Fatboy Slim"Verlasst Euch nicht auf Download-Verkäufe!"

Norman Cook alias Fatboy Slim ist ein Veteran der britischen Musikszene. Wie denkt er über Samplingkultur, Urheberrechte und die Zukunft der Branche? von 

Wir trafen Norman Cook auf dem Sónar Festival in Barcelona.

Wir trafen Norman Cook auf dem Sónar Festival in Barcelona.  |  © Sónar Festival

ZEIT ONLINE: Mister Cook, Sie kennen das Musikgeschäft seit drei Jahrzehnten. Hat sich der Wert von Musik in dieser Zeit verändert?

Norman Cook: Ich habe noch eine goldene Ära erlebt. In den Sechzigern und Siebzigern wurden Künstler nicht unbedingt bezahlt, wurden oft geprellt. Aber etwa Anfang der Achtziger, nachdem George Michael diesen berühmten Prozess gegen Sony geführt hat, wachten wir auf und wurden bezahlt. Heute leben wir in der Ära von Internet und Downloads, in der man Musik plötzlich nicht mehr verkaufen kann und sie im Grunde verschenken muss. Für junge Künstler ist das sehr schwierig. Es ist wie im Wilden Westen, es gibt keine Regeln, und wir werden erst herausfinden, wer die Guten und wer die Bösen sind. Wir sprechen uns in fünf Jahren noch mal.

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ZEIT ONLINE: Haben Sie sich früher an die Regeln gehalten? Ihre Musik als Fatboy Slim lebt von den Samples anderer.

Cook: Als ich mit Sampling angefangen habe, wusste niemand, wie man das Urheberrecht durchsetzen sollte. Wir haben einfach geschaut, womit wir davonkommen konnten. Und dann mischten sich Rechtsanwälte ein. Ich stand auf beiden Seiten des Grabens. Ich habe Leute gesampelt, wahrscheinlich ihr Urheberrecht missachtet und einige Male teuer dafür bezahlt. Und gleichsam würde ich nicht wollen, dass mich jemand um den Wert meiner Musik betrügt. Dahinter stehen eine moralische Frage und eine ökonomische Frage.

  ZEIT ONLINE: Gilt diese Moral noch?

Cook: Man kann Musik aus anderer Leute Musik machen. Aber wenn man damit viel Geld verdient, sollte auch der originäre Urheber etwas abbekommen. So war es zumindest. Heute bekommt niemand Geld.

Norman Cook

geboren 1963 in London, heißt eigentlich Quentin Leo Cook. Bevor er Mitte der Neunziger das Popgenre Big Beat erfand und unter dem Pseudonym Fatboy Slim zahlreiche Hits hatte, spielte er Bass bei The Housemartins (Caravan Of Love) und rief die Band Freak Power ins Leben (Turn On, Tune In, Cop Out). Im Jahr 2008 gründete er ein kostenloses Popfestival am Strand von Brighton, The Big Beach Boutique.

ZEIT ONLINE: Was würden Sie jüngeren Musikern als Geschäftsmodell auf einem digitalen Markt empfehlen?

Cook: Verlasst Euch nicht auf Platten- oder Downloadverkäufe, um Euren Unterhalt zu bestreiten! Erstens zahlen viele gar nicht dafür. Zweitens sind die Tantiemen daran so gering, dass man davon nicht leben kann. Das Geld kommt aus dem Konzertbereich oder der Lizenzierung von Musik in Filmen, Werbespots, Computerspielen. Da kann man Tantiemen eintreiben. Tonträger sind heute nur noch die Visitenkarte.

ZEIT ONLINE: Braucht es noch Plattenfirmen oder kann sich dann jeder Musiker selbst um sein Geschäft kümmern?

Cook: Man braucht kein Label mehr, um das Studio zu bezahlen, Hunderttausende Pfund für die Albumaufnahmen auszugeben, das Album herzustellen. Man kann also den Zwischenhändler überspringen. Wenn Du Dein eigener Verleger bist, bekommst Du 100 Prozent des Gewinns. Und wenn eh alles über iTunes abgerechnet wird, wozu brauchst du dann eine Plattenfirma. Schließ' einen Vertrag direkt mit iTunes!

