Techno-DJ Westbam "Die Loveparade hat ihre Berechtigung verloren"Seite 2/2

ZEIT ONLINE: Sie waren der Letzte, der von Anfang an dabei war, ein Pionier der Loveparade.

Lenz: Ich dachte, es geht noch hundert Jahre weiter, aber eben ohne mich. Jetzt hat das eine völlig andere Bedeutung. Wenn ich nun den Titel meiner Platte lese, kommt er mir vor wie eine Grabinschrift.

ZEIT ONLINE: Haben sich die Veranstaltung und Ihre Haltung zu ihr verändert, als die Loveparade immer größer wurde?

Lenz: Man muss sagen, die Handvoll Leute, die damals noch über den Kurfürstendamm zog, wollte mit dieser Musik ein Sendungsbewusstsein transportieren. Schon damals ging es darum, andere Leute dafür zu begeistern oder sie zu schockieren. Wir wollten uns von Anfang an Gehör verschaffen. Der Vorwurf, dass aus den 150 irgendwann eine Million wurden, ist nicht ganz richtig.

ZEIT ONLINE: Aber was bedeutete das für die Technoszene?

Lenz: Die Beziehung von Techno und Loveparade hat sich schon Mitte der Neunziger entkoppelt. Die Veranstaltung hat nicht davon gelebt, dass es dem Techno gut geht. Sie war irgendwann vergleichbar mit dem Spring Break in Cancun. Menschen versammeln sich, hören Musik und zeigen ihre Körper.

ZEIT ONLINE: Manche Ihrer Weggefährten der Anfangszeit wie Dr. Motte beklagen, die stetige Kommerzialisierung der Loveparade hätte viel von ihrem Geist geraubt. Teilen Sie diese Ansicht?

Lenz: Ich finde diese Haltung problematisch. Auch auf den Paraden in Berlin hat ein Wagen 50.000 Mark gekostet, Hunderttausende von Sponsoren kamen. Das Wort Kommerzialisierung ist so ein Universalargument gegen alles. Ich kenne keinen DJ, der umsonst auflegt. Ich kenne auch keinen Club, der an der Bar nichts nimmt. Dass in einem kapitalistischen System gute Dinge durch bestimmte Prozesse auch vorangebracht werden, muss man nicht unbedingt kritisieren. Sonst müsste es ja in Nordkorea die Blüte der Kultur geben. Die Loveparade hätte dann in der Sowjetunion stattfinden müssen oder in Kuba. Es ist wohlfeil zu sagen, die Kommerzialisierung sei Schuld. Wohlfeil ist auch, dass es nach dem Unglück in Duisburg heißt, das war der böse Herr Schaller.

ZEIT ONLINE: Sie meinen den Besitzer der Fitnessstudiokette, der die Loveparade veranstaltet hat?

Lenz: Man sagt, er wollte Werbung damit machen. Natürlich wollte er das. Jeder Mensch, der irgendwo Geld hingibt, erwartet auch etwas zurück. Deswegen ist Herr Schaller doch kein böser Mensch. Man kann sagen, die Organisatoren und das Konzept von Duisburg waren leichtsinnig. Herr Schaller wird daran sein Leben lang zu tragen haben. Auch geschäftlich hat das bestimmt keine guten Auswirkungen für ihn. In solchen Situationen kommt schnell die Selbstgerechtigkeit der Menschen ins Spiel. Das ist auch kein feiner Zug.

ZEIT ONLINE: Wie meinen Sie das?

Lenz: Ich weiß nicht, was es nach so einem Unglück noch zu feiern gibt. In einem Moment, da so viele Menschen ums Leben gekommen sind, noch zu sagen: "Komm, wir machen Party!" – so einen Dreck möchte ich dann nicht hören. Dass die Show nach solch einem Unglück weitergehen muss, finde ich pervers. Zwar nicht so abartig, wie Eva Hermans Kommentar dazu, aber immer noch abartig.

ZEIT ONLINE: Sollte die Loveparade noch einmal stattfinden?

