RusslandProzess gegen Pussy Riot geht online

Die Moskauer Verhandlung sei nur absurdes Theater, meint der Verteidiger der russischen Band Pussy Riot. Immerhin soll der Prozess künftig im Internet übertragen werden.

Der Prozess gegen die regierungskritische russische Punkband Pussy Riot soll künftig der Öffentlichkeit zugänglich sein. Die nächste Anhörung am 30. Juli werde auf der Webseite des Gerichts live übertragen, kündigte eine Sprecherin an. Die Musikerinnen Nadeschda Tolokonnikowa, Jekaterina Samuzewitsch und Maria Alechina müssen sich in Moskau wegen "Verletzung orthodoxer Christen" und "Beleidigung" vor Gericht verantworten. Sie sitzen seit März in Untersuchungshaft, zwei von ihnen haben kleine Kinder. In der vergangenen Woche verlängerte das Moskauer Gericht die U-Haft bis Januar 2013.

Pussy Riot hatte im Februar in einer Moskauer Kathedrale ein "Punk-Gebet" gegen den heutigen russischen Präsidenten Wladimir Putin gesungen. Darin hieß es: "Maria, Mutter Gottes – verjage Putin!" Die Frauen könnten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt werden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erkennt sie als politische Gefangene an. Auch deutsche Politiker haben die Freilassung der Künstlerinnen gefordert.

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Die Verteidigung von Pussy Riot bezeichnete den Prozess als absurdes Theater: "Uns wird nicht erlaubt, die Beweise vorzubringen, die die Unschuld unserer Mandantinnen beweisen", sagte der Anwalt Mark Feigin. Die Übertragung des Prozesses im Internet halte er für verdächtig, da dieses Verfahren bisher nur bei Terrorismus-Prozessen angewandt worden sei.

Das Gericht lehnte den Antrag ab, das Verfahren wegen Formfehlern an die Ermittler zurückzuverweisen. Die Verteidigung habe bis zu diesem Freitag Zeit, sich mit den Dokumenten vertraut zu machen. Die Anwälte kritisierten, diese Frist sei viel zu kurz. Auch Anträge der Verteidigung, Präsident Wladimir Putin und den russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill als Zeugen zu laden, wies das Gericht ab.

Unterstützer und Gegner machen mobil

Die Anhörung vom Montag fand unter hohem Polizeischutz statt. Dutzende Polizisten waren vor dem Gebäude im Einsatz, die Straße wurde mit Metallgittern abgesperrt. Vor dem Gerichtsgebäude versammelten sich rund 20 Unterstützer von Pussy Riot. Zwei von ihnen wurden festgenommen. Gleichzeitig demonstrierten etwa ein Dutzend Russisch-Orthodoxe, die Schilder mit der Aufschrift "Für die Moral" trugen, für eine harte Bestrafung der Frauen.

Bekannte Musiker haben den inhaftierten Künstlerinnen ihre Unterstützung zugesichert. Bei einem Konzert in Moskau am Vorabend trug der Sänger der Rockband Red Hot Chili Peppers demonstrativ ein T-Shirt mit der Aufschrift "Pussy Riot". Die britische Gruppe Franz Ferdinand widmete bei einem Auftritt in der russischen Hauptstadt ihren Titel The Fire den eingesperrten Aktivistinnen.
 

 
Leserkommentare
  1. Zur Überraschung einiger Foristen greift die Russische Justiz bei der Kritik an der Herrscherkaste doch deutlicher durch als dies ein G.W. Bush machte.

    Aber durch das Tragen des "Pussy Riot" T-Shirts ist ja eh bewiesen, dass sich "Pussy Riot" nicht nur politisch engagiert sondern auch vom Ausland finanziert wird (das T-Shirt gab's ja nicht geschenkt ;)

    p.s. fällt das Gebet "Maria, Mutter Gottes – verjage Putin!" nicht unter Religionsfreiheit?