ZEIT ONLINE: Oder versuche Crowdfunding . Was halten Sie davon? Für 100 Pfund gibt's das Album auf allen erdenklichen Tonträgern, für 2.000 Pfund ein Konzert für den Großmutter-Club und für 5.000 Pfund einen Nackt-Gig...

Cook: Sind die Großmütter auch nackt? Das wäre 5.000 Pfund wert.

ZEIT ONLINE: Ist Crowdfunding eine Art der Prostitution?

Cook: Alles, was im Musikgeschäft passiert, ist Prostitution. Es gibt nur Zuhälter oder Huren. Wir verkaufen uns selbst und ein Erlebnis. Ob es um den Verkauf unserer Musik geht oder um das Konzert. Wir sind ein Produkt.

ZEIT ONLINE: Es geht also nur darum, sich die Kunden warmzuhalten.

Cook: Das Gute am Internet ist ja, dass man direkten Kontakt zu seinen Fans haben kann. Man ist nicht angewiesen auf das Radio oder die Werbung der Plattenfirma. Aus dieser neuen Interaktion zwischen Künstler und Publikum kann eine neue Industrie heranwachsen. Denn es sind immer noch eine Menge Zuhälter da draußen, die uns Huren verkaufen wollen.

Leserkommentare
  1. Also interessant, wie der Zeitgeist früher war, und welche Probleme es gab
    Es sieht für mich so aus, dass man die Künstler von vorneherein zu kurz kommen hat lassen, und heute ist deswegen auch das Urheberrecht so strittig, weil einige (wohl zurecht) sagen, dass sie sonst nicht überleben könnten-

    Das eigentliche Leben wird so gelebt, wie wir es leben. Eine einigermaßen gescheite und in den Werten gediegene Gesellschaft hat auch ein Gespür für den Respekt und Wertschätzung anderen gegenüber. Die ist aber nicht erzwungen, sobald das erzwungen wird, gibt es keinen Respekt mehr.
    Heute ist aber alles erzwungene Moral und Kapitalismus-Sitte, und Werte des natürlichen Zusammelebens gelten da kaum noch.

    ich will sagen, wir sollten dem Leben folgen. Nicht der Idee eines Lebens. In diesem Leben ist Filesharing und Remix an der Tagesordnung. Gibt es ein Problem mit der Existenz, kann man es direkt lösen und muss nicht erst über die Arbeitsgesellschaft dieses Prioblem lösen.
    Um das Urheberrecht zu lösen, muss man andere Fragen stellen, aufs GANZE schauen. Das Problem des Urheberrechts ist nur eine Existenzfrage der Künstler
    Künstler zu sein, ist ein arme Leute Beruf.

    Aber alle profitieren, wollen Kunst. Aber mein Ansatz sieht nicht so aus, deshalb alle für Kunst blechen zu lassen. Sondern ein neues System mit bed. Grundeinkommen oder ähnlichem.
    VIELE Probleme werden mit einem Schlag gelöst

    Eine Leserempfehlung
  2. Fatboy Slim...da war mal was... achja, vor ca. 15 Jahren hatte der mal 1-2 Songs in den Charts, nichts besonderes seinerzeit.

    Heutzutage kann man Musik immer noch verkaufen, nur muss die Qualität eben stimmen und der Künstler muss persönlich dafür sorgen, dass sie nicht im TV und Radio rauf- und runtergespielt wird (Achtung: Legale Privatkopiemöglichkeit!!!).

    Tja, also ich kaufe meine Musik meistens bei Amazon.
    Größtenteils sind das Bands, von denen ich ohne das Internet nie etwas erfahren hätte und ohne jenes diese Bands nie Geld mit mir verdient hätten.
    Danke, Internet!

