Krawalle in London Englands Musikbranche vor Ruinen
Britische Randalierer haben ein Lagerhaus niedergebrannt, das die Bestände von mehr als 150 Independent-Labels beherbergte. Die Musikbranche steht vor einer Katastrophe.
Die britische Plattenindustrie erlebt eine neue Krise. Während der Straßenunruhen in London ist in der Nacht zu Dienstag ein Lagerhaus des Medienkonzerns Sony im Stadtteil Enfield ausgebrannt. Feuer auf 20.000 Quadratmetern und drei Stockwerken. Hier lagerten – neben 30 Millionen DVDs zahlreicher Filmvertriebe – auch die Vorräte des größten britischen Independent-Musikvertriebs Pias. Das Unternehmen vertritt mehr als 150 unabhängige Labels und sorgt dafür, dass deren Tonträger in alle Winkel der Insel geliefert werden. Wie groß der Schaden tatsächlich ist, lässt sich noch schwer beziffern. Dennoch ist die Branche geschockt, die Künstler und Angestellten der 150 Einzelfirmen stehen vor einer Katastrophe. Wo keine CDs, LPs und DVDs verteilt werden, bleibt der Umsatz aus. Das könnte einige Plattenfirmen die Existenz kosten.
Die Beggars Group, Heimat von Adele, Jarvis Cocker, The XX, Vampire Weekend oder The National, hat ihre gesamten Vorräte für den englischen Markt verloren. 750.000 ihrer Tonträger sind in Enfield verbrannt. Ein Sprecher der Firma sagte dem Musikmagazin Pitchfork, es dauere etwa zehn Tage, um die CDs zu ersetzen und bis zu drei Monate, um die Vinyl-Vorräte wieder aufzufüllen. Bis die Versicherungen den Schaden finanziell ersetzen, kann schnell ein halbes Jahr verstreichen. Ein Zeitraum, den kleine Labels, die oft in selbstausbeuterischer Rundumdieuhrarbeit von einzelnen Musikidealisten betrieben werden, kaum überbrücken können.
- Was Fans tun können
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Die Website LabelLove will der Branche helfen: Per Email an labellovebenefit@gmail.com können Fans erfragen, was sie Gutes tun können. Über Twitter @_label_love_ oder unter dem Hashtag #labellove sollen sich neuste Informationen verbreiten, Fans drücken ihre Anteilnahme aus, Betroffene spenden sich gegenseitig Mut.
Am Sinnvollsten, so sagen viele Branchenvertreter, sind digitale Downloads. iTunes hat eine Seite eingerichtet, auf der ausgewählte Indie-Künstler präsentiert und unterstützt werden.
Pias und die Association of Independent Music UK (AIM) haben einen Spendenfonds gegründet, in den Firmen und Aktionsfreudige einzahlen können. Weitere Informationen dazu per Email über labelsupportfund@musicindie.com.
Eine Liste der betroffenen Musiker finden Sie hier.
Doug Shipton, Chef der Plattenfirma Finders Keepers, sagte ZEIT ONLINE am Telefon: "Wir hatten ungefähr 200 Titel im Lagerhaus. 90 Prozent unserer Bestände sind verbrannt. Wie viele Kopien es waren, wissen wir noch nicht, weil das Computersystem von Pias gerade nicht einsehbar ist." Sein Label hat drei geschäftsführende Eigentümer, vier Büromitarbeiter und vertritt etwa 100 Künstler. Finders Keepers legt vor allem ältere Popmusik und skurrile Fundstücke aus allen Ecken der Welt neu auf. "Bald sind Lizenzzahlungen fällig, das wird hart," sagt Shipton. Auch wenn die Versicherung schon in wenigen Monaten die ersten Zahlungen leisten sollte: "Das Problem wird sein, dass wir wohl nur den Produktionswert erstattet bekommen, nicht den Umsatzausfall der kommenden Monate. Für uns als kleines Label ist das schon sehr gefährlich, aber die großen Indie-Label wie Rough Trade und XL wird es noch härter treffen."
