Schmutzig, kantig und warm will sie ihn haben, den Soul. Was einst für James Brown oder Aretha Franklin galt, ist heute noch die Maxime von Sharon Jones. "Retro" darf man das in Gegenwart der Sängerin nicht nennen , nein, echter Soul war immer so und wird immer so klingen.

Obwohl das europäische Publikum erst vor einigen Jahren auf die Amerikanerin Sharon Jones aufmerksam wurde, ist sie keineswegs eine Nachwuchssängerin. Die Karriere der 54-Jährigen nahm nur etwas später an Fahrt auf. Anfangs sagten ihr die Produzenten, sie sei zu klein, zu dick und zu schwarz fürs Rampenlicht. Dann schnappte ihr Amy Winehouse auch noch die Band weg, um das Erfolgsalbum Back To Black einzuspielen. Sharon Jones hat sich wieder gefangen, reist nun mit dem Album I Learned The Hard Way und ihrer elfköpfigen Band, den Dap-Kings, um die Welt.

Wir trafen sie vor ihrem Konzert im Berliner Huxley's. Vier Musiker traten direkt von der Probe auf den roten Teppich und spielten Mama Don't Like My Man .

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