RekorderAloe Blacc singt: "I Need A Dollar"

So unplugged hat sich noch keiner vor den ZEIT ONLINE Rekorder gewagt: ein Mann, eine Stimme, ein Soulhit, eine exklusive Videosession. von 

Ein Sofa, ein Mann, ein Blues – und ein Fernseher. Mit dem hat schließlich alles begonnen. Als Titelsong der US-Serie How To Make It In America wurde I Need A Dollar zum Hit. Schnell gelangte Aloe Blacc auch in die europäischen Charts, trat in deutschen Fernsehshows auf. Erdiger Soul, zumal wenn er mit engen Oberhemden und Schlaghosen ausstaffiert ist, erreicht ein großes Publikum .

Der 32-jährige David Patrick Neil James Wash-Lovell (da musste ein griffiger Künstlername her) bewegt sich in diesem Geschäft wie ein alter Hase, ja, als wäre er seit Marvin Gayes besten Jahren dabei. Souveränes Auftreten ist alles. Selbstbewusst hat er schon auf dem Schulhof seine Verse zum Besten gegeben und später als Rapper veröffentlicht. Und seine Zeit bei der großen Unternehmensberatung Ernst & Young, für die er arbeitete, als ihm nach der Uni das Geld ausging, hat ihn sicherlich gestählt für die Musikbranche.

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Heute möchte kaum einer ablehnen, wenn er fragt: " If I share with you my story, would you share your dollar with me?" Lassen wir ihn seine Geschichte erzählen. So unplugged, wie es noch keiner in dieser Serie gewagt hat.

Rekorder an!

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Leserkommentare
    • Mfunk
    • 29. April 2011 14:00 Uhr

    Liebes Zeit-Team,

    ein netter Artikel und auch an sich keine schlechte Wahl, aber wie immer seit ihr gut ein Jahr musikalisch hinterherhinkend. Ich habe wirklich nichts gegen den Beitrag, aber ich würde mir mal aktuelle, mutigere Musikbeiträge wünschen.

  1. @ Mfunk

    Du sprichst mir aus der Seele - aber insb. in der Rubrik Musik subsumiert sich bei der ZEIT ein permanenter Konservativismus. Wahrscheinlich weiß die ZEIT wenig von PostRock, Nerdismus, New Folk usf.

    Besser so... umso mehr gibt`s zu entdecken :-)

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    Redaktion

    Liebe Leser,

    wir freuen uns natürlich, dass Ihnen der Beitrag gefällt. Es wäre jedoch schön, wenn Sie sich unser Musikprogramm etwas genauer anschauten, bevor sie es kritisieren. "Umso mehr gibt's zu entdecken", kann ich da nur zurückschicken. Besonders im ZEIT ONLINE Rekorder stellen wir oft Bands vor, noch bevor sie ein reguläres Album veröffentlicht haben.

    Hier unser Artikel über Aloe Blacc vom September 2010: http://www.zeit.de/kultur/musik/2010-09/hip-hop-wird-soul.

    Ein Thema in der Redaktion war er bereits 2006, als sein erstes Soloalbum "Shine Through" erschien.

    Viel Spaß bei der Lektüre der Seite. PostRock, Nerdismus und New Folk sind übrigens auch dabei.

  2. @Wolfen2000

    "PostRock, Nerdismus, New Folk usf."

    Immerhin wissen die Modernen, wie man Schubladen aufmacht, Musik reinsteckt und wieder zumacht.

    Natürlich jedem das Seine. Ich persönlich unterscheide nur zwischen 2 Arten von Musik: "Gefällt" oder "Gefällt nicht". Da ist mir das Erscheinungsjahr und das Etikett, das da draufgeklebt wird, herzlich egal. Aber okay, die Plattenläden und Downloadshops brauchen ja Hinweise, wo sie das Zeug ablegen müssen. Blöd, wenn die Verbraucher diese Hinweise auch brauchen...

  3. Redaktion

    Liebe Leser,

    wir freuen uns natürlich, dass Ihnen der Beitrag gefällt. Es wäre jedoch schön, wenn Sie sich unser Musikprogramm etwas genauer anschauten, bevor sie es kritisieren. "Umso mehr gibt's zu entdecken", kann ich da nur zurückschicken. Besonders im ZEIT ONLINE Rekorder stellen wir oft Bands vor, noch bevor sie ein reguläres Album veröffentlicht haben.

    Hier unser Artikel über Aloe Blacc vom September 2010: http://www.zeit.de/kultur/musik/2010-09/hip-hop-wird-soul.

    Ein Thema in der Redaktion war er bereits 2006, als sein erstes Soloalbum "Shine Through" erschien.

    Viel Spaß bei der Lektüre der Seite. PostRock, Nerdismus und New Folk sind übrigens auch dabei.

    Antwort auf "Die Ewiggestrigen"
  4. Sarah Jarosz veröffentlicht am 17.5. ihr zweites Album. Die würde ich hier gerne mal mit einem Beitrag hören!!!

    • Burial
    • 29. April 2011 15:18 Uhr

    Im Bereich Soul kenne ich mich nicht sonderlich aus, Aloe Blacc höre ich aber gerne. Sein Album kann sich auch durchgehend anhören.

  5. Was ist den das bitte?
    Sich erst über angeblichen "Konservativismus" der Redaktion beschweren, weil hier im Recorder ein Lied läuft, was, uiuiui, schon locker im September letzten Jahres auf dem Markt erschient. Und dann so etwas wie Post Rock und New Folk als Gegenmittel anbieten, die ja beide nun nichts erst Phänomene dieses Jahres sind!
    Wenn einem der Track nicht gefällt, kann man das ja auch so sagen und muss es nicht hinter dünnen Begründungen vertuschen.
    Mit gefällt Aloe Blacc übrigens sehr, genau wie Marvin Gaye oder Donny Hathaway.

  6. Schön wäre es auch mal ein etwas tiefreichnederen Artikel über die Musik an sich, wie etwas über die moderne Entwicklung der Musik und deren Einfluss auf den Tanz, zu lesen. Es ist köstlich über die inneren Prinziepien einer Genre zu reden und gleich Zeitig dessen Auswirkung in der Tanzwelt wiederzufinden... Was reizt und stimuliert den Menschen tiefer und inniger als ein Tanz zur einer schönen Musik?

    Liebe Grüße

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Blues | Dollar | Geld | Geschichte | Publikum | Soul
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