So hat Domino Records, eines der größeren Label, gerade angekündigt, dass die neue Single der Arctic Monkeys, The Hellcat Spangled Shalalala, am 15. August nur digital erhältlich sein wird. Die physischen Exemplare sind dahin. Finders Keepers wird schon heute eine neue Compilation pressen, die Musiker wie Jarvis Cocker oder Gruff Rhys von den Superfurry Animals als Benefizplatte zusammengestellt haben. Es geht darum, den Geldfluss aufrecht zu erhalten und den kleinen Plattenläden etwas zu schicken, das sie verkaufen können. Denn auch der Einzelhandel ist in Gefahr: Wenn die Geschäfte die neue Musik nicht vorrätig haben, sind sie nicht mehr wettbewerbsfähig gegenüber großen Elektronikkonzernen oder dem Internetmarkt.
- Datum 11.08.2011 - 15:31 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Entfernt. Bitte tragen Sie mit sachlichen Argumenten zu der Diskussion bei. Danke, die Redaktion/se
Zynischer geht's wohl kaum!
[...]Aber was durch solche Kommentare dieser "Aktionen" hoffentlich jedem klar wird, ist auf welcher Seite diese Möchtegern-Revoluzzer wirklich stehen.
Anm: Bitte verzichten Sie trotz Ihrer Empörung auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/kh
Ich glaube dem Bittorrent Kommentar ging es weniger um das (Nicht) bezahlen sondern darum, dass wenn Informationen (und nichts anderes sind Bits und Bytes auf der DVD) dezentral gelagert werden (also auf tausenden von Festplatten die rund um den Globus verteilt sind) es eine wesentlich höhere Ausfallsicherheit gibt als wenn alle Informationen zentral an einem einzigen Ort gelagert werden.
Bittorrent ist damit quasi eine Idee wie das Internet: Dadurch dass alles dezentral und selbst-organisierend ist können selbst größere Katastrophen dem System nichts anhaben (man erinnere sich: Das Arpa Net [einer der Vorläufer des Internets] war konzipiert einen Atomschlag der Russen zu verkraften - eben indem nichts zentral sondern alles dezentral gemacht wurde)
Zynischer geht's wohl kaum!
[...]Aber was durch solche Kommentare dieser "Aktionen" hoffentlich jedem klar wird, ist auf welcher Seite diese Möchtegern-Revoluzzer wirklich stehen.
Anm: Bitte verzichten Sie trotz Ihrer Empörung auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/kh
Ich glaube dem Bittorrent Kommentar ging es weniger um das (Nicht) bezahlen sondern darum, dass wenn Informationen (und nichts anderes sind Bits und Bytes auf der DVD) dezentral gelagert werden (also auf tausenden von Festplatten die rund um den Globus verteilt sind) es eine wesentlich höhere Ausfallsicherheit gibt als wenn alle Informationen zentral an einem einzigen Ort gelagert werden.
Bittorrent ist damit quasi eine Idee wie das Internet: Dadurch dass alles dezentral und selbst-organisierend ist können selbst größere Katastrophen dem System nichts anhaben (man erinnere sich: Das Arpa Net [einer der Vorläufer des Internets] war konzipiert einen Atomschlag der Russen zu verkraften - eben indem nichts zentral sondern alles dezentral gemacht wurde)
Zynischer geht's wohl kaum!
Bit Torrent = ein Schwall von Bits - mehr nicht. Gut, dass uns vopa (who?) darauf aufmerksam macht, was er da abgeliefert hat.
Ich würde es begrüssen, wenn die Zeit wie die NZZ verlangen würde, dass die Teilnehmer mit Vor- und Familiennamen erscheinen müssten. Vielleicht würde mancher sich überlegen, ob er dann wirklich jeden Stuss von sich gibt - zumal solche Äusserungen im Internet grundsätzlich für die Ewigkeit sind. Natürlich kann man immer noch tricksen und einen falschen Namen angeben. Aber das Gesetz verhindert auch nicht jedes Verbrechen, und trotzdem schaffen wir es nicht ab.
[...]Vielleicht wäre es wirklich klüger gewesen, das Internet nicht zu verteufeln, denn via iTunes ist noch keine CD niedergebrannt :-D
Teilweise entfernt. Bitte verzichten Sie auf polemische und zynische Kommentare. Danke. Die Redaktion/kh
Ohne zu wissen, wer das Feuer gelegt hat, schiebt der Artikel die Schuld den in England rebellierenden Jugendlichen zu. Eine Verhaftung reicht als Beweis. Ganz schön barbarisch diese Methoden heutiger Kulturredakteure.
