RekorderDJ Kid Koala mixt: "Some Blues"

Der Plattenspieler ist ein Instrument! Kid Koala, einer der besten Turntablisten der Welt, beweist es in einer exklusiven Session vor dem ZEIT ONLINE Rekorder.

Manche mögen mit den Füßen tanzen, Kid Koala tanzt mit den Fingern. Auf Vinyl. Wie zwei kleine Breakdancer wirbeln seine Hände über die Plattenspieler. Hier das musikalische Grundgerüst, dort die Sounds. Der 37-jährige Kanadier fügt Versatzstücke der Popkultur zu Neuem zusammen. So schnell, dass der Zuschauer kaum mehr weiß, auf welchem der drei Teller eigentlich die Musik spielt.

Nur wenige auf der Welt sind so flink an den Platten wie Kid Koala, der eigentlich Eric San heißt und Grundschullehramt studierte. Er gilt als einer der besten DJs und verzaubert das Publikum immer wieder mit seiner Kunstfertigkeit. Wie er einzelne Töne aus den laufenden Songs extrahiert und nur mit den Fingern neue Melodien aus ihnen formt, ist beeindruckend. Seine Version von Moon River (2003) ist mittlerweile ein Klassiker der DJ-Kultur.

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Gerade gab Kid Koala ein Konzert in Berlin, vorher war noch Zeit für eine kleine Videosession im Ritter Butzke. Was er denn für uns spielen werde? Einen Song mit Namen? "Ich mische Euch ein bisschen Blues." Seine Fingerfertigkeit trainiert er auch zeichnend: Demnächst erscheint seine zweite Graphic Novel Space Cadet samt Soundtrack. Wir sind gespannt und freuen uns, dass wir ihm über die Schulter schauen durften. Eine Perspektive, die die Tänzer zu seinen Füßen sicherlich gern hätten.

Rekorder an!

 
Leserkommentare
    • Hermez
    • 15.07.2011 um 15:58 Uhr

    was der Junge da macht:)

  1. Ein wahrer Künstler und vor allem Handwerker. Sehr schön, dass den Plattenspieler hier niemand ersetzen kann durch mp3 und dj-software, die einem alles abnimmt.

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    Sehr schön, dass den Plattenspieler hier niemand ersetzen kann durch mp3 und dj-software, die einem alles abnimmt.´´

    da scheint jemand absolut gar kein plan zu haben herr michauek
    mit dj software mit der man mp3 wave flac files abspielen kann mit der man manuell alles machen kann wie mit richtigem vinyl.scratchen mischen alles ist damit möglich.also was soll dieses wirklich dumme kommentar.

    das einzigste was in ihrem kommentar gut finde und voll zustimme:Ein wahrer Künstler und vor allem Handwerker!

    Sehr schön, dass den Plattenspieler hier niemand ersetzen kann durch mp3 und dj-software, die einem alles abnimmt.´´

    da scheint jemand absolut gar kein plan zu haben herr michauek
    mit dj software mit der man mp3 wave flac files abspielen kann mit der man manuell alles machen kann wie mit richtigem vinyl.scratchen mischen alles ist damit möglich.also was soll dieses wirklich dumme kommentar.

    das einzigste was in ihrem kommentar gut finde und voll zustimme:Ein wahrer Künstler und vor allem Handwerker!

  2. Sehr schön, dass den Plattenspieler hier niemand ersetzen kann durch mp3 und dj-software, die einem alles abnimmt.´´

    da scheint jemand absolut gar kein plan zu haben herr michauek
    mit dj software mit der man mp3 wave flac files abspielen kann mit der man manuell alles machen kann wie mit richtigem vinyl.scratchen mischen alles ist damit möglich.also was soll dieses wirklich dumme kommentar.

    das einzigste was in ihrem kommentar gut finde und voll zustimme:Ein wahrer Künstler und vor allem Handwerker!

    Antwort auf "Purer Zauber"
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    • J.S.
    • 17.07.2011 um 18:01 Uhr

    Zu aller erst: Genialer Musiker, auch wenn ich es kaum mit ansehen kann, wie Nadel und Platte leiden müssen - zum Glück geht es ja um's Hören.

    flx3000, man hätte auch anders darauf hinweisen können, dass es theoretisch möglich ist hier Substitute einzuführen. Allerdings wollte Herr/Frau michauek vielleicht gar nicht darauf hinaus und viel mehr die Einzigartigkeit (kleine Bemerkung am Rande: einzig lässt sich nicht steigern) des physischen Hantierens mit der Platte. Man bemerke, dass der Ton hier auf dem zu scratchenden Medium ist, wodurch ein Plattenwechsel unglaubliche Spannung birgt und es eben nicht das Selbe, wie mit Software und Scratch Table ist.

