal unkommentiert und rate der Frau Herrmann: Gehen Sie doch ins Kloster, dort lebt die Gesellschaft die Sie gern möchten.
Aber lassen sie mich mit dem Unsinn bitte zufrieden. Spass und manchmal auch Maßlosigkeit schliessen nämlich Verlässlichkeit und gegenseitigen Respekt nicht aus.
"Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind."
Würde Sie diesen Satz ernst nehmen, würde Sie auf den Weichzeichner verzichten, denn anscheinend ist sie mit 52 ein genauso sexualisiertes Wesen, wie wohl alle Menschen dieser Gesellschaft.
Etwas unfair, nicht den gesamten Traum von ihr zu zitieren.
"...Wünschenswert wäre ein Land, in dem die Menschen sich füreinander verantwortlich fühlen, ein Land, in welchem Politiker nicht mehr die Unwahrheit sagen dürfen, ein Land mit Medien, die wahr berichten. Ein Land mit geistiger Freiheit und Hilfe sowie Liebe für den Nächsten."
Wahrscheinlich weil dem zweiten Teil auch Sie zustimmen?
Auch Ihnen ein herzliches Dankeschön für Ihren differenzierten Kommentar, der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und vor allem die Fähigkeit zu Nachdenklichkeit beweist.
"Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind."
Würde Sie diesen Satz ernst nehmen, würde Sie auf den Weichzeichner verzichten, denn anscheinend ist sie mit 52 ein genauso sexualisiertes Wesen, wie wohl alle Menschen dieser Gesellschaft.
Etwas unfair, nicht den gesamten Traum von ihr zu zitieren.
"...Wünschenswert wäre ein Land, in dem die Menschen sich füreinander verantwortlich fühlen, ein Land, in welchem Politiker nicht mehr die Unwahrheit sagen dürfen, ein Land mit Medien, die wahr berichten. Ein Land mit geistiger Freiheit und Hilfe sowie Liebe für den Nächsten."
Wahrscheinlich weil dem zweiten Teil auch Sie zustimmen?
Auch Ihnen ein herzliches Dankeschön für Ihren differenzierten Kommentar, der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und vor allem die Fähigkeit zu Nachdenklichkeit beweist.
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