Rekorder : Aloe Blacc singt: "I Need A Dollar"

So unplugged hat sich noch keiner vor den ZEIT ONLINE Rekorder gewagt: ein Mann, eine Stimme, ein Soulhit, eine exklusive Videosession.

Ein Sofa, ein Mann, ein Blues – und ein Fernseher. Mit dem hat schließlich alles begonnen. Als Titelsong der US-Serie How To Make It In America wurde I Need A Dollar zum Hit. Schnell gelangte Aloe Blacc auch in die europäischen Charts, trat in deutschen Fernsehshows auf. Erdiger Soul, zumal wenn er mit engen Oberhemden und Schlaghosen ausstaffiert ist, erreicht ein großes Publikum .

Der 32-jährige David Patrick Neil James Wash-Lovell (da musste ein griffiger Künstlername her) bewegt sich in diesem Geschäft wie ein alter Hase, ja, als wäre er seit Marvin Gayes besten Jahren dabei. Souveränes Auftreten ist alles. Selbstbewusst hat er schon auf dem Schulhof seine Verse zum Besten gegeben und später als Rapper veröffentlicht. Und seine Zeit bei der großen Unternehmensberatung Ernst & Young, für die er arbeitete, als ihm nach der Uni das Geld ausging, hat ihn sicherlich gestählt für die Musikbranche.

Heute möchte kaum einer ablehnen, wenn er fragt: " If I share with you my story, would you share your dollar with me?" Lassen wir ihn seine Geschichte erzählen. So unplugged, wie es noch keiner in dieser Serie gewagt hat.

Rekorder an!

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Kommentare

8 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Von Gestern oder Morgen?

Liebe Leser,

wir freuen uns natürlich, dass Ihnen der Beitrag gefällt. Es wäre jedoch schön, wenn Sie sich unser Musikprogramm etwas genauer anschauten, bevor sie es kritisieren. "Umso mehr gibt's zu entdecken", kann ich da nur zurückschicken. Besonders im ZEIT ONLINE Rekorder stellen wir oft Bands vor, noch bevor sie ein reguläres Album veröffentlicht haben.

Hier unser Artikel über Aloe Blacc vom September 2010: http://www.zeit.de/kultur....

Ein Thema in der Redaktion war er bereits 2006, als sein erstes Soloalbum "Shine Through" erschien.

Viel Spaß bei der Lektüre der Seite. PostRock, Nerdismus und New Folk sind übrigens auch dabei.

Die Ewigmodernen

@Wolfen2000

"PostRock, Nerdismus, New Folk usf."

Immerhin wissen die Modernen, wie man Schubladen aufmacht, Musik reinsteckt und wieder zumacht.

Natürlich jedem das Seine. Ich persönlich unterscheide nur zwischen 2 Arten von Musik: "Gefällt" oder "Gefällt nicht". Da ist mir das Erscheinungsjahr und das Etikett, das da draufgeklebt wird, herzlich egal. Aber okay, die Plattenläden und Downloadshops brauchen ja Hinweise, wo sie das Zeug ablegen müssen. Blöd, wenn die Verbraucher diese Hinweise auch brauchen...