Melodie: Robert Schumann (1810-1856), Sechs Gesänge op. 107 Nr. 6
Text: Gottfried Kinkel (1815-1882)



1. Strophe
Es ist so still geworden,
verrauscht des Abends Wehn,
nun hört man allerorten
der Engel Füße gehn.

2. Strophe
Rings in die Tiefe senket
sich Finsternis mit Macht;
wirf ab, Herz, was dich kränket
und was dir Bange macht!

3. Strophe
Nun stehn im Himmelskreise
die Stern in Majestät;
in gleichem, festem Gleise
der goldne Wagen geht.

4. Strophe
Und gleich den Sternen lenket
er deinen Weg durch Nacht;
wirf ab, Herz, was dich kränket
und was dir Bange macht!

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"Wiegenlieder"ist ein Gemeinschaftsprojekt vonSWR2, demCarus-Verlagund ZEIT ONLINE.