    Ich verstehe FatBoySlim nicht...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Man merkt, dass Sie vom Leben und den Wirkungen seines Schaffens keine Ahnung haben, wenn Sie behaupten er hätte vor 15 Jahren mal ein bis zwei Hits in den Charts.... Bitte erst informieren.

    Zum Artikel:
    Ich gebe Cook insofern recht, als dass sich viele Dinge geändert haben, sei es nun innerhalb der Musikindustrie oder auch des Zeitgeistes. Ergänzend würde ich sagen, dass viele Künstler heute auch Geld über Merchandise verdienen können (und das nicht zu knapp). Auch war man früher nicht gezwungen in den Laden zu gehen und die Platte zu kaufen. Viele Leute früher haben sich die Sachen - ähnlich wie heute - einfach auf Kasette aufgenommen und überspielt (sei es nun aus dem Radio oder von Freunden).

    Interessant fand ich auch die Unterscheidung zwischen DJ und Künstler, wobei das sicherlich auch sehr Genreabhängig ist, was hier mehr einbringt, wie sich Fans aufstellen etc. pp.

    Fatboy Slim bzw. Norman Cook hat im vergangenen Jahrzehnt kontinuierlich Alben veröffentlicht und ist als DJ überaus erfolgreich.
    Seine abnehmende Chartpräsenz im selben Zeitraum ist für Sie ein Zeichen von...was bitte?

    Interessanterweise scheinen Sie selbst bevorzugt Bands zu hören, ohne die sie ohne das Internet niemals aufmerksam geworden wären. Klassische Chartbreaker werden das also auch nicht sein.

    Nun ja, hätte Cook Ihnen nach dem Mund geredet, hätten Sie sich an seiner Chartbilanz sicher nicht gestoßen. Immer schön ad hominem, wenn einem sonst nichts einfällt.

    Hier liegen Sie falsch. Fatboy Slim ist eine unumstrittene Größe im internationalen DJ-Geschäft. Vor Allem da er sich nicht ausschliesslich auf Elektronische Klänge konzentriert wie z.B. John Digweed oder Carl Cox.
    (Vorgeschmack: http://www.youtube.com/wa... )

    Er war 2011 Headliner beim Glastonbury Festival, beim Detroit Electronic Music Festival und im Space auf Ibiza.

    Interessant sind im obigen Video vor Allem die von Richie Hawtin angesprochenen Konzepte und Vorschläge. Tatsächlich ist es ja wirklich ein Problem, dass man die Musik elektronischer Form nicht wirklich "besitzt", sie nicht "greifbar" ist.

  3. Man merkt, dass Sie vom Leben und den Wirkungen seines Schaffens keine Ahnung haben, wenn Sie behaupten er hätte vor 15 Jahren mal ein bis zwei Hits in den Charts.... Bitte erst informieren.

    Zum Artikel:
    Ich gebe Cook insofern recht, als dass sich viele Dinge geändert haben, sei es nun innerhalb der Musikindustrie oder auch des Zeitgeistes. Ergänzend würde ich sagen, dass viele Künstler heute auch Geld über Merchandise verdienen können (und das nicht zu knapp). Auch war man früher nicht gezwungen in den Laden zu gehen und die Platte zu kaufen. Viele Leute früher haben sich die Sachen - ähnlich wie heute - einfach auf Kasette aufgenommen und überspielt (sei es nun aus dem Radio oder von Freunden).

    Interessant fand ich auch die Unterscheidung zwischen DJ und Künstler, wobei das sicherlich auch sehr Genreabhängig ist, was hier mehr einbringt, wie sich Fans aufstellen etc. pp.

    Antwort auf "Fatboy Slim?!"
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    ... das man sich zuerst informieren sollte. Auch ich hatte geadcht Fatboy Slim hatte mal ein paar Hits. Stimmt gar nicht!
    Die höchste Chartplazierung war 28(!), nicht gerade das was man als Tophit bezeichnet.
    Oder was hast du gemeint?