Und wenn jemand eine Alltagserfahrung heutiger junger Leute ins Spiel bringt, die mit der gestrigen Weltsicht des Redakteurs inkompatibel ist, wird er mit dem höchstredaktionellen Zynismus-Vorwurf abgeschossen und kalt gestellt.
Tja, echt starke Moderation. Nur weiter so. Wer die Jungen lange genug ausgrenzt, sie abqualifiziert und ihnen die Minderwertigkeit bei jeder Gelegenheit reinmassiert, kriegt irgendwann das Payback. Da braucht's gar keine Verschwörung oder einen Plan, wie die Jungen in England gerade demonstrieren.
Deren politische Aussage, die lauter und deutlicher ist, als jedes Manifest sein könnte, ist ihr nicht vorhanden Sein. Zieht euch das rein, geistige kulturelle Elite. Die Kinder sind Frucht eurer Gesellschaft, das sind eure Produkte, euer Plan für die Zukunft. Cameron hat sich davon bereits eine überlange Line reingezogen, jetzt will er die Kommunikation lahm legen. Der Mann bleibt seinem Elitenstatus bedingungslos treue. Der Mann will alles.
Nein, realistisch! Auf jeden Fall ist die Behauptung, das es sich bei den Brandstiftern um randalierende Jugendliche gehandelt haben muß ein Stück stärker! Das Zensieren kommt noch härter, Cameron lässt grüssen!!! Grüße von einem >25000 Vinyl & >3000 CD Besitzer...
Bit Torrent = ein Schwall von Bits - mehr nicht. Gut, dass uns vopa (who?) darauf aufmerksam macht, was er da abgeliefert hat.
Ich würde es begrüssen, wenn die Zeit wie die NZZ verlangen würde, dass die Teilnehmer mit Vor- und Familiennamen erscheinen müssten. Vielleicht würde mancher sich überlegen, ob er dann wirklich jeden Stuss von sich gibt - zumal solche Äusserungen im Internet grundsätzlich für die Ewigkeit sind. Natürlich kann man immer noch tricksen und einen falschen Namen angeben. Aber das Gesetz verhindert auch nicht jedes Verbrechen, und trotzdem schaffen wir es nicht ab.
[...]Vielleicht wäre es wirklich klüger gewesen, das Internet nicht zu verteufeln, denn via iTunes ist noch keine CD niedergebrannt :-D
Teilweise entfernt. Bitte verzichten Sie auf polemische und zynische Kommentare. Danke. Die Redaktion/kh
Ohne zu wissen, wer das Feuer gelegt hat, schiebt der Artikel die Schuld den in England rebellierenden Jugendlichen zu. Eine Verhaftung reicht als Beweis. Ganz schön barbarisch diese Methoden heutiger Kulturredakteure.
Und wenn jemand eine Alltagserfahrung heutiger junger Leute ins Spiel bringt, die mit der gestrigen Weltsicht des Redakteurs inkompatibel ist, wird er mit dem höchstredaktionellen Zynismus-Vorwurf abgeschossen und kalt gestellt.
Tja, echt starke Moderation. Nur weiter so. Wer die Jungen lange genug ausgrenzt, sie abqualifiziert und ihnen die Minderwertigkeit bei jeder Gelegenheit reinmassiert, kriegt irgendwann das Payback. Da braucht's gar keine Verschwörung oder einen Plan, wie die Jungen in England gerade demonstrieren.
Deren politische Aussage, die lauter und deutlicher ist, als jedes Manifest sein könnte, ist ihr nicht vorhanden Sein. Zieht euch das rein, geistige kulturelle Elite. Die Kinder sind Frucht eurer Gesellschaft, das sind eure Produkte, euer Plan für die Zukunft. Cameron hat sich davon bereits eine überlange Line reingezogen, jetzt will er die Kommunikation lahm legen. Der Mann bleibt seinem Elitenstatus bedingungslos treue. Der Mann will alles.