Lenz: Auf gar keinen Fall. Die Loveparade war immer eine besondere Veranstaltung. Ihre Besonderheit kann sie jetzt noch einmal zeigen, indem man sagt: "Bis hierher und nicht weiter". Nicht Schluss mit Techno, nicht mit Party, nicht mit Kultur. Aber die Loveparade hat ihre Daseinsberechtigung verloren.

 
Leser-Kommentare
  1. Wer profitiert eigentlich auf welche Art von der Veranstaltung "Loveparade" in Form von Geld und oder Prestige?

    Wie finanziert(en) sich die Loveparade?

    Wer kann belastbare Daten nennen?

    In jedem Krime wird als erstes ein Motif gesucht: wer hat Vorteile?

    Sir_davi

  2. Wer profitiert davon:

    die Stadt Duisburg durch mehrere Faktoren:
    - Imagegewinn als Stadt, in der derartige kulturelle Ereignisse stattfinden können.
    - Einnahmen der lokalen Geschäfte durch angereiste Gäste
    - Einnahmen aus Standgebühren in Absprache mit dem Veranstalter

    der Veranstalter Rainer Schaller:
    - Werbung für seine McFit-Filialen
    - Gewinn durch Medienverträge,
    - Verträge über Schankkonzessionen an Gastronomie-Unternehmen
    - Verträge über die Nutzung der Marke 'Loveparade 2010 - the Art of Love', bei Sponsoren, Medien, Clubs usw.

    nachfolgend die sekundären Profiteure:
    - Medien: Einschaltquoten, höherer Zugriff durch aktuelle Informationen -> dank dergleichen Aktualität, mehr Einnahmen dank Werbung
    - lokale Gastronomie, Merchandise-Anbieter, Sponsoren, die lokale Wirtschaft

    Soweit klar?

    • berg10
    • 26.07.2010 um 18:03 Uhr

    http://www.stern.de/panor...

    da sind auch Zahlen genannt

    • PW
    • 26.07.2010 um 18:08 Uhr

    Ca. 1-1,5 Millionen Menschen, die Party machen wollen.

  3. Zum Thema gehört definitiv auch die übergreifende Frage, ob "Loveparade" noch etwas mit Kultur zu tun hat, oder ob diese Erscheinung jugendlichen Massenvergnügens nicht eher eine Art Epiphänomen einer dekadenten Spaßgesellschaft ist.

    Wer einmal dabei war, und sei es auch nur am Rande, der weiß, dass Eva Hermanns geschmähter Artikel "Sex- und Drogenorgie Loveparade" nicht völlig daneben ist: nicht wenige Teilnehmer sind angetrunken, bekifft oder sonst wie sediert.

    Aber so ähnlich geht's ja auch beim offiziellen Februars-Fasching zu, auch wenn da Alkohol die tolerierte Droge ist.

    Bei der "Loveparade" jedenfalls gehen junge Leute einem Vergnügen nach, dessen kulturelle Wertigkeit wohl in eine Gesellschaft passt, die in Sachen Unterhaltung, Sexualität und Materialismus durchaus mit einer Art "Sodom und Gomorrha vergleichbar ist. Auch wenn's keiner wahrhaben will bzw. kann.

    Hermanns Text hat bei alledem nicht im Entferntesten mit einer "Verhöhnung der Opfer" tun, wie lautstark von BILD und anderen kritisiert, sondern befasst sich übergreifend mit dem, was man den allgemeinen "Niedergang des Abendlandes" bezeichnen könnte:
    [...]

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    Ausgerechnet Eva Hermmann zu zitieren, ist ja wohl der Gipfel der Flachheit. Eva Hermanns Interview ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass sich eigentlich jeder Kommentar hierzu verbietet. Leider kann man ihr den Mund nicht verbieten, aber wie sagte Stefan Niggemeier so schön: "Dabei darf sie das alles denken und sagen. Und ich darf sie dafür verachten."