    Auch sonst verstehe ich deine Aussage nicht. Du schränkst erst deine Zustimmung zu Cooks Aussagen recht stark ein "gebe ich insofern recht..." und dann kommt kein Widerspruch.

    Hier ein paar Beispiele von Youtube:

    Praise you (Gema: 0 €).
    http://www.youtube.com/wa...

    Weapon Of Choice (Gema: 0 €)
    http://www.youtube.com/wa...

    Rockafeller Skank by Fatboy Slim (Gema: 0 €)
    http://www.youtube.com/wa...

    Right Here, Right Now (Ein Provokation für jeden übergwichtigen Kreationisten. Gema: 0 €)
    http://www.youtube.com/wa...

    Selbst wenn Cook die Samples bei der Gema-Anmeldung korrekt angegeben hat, würden die Gelder wegen des speziellen Gema-Ausschüttungsverteilschlüssels vor allem an Komponisten kurzer Ernster Musikstücke gehen.

    So gesehen, ist die Weigerung der Gema, mit Youtube eine Deal zu machen, nicht wirklich schlimm für tatsächlichen Urheber der geklickten Videos.

  4. Denn bekannte Bands können mit Werbedeals (ob Spots, Games o.ä.) nebenher nett verdienen, bekommen so vielleicht noch einmal einen Aufmerksamkeitsschub (Phoenix mit "1901", O2-Werbung).
    Für Nachwuchsbands ist dieser Weg meist überhaupt erst ein Schritt in Richtung des allerersten Plattendeals.
    Klar, viel geht heute über soundcloud, lastfm und youtube. Dabei helfen aber vor allem facebook und twitter bei der Verbreitung. Auch so schaffen es in letzter Zeit immer mehr Bands aus dem Underground bereits 1 oder 2 Jahre nach Gründung an die Chartspitze
    Die Mehrheit der Bands aber, und das ist als realistisch anzusehen, spielen weiterhin jahrelang Gigs, steigen auf der Festivalleiter langsam höher bis auch internationale Touren und ein Plattenvertrag zustande kommen. Hier gehen die Verdienste dann wirklich über iTunes, Platten und Konzerte.

    Was das Urheberrecht angeht, brauchts aber wohl noch einen extra-Artikel, denn da fängts bei den singenden Youtube-Usern an, geht über ahnungslos genutzte Hintergrund Musik bis zu den bekannten Künstlern der DJ/Hip-Hop Sparte, die sich auch den ein oder anderen Gerichtstermin leisten können.

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    Redaktion

    Liebe/r Washburne,

    vorausgesetzt, ich habe Sie richtig verstanden, möchte ich in einem Punkt widersprechen: Auch für junge Bands kann Werbemusik ein wichtiges Sprungbrett sein.
    Ich habe vor einiger Zeit mit einem schwedischen Manager gesprochen. Er erzählte von einer Newcomer-Band, die auf Tour in die USA geschickt wurde. Leider wollte niemand ihre Platten kaufen oder zum Konzert gehen. Aber die Jungs kamen mit Werbedeals zurück, die mehr Einnahmen brachten, als es das tradtitionelle Geschäft in so kurzer Zeit je ermöglicht hätte. Ja, sie hatten schon ein Label im Hintergrund, das das Management erledigt hat. Heißt aber nicht, dass nur Phoenix, Gonzales, Feist und Co. ordentlich dotierte Werbemusikverträge bekommen. Das passiert bisweilen sogar Creative-Commons-Künstlern (http://tinyurl.com/c55k3y8).

    Grüße aus der Redaktion!

    PS: Schauen Sie sich hier ruhig um. Sie werden sehen, dass dies nicht unser einziger Artikel zum Thema Urheberrecht ist.