Nein, realistisch! Auf jeden Fall ist die Behauptung, das es sich bei den Brandstiftern um randalierende Jugendliche gehandelt haben muß ein Stück stärker! Das Zensieren kommt noch härter, Cameron lässt grüssen!!! Grüße von einem >25000 Vinyl & >3000 CD Besitzer...
dafür dass Kommentar 1 stehen bleibt.
So einen geistigen Durchfall sollte man möglichst lange einem Profil zuordnen können.
Artikel nicht gelesen?
Der Materielle Wert ist nicht das Problem, 10-30 Tage Umsatz Ausfall schon.
Lizenzgebührenfällig?
doch hoffentlich nicht für die Verbrannten Tonträger.
Lizenzabrechnungen werden am 30.09. geschrieben, und zwar für den Verkaufszeitraum 01.01.2011 bis 30.06.2011 - DIES Gejammer zumindest ist, nunja, sagen wir mal: etwas mitleidstränenerheischend.
Lizenzabrechnungen werden am 30.09. geschrieben, und zwar für den Verkaufszeitraum 01.01.2011 bis 30.06.2011 - DIES Gejammer zumindest ist, nunja, sagen wir mal: etwas mitleidstränenerheischend.
Bit Torrent = ein Schwall von Bits - mehr nicht. Gut, dass uns vopa (who?) darauf aufmerksam macht, was er da abgeliefert hat.
Ich würde es begrüssen, wenn die Zeit wie die NZZ verlangen würde, dass die Teilnehmer mit Vor- und Familiennamen erscheinen müssten. Vielleicht würde mancher sich überlegen, ob er dann wirklich jeden Stuss von sich gibt - zumal solche Äusserungen im Internet grundsätzlich für die Ewigkeit sind. Natürlich kann man immer noch tricksen und einen falschen Namen angeben. Aber das Gesetz verhindert auch nicht jedes Verbrechen, und trotzdem schaffen wir es nicht ab.
Ja bitte schön, tun Sie das. Heben sie die Anonymität im Forum auf und freuen Sie sich über lebhafte Diskussionen.
Jetzt mal im ernst: Diese wird es dann nicht mehr geben. Wollen Sie das? Viele Menschen würden sich gar nicht trauen ihre ehrliche Meinung wiederzugeben, wenn ihre Namen öffentlich erscheinen. Nicht alle sind mental so selbstsicher und stark, wie Sie offenbar. Ich hätte keine Lust mehr, mich an diesem Geschwafel zu beteiligen. Diskussionen brauchen nun mal Reibungspunkte, auch wenn sich diese manchmal darstellen, wie oben gelesen.
Seit der Mensch sprechen kann, gibt er auch Mist von sich. Nicht nur hier im Forum, sondern überall im täglichen Leben. Mein Gott, dass muss man aushalten können. Und für die Ewigkeit, ist es sicher auch nicht. Soetwas haben wir morgen schon lange wieder vergessen, weil es da neue Aufreger gibt.
Ja bitte schön, tun Sie das. Heben sie die Anonymität im Forum auf und freuen Sie sich über lebhafte Diskussionen.
Jetzt mal im ernst: Diese wird es dann nicht mehr geben. Wollen Sie das? Viele Menschen würden sich gar nicht trauen ihre ehrliche Meinung wiederzugeben, wenn ihre Namen öffentlich erscheinen. Nicht alle sind mental so selbstsicher und stark, wie Sie offenbar. Ich hätte keine Lust mehr, mich an diesem Geschwafel zu beteiligen. Diskussionen brauchen nun mal Reibungspunkte, auch wenn sich diese manchmal darstellen, wie oben gelesen.
Seit der Mensch sprechen kann, gibt er auch Mist von sich. Nicht nur hier im Forum, sondern überall im täglichen Leben. Mein Gott, dass muss man aushalten können. Und für die Ewigkeit, ist es sicher auch nicht. Soetwas haben wir morgen schon lange wieder vergessen, weil es da neue Aufreger gibt.
So schliesst sich der Kreis. Mit Riotsmusik sind die Independents doch einst große geworden, nun trifft ausgerechnet ein Independent-Label der multikulturelle Mob und reisst eine Lücke.
