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So klingt das Leben im Transit

Hier im Bild: Brasilia. "Die Verbindung von tropischem Licht und Oscar Niemeyers Gebäuden ist geradezu brutal fotogen", schreibt Moby im Buch dazu.

Hier im Bild: Brasilia. "Die Verbindung von tropischem Licht und Oscar Niemeyers Gebäuden ist geradezu brutal fotogen", schreibt Moby im Buch dazu.  |  © 2011 Moby/Damiani editore

Als die Welt schlief, saß Moby in seinem Hotelzimmer, hat Fotos und Musik gemacht. Destroyed heißt sein neues Album und ein dazugehöriger Bildband, der das Leben auf Tour dokumentiert. Ein Leben im Transit, im Flugzeug, jede Nacht in einer anderen Stadt. Als einsamer Betrachter blickt Moby auf menschenleere Panoramen, in unendliche Tunnel, auf ruhende Landschaften. Und schon wenige Stunden später steht er vor 75.000 Jubelnden auf der Konzertbühne.

Das Tourleben konfrontiert den Musiker mit verwirrenden Kontrasten. Moby hat sie in Bild und Klang verarbeitet. Die Musik auf Destroyed ist die akustische Entsprechung der Arbeit im stillen Dunkel. Ruhig fließen die Elektrosongs dahin. Sind es die langen, leeren Flure, die hier den Hall erzeugen?