  5. Redaktion

    Liebe/r Washburne,

    vorausgesetzt, ich habe Sie richtig verstanden, möchte ich in einem Punkt widersprechen: Auch für junge Bands kann Werbemusik ein wichtiges Sprungbrett sein.
    Ich habe vor einiger Zeit mit einem schwedischen Manager gesprochen. Er erzählte von einer Newcomer-Band, die auf Tour in die USA geschickt wurde. Leider wollte niemand ihre Platten kaufen oder zum Konzert gehen. Aber die Jungs kamen mit Werbedeals zurück, die mehr Einnahmen brachten, als es das tradtitionelle Geschäft in so kurzer Zeit je ermöglicht hätte. Ja, sie hatten schon ein Label im Hintergrund, das das Management erledigt hat. Heißt aber nicht, dass nur Phoenix, Gonzales, Feist und Co. ordentlich dotierte Werbemusikverträge bekommen. Das passiert bisweilen sogar Creative-Commons-Künstlern (http://tinyurl.com/c55k3y8).

    Grüße aus der Redaktion!

    PS: Schauen Sie sich hier ruhig um. Sie werden sehen, dass dies nicht unser einziger Artikel zum Thema Urheberrecht ist.

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    ...Verträge bekommen ist mir durchaus klar. Da schießen ja gerade in den letzten Jahren die bereits erwähnten 1-2jährigen aus dem Werbe-Boden.
    Jüngstes Beispiel der Effektiv-Kampagne ist "Of Monsters and Men". Bei einem Island-Urlaub entdeckt, dann in die USA geholt, dort groß gemacht, und kurz nach der Deutschland-Promo-Phase in diversen verschiedenen TV-Trailern genutzt. In Deutschland waren die Konzerte auch wegen der plötzlichen Radio und TV Präsenz prompt ausverkauft. Hundert-prozentig erfolgreiche Promo gab's übrigens auch bei Mumford & Sons.

  6. Schön zu sehen dass sich Norman Cook noch daran erinnert, dass auch er auf den Samples anderer Leute groß geworden ist.

    Es wäre ein großer Verlust für die Musik (und im Falle Fatboy Slim vor allem auch für die Marketingbranche, die fetzige Musikschnitzel für ihre Werbung braucht) wenn es durch eine übertriebene Interpretation des Urheberrechts das Verwenden fremder Arbeit nicht mehr möglich wäre.

    Insofern verstehe ich die Problematik, die auch Norman Cook anspricht und dieses zwiespältige Interview geben lässt. Einerseits will er natürlich Geld verdienen, andererseits sieht er eben auch, dass eine Verschärfung des Copyrights die Musiker noch mehr einschränken kann.

  7. ... das man sich zuerst informieren sollte. Auch ich hatte geadcht Fatboy Slim hatte mal ein paar Hits. Stimmt gar nicht!
    Die höchste Chartplazierung war 28(!), nicht gerade das was man als Tophit bezeichnet.
    Oder was hast du gemeint?

    Auch sonst verstehe ich deine Aussage nicht. Du schränkst erst deine Zustimmung zu Cooks Aussagen recht stark ein "gebe ich insofern recht..." und dann kommt kein Widerspruch.

    Antwort auf "Merkt man"
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    Ich nehme an, dass White_Chocobo die fast 30-jährige Karriere von Norman Cook anspricht, die mit den Housmartins begann und über Beats International zu Fatboy Slim führte.

    Dass Right here, right now "nur" auf 28 platziert war, verwundert ein wenig. Das wurde rauf und runter gespielt.

    So weit ich das am Rande allerdings mitgekriegt habe (nicht meine Musik) ist Norman Cook im DJ-Bereich eine gottgleiche Größe.

    ... sind 'caravan of love', 'happy hour', 'me and the farmer', 'sheep' etc. schon vergessen - oder bin ich 'zu alt' (geworden?)?

    kennt denn 'keiner' mehr die housemartins...? bei der 'nachfolgeband' the beautiful south* war norman dann nicht mehr dabei (nur bei einigen songs als 'technical assistant').

    cheers

    * jetzt aber nicht fragen: 'wer ist das denn???' :-(

    'the people who grinned themselves to death' :-)

  8. ein doku zu dem thema welche auf youtube liegt zu posten

    http://www.youtube.com/wa...

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