    Lassen Sie es mich einfach so ausdrücken. Besagte 68er haben sich in Woodstock die Kante mit allerlei Drogen und Alkohol gegeben uns sitzen heute wahrscheinlich in miefigen Konferenzzimmern und gehen ihren biederen Jobs nach, während die Gattin zu Hause das Essen für die Kinder kocht. Evt. sind diese auch schon aus dem Haus und evt. machen sie sich genauso Sorgen wie ihre Eltern damals, dass aus ihnen mal nichts werden könnte. Gehen Sie einfach davon aus, die Jugend von heute wird in zwanzig Jahren auch biederen Jobs nachgehen und nur ein kleiner Teil auf die schiefe Bahn geraten sein. Wie jede Jugend davor auch. Aussagen über die "Jugend von heute" haben immer einen schalen Beigeschmack. Wir waren alle mal jung und neigen zu Verklärung unserer Jugend. Ein ewiger Kreislauf eben.

    Eva Herrmann ist mit ihrem Artikel nicht völlig daneben? Finden Sie wirklich, @hexadezimal?

    Mit Formulierungen wie 'Sodom und Gomorrha', das ergänzt um 'Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen.', ist Frau Herrmann meiner Meinung nach nicht nur völlig daneben, sondern nun auch noch ein ganz klein bißchen religiös durchgeknallt auf ihre alten Tage.
    Wie überaus anmaßend, Gott für ihre eigenen Spießigkeiten und Interessen verhaften zu wollen!

    Ansonsten hat Infamia Ihnen schon alles Notwendige zu Eva Herrmann in Kommentar 7 geschrieben. Danke dafür. Ich halte es da auch ganz mit Stefan Niggemeier - weil's so schön ist, gleich noch mal: 'Dabei darf sie das alles denken und sagen. Und ich darf sie dafür verachten.'
    Tue ich.

    (!= steht für "ungleich")

    Ich schicke voraus, dass ich von der Love-Parade noch nie viel gehalten habe, schon allein weil mir die Musik missfällt.
    Noch sehr viel weniger aber halte ich von moralinsaurem Herumhacken auf ach so hedonistischen und dekadenten jungen Leuten.
    Mit Moralität hat das nicht das Geringste zu tun, die misst sich an Tugenden wie Gerechtigkeit und Barmherzigkeit und nicht an der Ablehnung jedes ausgelassenen Vergnügens aus Prinzip.
    Eine moralisierende Deutung von Katastrophen bleibt auf ewig die Erklärung schuldig, warum nicht z.B. diverse Bankgebäude durch Erdbeben zum Einsturz gebracht werden.

    >>Zum Thema gehört definitiv auch die übergreifende Frage, ob "Loveparade" noch etwas mit Kultur zu tun hat, oder ob diese Erscheinung jugendlichen Massenvergnügens nicht eher eine Art Epiphänomen einer dekadenten Spaßgesellschaft ist.<<

    Das ist erstens kein Widerspruch, denn Dekadenz kann sehr wohl mit großer kultureller Blüte einhergehen, da braucht man nur mal anzuschauen, in welcher Zeit die bedeutenden Renaissance-Kunstwerke entstanden sind.
    Zweitens gehört zu einigen Kulturen manche Tradition, die moralisch äußerst fragwürdig ist, man denke an Kinderehen (die teilweise vor der Menarche der Braut sogar vollzogen werden) und Genitalverstümmelung von Mädchen.
    Drittens gab es vor ca. 75 Jahren Massenveranstaltungen mit jungen Menschen, die mitnichten "dekadent" oder hedonistisch waren, dafür aber fanatisiert. Sollen die "moralischer" gewesen sein?

    Ausgerechnet Eva Hermmann zu zitieren, ist ja wohl der Gipfel der Flachheit. Eva Hermanns Interview ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass sich eigentlich jeder Kommentar hierzu verbietet. Leider kann man ihr den Mund nicht verbieten, aber wie sagte Stefan Niggemeier so schön: "Dabei darf sie das alles denken und sagen. Und ich darf sie dafür verachten."