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  2. OTPOR und CANVAS im Auftrag der CIA bei der Arbeit. Putin hat mit seinem Agenten Gesetz alles richtig gemacht. Die Unterwanderung der sowjet Union mit politischem Terror, finanziert durch die USA zur Destabilisierung Russlands muss aufgedeckt und beim Namen genannt werden.
    Wäre mal interessant welche Farbe der CIA sich für diese Revolution ausgedacht hat.
    Eine der Strategien des CIA , ist die lächerlich Machung der aktuellen Regierung.
    Die Süddeutsche titelt: Die Umsturz GmbH

    http://www.sueddeutsche.d...

    Jeder halbwegs vernünftige Staat hat ein solches Transparenz Gesetz, vor allem die USA, schliesslich sind sie die Urheber dieser Schweinerei, Revolutionen von Außen zu befeuern und mit Geld und Waffen zu pushen.
    Sie hatten gehofft Putin übers Ohr hauen zu können, aber der ist nicht dumm genug um auf die westlichen Geheimdienststrategien herein zu fallen.
    Ein tiefer Stachel im Fleisch der Amerikaner ist der Fall Chodorkowski, der die russischen Ölvorräte an die Amerikaner verhökern wollte und dafür heute genau da sitzt, wo er hingehört.
    Gut so Putin. Und die Damen haben Glück, dass sie ihren Auftritt nicht bei Amerikas Partner, Saudi Arabien abgezogen haben, dann wären sie wahrscheinlich schon gesteinigt.

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    Erm, sagen Sie bitte, dass das alles ironisch gemeint ist. Sonst sollte vielleicht in unserem Bildungssystem doch mal etwas passieren.

    3 junge Frauen für eine Aktion, die es allenfalls in die lokalen Nachrichten gebracht hätte UND die durch die Menschenrechte gedeckt ist, monatelang in Untersuchungshaft zu stecken und als Spione anzuklagen ist vollkommen überzogen. Ohne Verhaftung wäre die Protestaktion wahrscheinlich im täglichen medialen Sturm untergegangen und hätte keinerlei Beachtung gefunden.

    Das ganze dann noch zu unterstützen, wie bei Nr2 der Fall (soweit ich nicht irgendwo "Achtung, Ironie!" überlesen habe) verschlägt mir glatt die Sprache.

    Ich würde lieber in den USA gegen Obama so ein Gebet sprechen als gegen Putin. Nicht weil ich Putin mag aber weil wir davon ausgehen können, dass in den USA eine "Majestätsbeleidigung" nicht direkt in einer 4-Monatigen Untersuchungshaft endet.

    Die Menschen hinter der politischen Idee der Demokratie zu versammeln, nicht hinter einem Führer und von einem friedlichen Machtwechsel überzeugt zu sein sein - das macht einem OPTOR auf den ersten Blick nicht unsympatisch.

    ... ist aber ein anderes Kaliber als die drei Mädels. Außer einem lädierten Image ist im Prozeß gegen die Band für die russische Staatsführung nix zu holen.

    • TDU
    • 24.07.2012 um 11:07 Uhr

    Eigentlich sollte man Ihren Kommentar nicht mal ignorieren. Nach ihrer Logik hätten alle Kritiker und Künstler seit Happening und Fluxus ins Gefängnis gehört und von der katholischen Kiche sonst was.

    Erm, sagen Sie bitte, dass das alles ironisch gemeint ist. Sonst sollte vielleicht in unserem Bildungssystem doch mal etwas passieren.

    3 junge Frauen für eine Aktion, die es allenfalls in die lokalen Nachrichten gebracht hätte UND die durch die Menschenrechte gedeckt ist, monatelang in Untersuchungshaft zu stecken und als Spione anzuklagen ist vollkommen überzogen. Ohne Verhaftung wäre die Protestaktion wahrscheinlich im täglichen medialen Sturm untergegangen und hätte keinerlei Beachtung gefunden.

