© Christoph Mett

Melodie: Carl Friedrich Zöllner (1800-1860), 1844
Text: Wilhelm Müller (1794-1827), 1818

1. Strophe
Das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern!
Das muss ein schlechter Müller sein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
das Wandern, Wandern
das Wandern, das Wandern.

2. Strophe
Vom Wasser haben wir’s gelernt,
vom Wasser!
Das hat nicht Rast bei Tag und Nacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht,
das Wasser, Wasser,
das Wasser, das Wasser.

3. Strophe
Das sehn wir auch den Rädern ab,
den Rädern!
Die gar nicht gerne stille stehn,
die sich mein Tag nicht müde drehn,
die Räder, Räder,
die Räder, die Räder.

4. Strophe
Die Steine selbst, so schwer sie sind,
die Steine!
Sie tanzen mit den muntern Reihn
und wollen gar noch schneller sein,
die Steine, Steine,
die Steine, die Steine.

5. Strophe
O Wandern, Wandern, meine Lust,
o Wandern!
Herr Meister und Frau Meisterin,
lasst mich in Frieden weiterziehn
und wandern, wandern
und wandern und wandern.

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" Volkslieder " ist ein Gemeinschaftsprojekt von SWR2 , dem Carus-Verlag und ZEIT ONLINE .