    Lassen Sie es mich einfach so ausdrücken. Besagte 68er haben sich in Woodstock die Kante mit allerlei Drogen und Alkohol gegeben uns sitzen heute wahrscheinlich in miefigen Konferenzzimmern und gehen ihren biederen Jobs nach, während die Gattin zu Hause das Essen für die Kinder kocht. Evt. sind diese auch schon aus dem Haus und evt. machen sie sich genauso Sorgen wie ihre Eltern damals, dass aus ihnen mal nichts werden könnte. Gehen Sie einfach davon aus, die Jugend von heute wird in zwanzig Jahren auch biederen Jobs nachgehen und nur ein kleiner Teil auf die schiefe Bahn geraten sein. Wie jede Jugend davor auch. Aussagen über die "Jugend von heute" haben immer einen schalen Beigeschmack. Wir waren alle mal jung und neigen zu Verklärung unserer Jugend. Ein ewiger Kreislauf eben.

    Eva Herrmann ist mit ihrem Artikel nicht völlig daneben? Finden Sie wirklich, @hexadezimal?

    Mit Formulierungen wie 'Sodom und Gomorrha', das ergänzt um 'Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen.', ist Frau Herrmann meiner Meinung nach nicht nur völlig daneben, sondern nun auch noch ein ganz klein bißchen religiös durchgeknallt auf ihre alten Tage.
    Wie überaus anmaßend, Gott für ihre eigenen Spießigkeiten und Interessen verhaften zu wollen!

    Ansonsten hat Infamia Ihnen schon alles Notwendige zu Eva Herrmann in Kommentar 7 geschrieben. Danke dafür. Ich halte es da auch ganz mit Stefan Niggemeier - weil's so schön ist, gleich noch mal: 'Dabei darf sie das alles denken und sagen. Und ich darf sie dafür verachten.'
    Tue ich.

    (!= steht für "ungleich")

    Ich schicke voraus, dass ich von der Love-Parade noch nie viel gehalten habe, schon allein weil mir die Musik missfällt.
    Noch sehr viel weniger aber halte ich von moralinsaurem Herumhacken auf ach so hedonistischen und dekadenten jungen Leuten.
    Mit Moralität hat das nicht das Geringste zu tun, die misst sich an Tugenden wie Gerechtigkeit und Barmherzigkeit und nicht an der Ablehnung jedes ausgelassenen Vergnügens aus Prinzip.
    Eine moralisierende Deutung von Katastrophen bleibt auf ewig die Erklärung schuldig, warum nicht z.B. diverse Bankgebäude durch Erdbeben zum Einsturz gebracht werden.

    >>Zum Thema gehört definitiv auch die übergreifende Frage, ob "Loveparade" noch etwas mit Kultur zu tun hat, oder ob diese Erscheinung jugendlichen Massenvergnügens nicht eher eine Art Epiphänomen einer dekadenten Spaßgesellschaft ist.<<

    Das ist erstens kein Widerspruch, denn Dekadenz kann sehr wohl mit großer kultureller Blüte einhergehen, da braucht man nur mal anzuschauen, in welcher Zeit die bedeutenden Renaissance-Kunstwerke entstanden sind.
    Zweitens gehört zu einigen Kulturen manche Tradition, die moralisch äußerst fragwürdig ist, man denke an Kinderehen (die teilweise vor der Menarche der Braut sogar vollzogen werden) und Genitalverstümmelung von Mädchen.
    Drittens gab es vor ca. 75 Jahren Massenveranstaltungen mit jungen Menschen, die mitnichten "dekadent" oder hedonistisch waren, dafür aber fanatisiert. Sollen die "moralischer" gewesen sein?

  4. Jedes Unternehmen hat eine Gewinnerzielungsabsicht. Selbst soziale Vereine sind darauf angewiesen, zumindest ihre Verwaltungskosten und die Kosten der Veranstaltungen zu decken.

    Darin ist also nichts primär Negatives zu erkennen.

    Warum sollte ich mir die Mühe machen, etwas zu organisieren, wenn ich damit nicht ein Ziel verfolge? Das unterscheidet den Unternehmer von vielen anderen Menschen in der Bevölkerung.

    Leider wird häufig im Sinne der Gewinnmaximierung auf zusätzliche oder teure Rahmenbedingungen verzichtet.