    • J.S.
    • 17.07.2011 um 18:01 Uhr

    Zu aller erst: Genialer Musiker, auch wenn ich es kaum mit ansehen kann, wie Nadel und Platte leiden müssen - zum Glück geht es ja um's Hören.

    flx3000, man hätte auch anders darauf hinweisen können, dass es theoretisch möglich ist hier Substitute einzuführen. Allerdings wollte Herr/Frau michauek vielleicht gar nicht darauf hinaus und viel mehr die Einzigartigkeit (kleine Bemerkung am Rande: einzig lässt sich nicht steigern) des physischen Hantierens mit der Platte. Man bemerke, dass der Ton hier auf dem zu scratchenden Medium ist, wodurch ein Plattenwechsel unglaubliche Spannung birgt und es eben nicht das Selbe, wie mit Software und Scratch Table ist.

    • J.S.
    • 17.07.2011 um 18:01 Uhr

    Zu aller erst: Genialer Musiker, auch wenn ich es kaum mit ansehen kann, wie Nadel und Platte leiden müssen - zum Glück geht es ja um's Hören.

    flx3000, man hätte auch anders darauf hinweisen können, dass es theoretisch möglich ist hier Substitute einzuführen. Allerdings wollte Herr/Frau michauek vielleicht gar nicht darauf hinaus und viel mehr die Einzigartigkeit (kleine Bemerkung am Rande: einzig lässt sich nicht steigern) des physischen Hantierens mit der Platte. Man bemerke, dass der Ton hier auf dem zu scratchenden Medium ist, wodurch ein Plattenwechsel unglaubliche Spannung birgt und es eben nicht das Selbe, wie mit Software und Scratch Table ist.

    Antwort auf "purer zauber"
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    • J.S.
    • 17.07.2011 um 18:03 Uhr

    Der Fehlerteufel mal wieder.
    "Allerdings wollte Herr/Frau michauek vielleicht gar nicht darauf hinaus und viel mehr die Einzigartigkeit (kleine Bemerkung am Rande: einzig lässt sich nicht steigern) des physischen Hantierens mit der Platte [hervorheben]."

    • J.S.
    • 17.07.2011 um 18:03 Uhr

    Der Fehlerteufel mal wieder.
    "Allerdings wollte Herr/Frau michauek vielleicht gar nicht darauf hinaus und viel mehr die Einzigartigkeit (kleine Bemerkung am Rande: einzig lässt sich nicht steigern) des physischen Hantierens mit der Platte [hervorheben]."

    • J.S.
    • 17.07.2011 um 18:03 Uhr

    Der Fehlerteufel mal wieder.
    "Allerdings wollte Herr/Frau michauek vielleicht gar nicht darauf hinaus und viel mehr die Einzigartigkeit (kleine Bemerkung am Rande: einzig lässt sich nicht steigern) des physischen Hantierens mit der Platte [hervorheben]."

  3. Mag sein, dass die neue Technik manuelles Eingreifen erlaubt, genauso aber im "Autopilotmodus" läuft.
    Schallplatte ist ein tolles Medium. J.S. hat Recht wenn er da von "physischen hantieren" oder dem analogen, sichtbaren Ton spricht. Auch das Leiden der Abnahmesysteme und der Platten ist dem Leben viel näher, als die komprimierten Datenfetzen, die aus Platzgründen um die (angeblich) nicht hörbaren Tonanteile beschnitten werden. Ich will das gar nicht verteufeln, doch die Einzigartigkeit und Echtheit der Platte kann man damit vielleicht ergänzen, nicht ersetzen.
    Den Fortschritt wird man wohl nicht aufhalten, ist auch gut so. Mir ist allerdings jeder DJ heut schon dadurch sympathisch, wenn er nicht seinen laptop, sondern seinen Plattenkoffer auspackt.

  4. Ich war ein paar mal bei der ITF und den DMCs.
    Es ist unglaublich kompliziert was die Leute da machen aber es kommt überhaupt garnichts interesnates dabei raus oder nur mit erheblichem Aufwand.
    Richtige Musikerschaffung, die Seele hat, habe ich damit noch nicht erlebt, es wirkt eher wie eine Fähigkeitenshow.
    und mit verlaub, das ist wohl der schlechteste Blues den ich jeh gehört habe...

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