[...]Vielleicht wäre es wirklich klüger gewesen, das Internet nicht zu verteufeln, denn via iTunes ist noch keine CD niedergebrannt :-D
Teilweise entfernt. Bitte verzichten Sie auf polemische und zynische Kommentare. Danke. Die Redaktion/kh
tja, wer nun meint dass via internet (oder im kleineren itunes) die komplette bandbreite der musik abgedeckt ist der, pardon, muß selbst einen recht kleinen teller besitzen, sprich naiv sein.
auch wenn man nur begrenzt vergleichen kann: sagten sie beim einsturz des kölner stadtarchiv auch "halb so wild"?
tja, wer nun meint dass via internet (oder im kleineren itunes) die komplette bandbreite der musik abgedeckt ist der, pardon, muß selbst einen recht kleinen teller besitzen, sprich naiv sein.
auch wenn man nur begrenzt vergleichen kann: sagten sie beim einsturz des kölner stadtarchiv auch "halb so wild"?
ausdrücken würde, wäre die Branche schon lange pleite und Indi-Labels längst vom Markt verschwunden.
Zynisch ist ja noch ein netter Ausdruck ggü dieser Geisteshaltung...
Gut, daß nicht alle Musikfans - und Liebhaber diese Reinzieh-Wegwerf-Raubkopierer-Kultur verinnerlicht haben.
Das es sich beim Musikmachen um Arbeit handelt haben diese geistlosen Nur-Konsumenten noch nie verstanden und es besteht wenig Hoffnung, daß sich das ändert - fürchte ich.
Ich kenne dagegen etliche MusikerInnen und HörerInnen, die zutiefst betroffen von dieser pyromanisch-destruktiven Wut von Teilen der britischen Jugend sind.
Mit diesen erklären ich mich solidarisch und werde meinen Beitrag leisten.
I.d.S. Danke für die zu Spenden - und Unterstützungsinitiativen hinführenden Links und dafür, daß hier mal die prekären aber hoch engagierten musicians zu Wort gekommen sind.
m.
tja, wer nun meint dass via internet (oder im kleineren itunes) die komplette bandbreite der musik abgedeckt ist der, pardon, muß selbst einen recht kleinen teller besitzen, sprich naiv sein.
auch wenn man nur begrenzt vergleichen kann: sagten sie beim einsturz des kölner stadtarchiv auch "halb so wild"?
iTunes war nur eines von vielen Beispielen die man hier anführen könnte. Es ging mir nur darum zu ilustrieren, dass einerseits der Kommentar des Mitforisten nicht unbedingt nur in Punkte pro Piraterie zu verstehen ist und andererseits dass - würde man alternative Medien und Vertriebswege ausbauen - nicht unbedingt entsprechende Probleme hätte bzw. nicht in diesem Ausmaß.
Das jetzt eine Lagerhalle abgebrannt ist, gut, davon geht meine Welt auch nicht unter und die Musikindustrie wird auch nicht am Ende sein. Wahrscheinlich zahlt das sogar noch die Versicherung. Insofern hinkt auch Ihr Vergleich mit dem Kölner Dom, denn dieser wäre weder entsprechend schnell zu ersetzen, noch könnte man die Historie des Bauwerks ersetzen. Insofern taugt der Vergleich nicht, wenn in England nun eine Lagerhalle mit etwas Plastik und Papier abbrennt IMO.
iTunes war nur eines von vielen Beispielen die man hier anführen könnte. Es ging mir nur darum zu ilustrieren, dass einerseits der Kommentar des Mitforisten nicht unbedingt nur in Punkte pro Piraterie zu verstehen ist und andererseits dass - würde man alternative Medien und Vertriebswege ausbauen - nicht unbedingt entsprechende Probleme hätte bzw. nicht in diesem Ausmaß.
Das jetzt eine Lagerhalle abgebrannt ist, gut, davon geht meine Welt auch nicht unter und die Musikindustrie wird auch nicht am Ende sein. Wahrscheinlich zahlt das sogar noch die Versicherung. Insofern hinkt auch Ihr Vergleich mit dem Kölner Dom, denn dieser wäre weder entsprechend schnell zu ersetzen, noch könnte man die Historie des Bauwerks ersetzen. Insofern taugt der Vergleich nicht, wenn in England nun eine Lagerhalle mit etwas Plastik und Papier abbrennt IMO.
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