    Dazu gehört leider auch die Sicherheit. So wahrscheinlich in Duisburg bei der Loveparade oder eben auch bei BP und Transocean bei der Ölkatatrophe.

    Hier sind der Staat und seine Behörden gefragt, die richtigen gesetzlichen und auflagentechnischen Rahmenbedingungen zu schaffen.

    So wie es häufig ist, liegt auch diesmal die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

    Der Veranstalter wollte möglichst wenig für Sicherheit ausgeben, hat sogar einen Abend zuvor noch privaten Sicherheitsunternehmen abgesagt. Das "Sicherheitskonzept" sollte mit einem Hauptzugang funktionieren, Fluchtwege sollten möglichst wenige mit Personen besetzt werden.

    Die Behörden wollten die Loveparade in Duisburg und da die Stadt finanziell "klamm" ist, durfte die Sicherheit auch hier keine Zusatzkosten verursachen.

    Die Teilnehmer haben sich nicht "konform" verhalten. Es war nicht vorgesehen, dass einige Jugendliche auf Plakatwände oder gar 8 Meter hohe Mauern klettern und abstürzen.

  5. Ausgerechnet Eva Hermmann zu zitieren, ist ja wohl der Gipfel der Flachheit. Eva Hermanns Interview ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass sich eigentlich jeder Kommentar hierzu verbietet. Leider kann man ihr den Mund nicht verbieten, aber wie sagte Stefan Niggemeier so schön: "Dabei darf sie das alles denken und sagen. Und ich darf sie dafür verachten."

    Lassen Sie es mich einfach so ausdrücken. Besagte 68er haben sich in Woodstock die Kante mit allerlei Drogen und Alkohol gegeben uns sitzen heute wahrscheinlich in miefigen Konferenzzimmern und gehen ihren biederen Jobs nach, während die Gattin zu Hause das Essen für die Kinder kocht. Evt. sind diese auch schon aus dem Haus und evt. machen sie sich genauso Sorgen wie ihre Eltern damals, dass aus ihnen mal nichts werden könnte. Gehen Sie einfach davon aus, die Jugend von heute wird in zwanzig Jahren auch biederen Jobs nachgehen und nur ein kleiner Teil auf die schiefe Bahn geraten sein. Wie jede Jugend davor auch. Aussagen über die "Jugend von heute" haben immer einen schalen Beigeschmack. Wir waren alle mal jung und neigen zu Verklärung unserer Jugend. Ein ewiger Kreislauf eben.

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    @7: Danke für Ihren Kommentar.

    Auch wenn Frau Herrmann mittlerweile sogar eine ausführliche Erklärung zu ihrem eigenen Beitrag auf http://info.kopp-verlag.d... veröffentlicht hat, ändert das nichts an der Naivität ihrer Argumentation.

    Sie beklagt den Zerfall und die Sittenlosigkeit der heutigen Jugend und übt "Kritik an den Urhebern des allgemeinen Sittenverfalls, wozu meines Erachtens hauptsächlich die sogenannten Achtundsechziger gehören. Sie haben Werte wie moralischen Anstand nahezu abgeschafft."

    Und dann schreibt sie:
    "Ich habe nämlich einen Traum:

    Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind."

    Ok, diese Weltsicht lasse ich mal unkommentiert und rate der Frau Herrmann: Gehen Sie doch ins Kloster, dort lebt die Gesellschaft die Sie gern möchten.

    Aber lassen sie mich mit dem Unsinn bitte zufrieden. Spass und manchmal auch Maßlosigkeit schliessen nämlich Verlässlichkeit und gegenseitigen Respekt nicht aus.

    Vielen Dank für Ihren freundlichen Beitrag. Schade nur, dass das Ausmaß Ihrer persönlichen Aufgeregtheit wenig zur Sachdiskussion beiträgt.

    @7: Danke für Ihren Kommentar.

    Auch wenn Frau Herrmann mittlerweile sogar eine ausführliche Erklärung zu ihrem eigenen Beitrag auf http://info.kopp-verlag.d... veröffentlicht hat, ändert das nichts an der Naivität ihrer Argumentation.