    Das ganze dann noch zu unterstützen, wie bei Nr2 der Fall (soweit ich nicht irgendwo "Achtung, Ironie!" überlesen habe) verschlägt mir glatt die Sprache.

    Ich würde lieber in den USA gegen Obama so ein Gebet sprechen als gegen Putin. Nicht weil ich Putin mag aber weil wir davon ausgehen können, dass in den USA eine "Majestätsbeleidigung" nicht direkt in einer 4-Monatigen Untersuchungshaft endet.

    Die Menschen hinter der politischen Idee der Demokratie zu versammeln, nicht hinter einem Führer und von einem friedlichen Machtwechsel überzeugt zu sein sein - das macht einem OPTOR auf den ersten Blick nicht unsympatisch.

    ... ist aber ein anderes Kaliber als die drei Mädels. Außer einem lädierten Image ist im Prozeß gegen die Band für die russische Staatsführung nix zu holen.

    • TDU
    • 24.07.2012 um 11:07 Uhr

    Eigentlich sollte man Ihren Kommentar nicht mal ignorieren. Nach ihrer Logik hätten alle Kritiker und Künstler seit Happening und Fluxus ins Gefängnis gehört und von der katholischen Kiche sonst was.

  3. Erm, sagen Sie bitte, dass das alles ironisch gemeint ist. Sonst sollte vielleicht in unserem Bildungssystem doch mal etwas passieren.

    3 junge Frauen für eine Aktion, die es allenfalls in die lokalen Nachrichten gebracht hätte UND die durch die Menschenrechte gedeckt ist, monatelang in Untersuchungshaft zu stecken und als Spione anzuklagen ist vollkommen überzogen. Ohne Verhaftung wäre die Protestaktion wahrscheinlich im täglichen medialen Sturm untergegangen und hätte keinerlei Beachtung gefunden.

    Das ganze dann noch zu unterstützen, wie bei Nr2 der Fall (soweit ich nicht irgendwo "Achtung, Ironie!" überlesen habe) verschlägt mir glatt die Sprache.

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    Antwort auf "OTPOR bei der Arbeit"
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    "3 junge Frauen für eine Aktion, die es allenfalls in die lokalen Nachrichten gebracht hätte UND die durch die Menschenrechte gedeckt ist, monatelang in Untersuchungshaft zu stecken und als Spione anzuklagen ist vollkommen überzogen."
    Das macht niemand; die 3 Frauen werden wegen des Verdachts auf Rowdytum, Eingriff in die Relegionsausübung und Beleidigung angeklagt.

    Da hier ein Strafmaß von bis zu 7 Jahren angedroht wird ist eine Untersuchungshaft notwendig. Bei der Höhe der angedrohten Strafe ist Fluchtgefahr natürlich gegeben.

    Ob das Strafmaß angebracht ist, ist sicher eine Diskussion wert. Auch die Todesstrafen in der Welt sind eine Diskussion wert. Da diese aber immer noch bestehen, muss der Täter auch mit der Anwendung dieser rechnen.

    Es bleibt für mich, wie in allen anderen Fällen weiter das Recht eines jeden Staates seine Gesetzgebung ohne Nachfrage bei Regierungen im Ausland, selbst zu gestalten.

    Ich denke, dass es in vielen Ländern diverse Gesetze gibt, die uns nicht passen. Aber das ist nun mal Demokratie!

    "3 junge Frauen für eine Aktion, die es allenfalls in die lokalen Nachrichten gebracht hätte UND die durch die Menschenrechte gedeckt ist, monatelang in Untersuchungshaft zu stecken und als Spione anzuklagen ist vollkommen überzogen."
    Das macht niemand; die 3 Frauen werden wegen des Verdachts auf Rowdytum, Eingriff in die Relegionsausübung und Beleidigung angeklagt.

    Da hier ein Strafmaß von bis zu 7 Jahren angedroht wird ist eine Untersuchungshaft notwendig. Bei der Höhe der angedrohten Strafe ist Fluchtgefahr natürlich gegeben.