    Sie beklagt den Zerfall und die Sittenlosigkeit der heutigen Jugend und übt "Kritik an den Urhebern des allgemeinen Sittenverfalls, wozu meines Erachtens hauptsächlich die sogenannten Achtundsechziger gehören. Sie haben Werte wie moralischen Anstand nahezu abgeschafft."

    Und dann schreibt sie:
    "Ich habe nämlich einen Traum:

    Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind."

    Ok, diese Weltsicht lasse ich mal unkommentiert und rate der Frau Herrmann: Gehen Sie doch ins Kloster, dort lebt die Gesellschaft die Sie gern möchten.

    Aber lassen sie mich mit dem Unsinn bitte zufrieden. Spass und manchmal auch Maßlosigkeit schliessen nämlich Verlässlichkeit und gegenseitigen Respekt nicht aus.

    Vielen Dank für Ihren freundlichen Beitrag. Schade nur, dass das Ausmaß Ihrer persönlichen Aufgeregtheit wenig zur Sachdiskussion beiträgt.

  6. @7: Danke für Ihren Kommentar.

    Auch wenn Frau Herrmann mittlerweile sogar eine ausführliche Erklärung zu ihrem eigenen Beitrag auf http://info.kopp-verlag.d... veröffentlicht hat, ändert das nichts an der Naivität ihrer Argumentation.

    Sie beklagt den Zerfall und die Sittenlosigkeit der heutigen Jugend und übt "Kritik an den Urhebern des allgemeinen Sittenverfalls, wozu meines Erachtens hauptsächlich die sogenannten Achtundsechziger gehören. Sie haben Werte wie moralischen Anstand nahezu abgeschafft."

    Und dann schreibt sie:
    "Ich habe nämlich einen Traum:

    Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind."

    Ok, diese Weltsicht lasse ich mal unkommentiert und rate der Frau Herrmann: Gehen Sie doch ins Kloster, dort lebt die Gesellschaft die Sie gern möchten.

    Aber lassen sie mich mit dem Unsinn bitte zufrieden. Spass und manchmal auch Maßlosigkeit schliessen nämlich Verlässlichkeit und gegenseitigen Respekt nicht aus.

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    "Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind."

    Würde Sie diesen Satz ernst nehmen, würde Sie auf den Weichzeichner verzichten, denn anscheinend ist sie mit 52 ein genauso sexualisiertes Wesen, wie wohl alle Menschen dieser Gesellschaft.

    Etwas unfair, nicht den gesamten Traum von ihr zu zitieren.

    "...Wünschenswert wäre ein Land, in dem die Menschen sich füreinander verantwortlich fühlen, ein Land, in welchem Politiker nicht mehr die Unwahrheit sagen dürfen, ein Land mit Medien, die wahr berichten. Ein Land mit geistiger Freiheit und Hilfe sowie Liebe für den Nächsten."

    Wahrscheinlich weil dem zweiten Teil auch Sie zustimmen?

    Auch Ihnen ein herzliches Dankeschön für Ihren differenzierten Kommentar, der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und vor allem die Fähigkeit zu Nachdenklichkeit beweist.

    "Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind."

    Würde Sie diesen Satz ernst nehmen, würde Sie auf den Weichzeichner verzichten, denn anscheinend ist sie mit 52 ein genauso sexualisiertes Wesen, wie wohl alle Menschen dieser Gesellschaft.

    Etwas unfair, nicht den gesamten Traum von ihr zu zitieren.

    "...Wünschenswert wäre ein Land, in dem die Menschen sich füreinander verantwortlich fühlen, ein Land, in welchem Politiker nicht mehr die Unwahrheit sagen dürfen, ein Land mit Medien, die wahr berichten. Ein Land mit geistiger Freiheit und Hilfe sowie Liebe für den Nächsten."

    Wahrscheinlich weil dem zweiten Teil auch Sie zustimmen?

    Auch Ihnen ein herzliches Dankeschön für Ihren differenzierten Kommentar, der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und vor allem die Fähigkeit zu Nachdenklichkeit beweist.

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