    Ob das Strafmaß angebracht ist, ist sicher eine Diskussion wert. Auch die Todesstrafen in der Welt sind eine Diskussion wert. Da diese aber immer noch bestehen, muss der Täter auch mit der Anwendung dieser rechnen.

    Es bleibt für mich, wie in allen anderen Fällen weiter das Recht eines jeden Staates seine Gesetzgebung ohne Nachfrage bei Regierungen im Ausland, selbst zu gestalten.

    Ich denke, dass es in vielen Ländern diverse Gesetze gibt, die uns nicht passen. Aber das ist nun mal Demokratie!

  4. Ich würde lieber in den USA gegen Obama so ein Gebet sprechen als gegen Putin. Nicht weil ich Putin mag aber weil wir davon ausgehen können, dass in den USA eine "Majestätsbeleidigung" nicht direkt in einer 4-Monatigen Untersuchungshaft endet.

    Die Menschen hinter der politischen Idee der Demokratie zu versammeln, nicht hinter einem Führer und von einem friedlichen Machtwechsel überzeugt zu sein sein - das macht einem OPTOR auf den ersten Blick nicht unsympatisch.

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    Antwort auf "OTPOR bei der Arbeit"
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    • leon1
    • 23.07.2012 um 23:59 Uhr

    Ich waehre mir nicht so sicher das sie in den USA besser dran sind.
    Die USA sind bekannt fuer Terrorurteile.

    "Die Menschen hinter der politischen Idee der Demokratie zu versammeln, nicht hinter einem Führer und von einem friedlichen Machtwechsel überzeugt zu sein sein - das macht einem OPTOR auf den ersten Blick nicht unsympatisch."

    Das was uns immer als Demokratie, va. seitens der USA angedreht wird ist im Prinzip doch nichts anderes als die Diktatur der Mehrheit. Diese ist uU leicht manipulierbar und trifft im Zweifel viel schlimmere Entscheidungen als eine regierungsstellende Minderheit(sh. zZ Mexiko), die immer ein Auge auf das nicht-aufstehende Volk werfen muss. Ich denke den halb-demokratischen Staaten/Systemen sollte ihre Bewährungschance genau so gegeben werden. Auch wenn man da in manchen Situationen besser schweigen sollte (siehe oben) bzw. einfach andere Menschen durch das Raster des Systems fallen, in Russland sind das Menschen wie die drei, in den hochgelobten 100% Demokratien wie in USA sind es diejenigen, die ihre Tage in Guantanamo zubringen.
    Sympathisch oder unsympathisch? Ich würde eher sagen mögliche Chance zur Systemkritik im eigenen System und überdenken von Mustern die der kalte Krieg einst unanfechtbar gemacht hat...

    • leon1
    • 23.07.2012 um 23:59 Uhr

    Ich waehre mir nicht so sicher das sie in den USA besser dran sind.
    Die USA sind bekannt fuer Terrorurteile.

    "Die Menschen hinter der politischen Idee der Demokratie zu versammeln, nicht hinter einem Führer und von einem friedlichen Machtwechsel überzeugt zu sein sein - das macht einem OPTOR auf den ersten Blick nicht unsympatisch."

    Das was uns immer als Demokratie, va. seitens der USA angedreht wird ist im Prinzip doch nichts anderes als die Diktatur der Mehrheit. Diese ist uU leicht manipulierbar und trifft im Zweifel viel schlimmere Entscheidungen als eine regierungsstellende Minderheit(sh. zZ Mexiko), die immer ein Auge auf das nicht-aufstehende Volk werfen muss. Ich denke den halb-demokratischen Staaten/Systemen sollte ihre Bewährungschance genau so gegeben werden. Auch wenn man da in manchen Situationen besser schweigen sollte (siehe oben) bzw. einfach andere Menschen durch das Raster des Systems fallen, in Russland sind das Menschen wie die drei, in den hochgelobten 100% Demokratien wie in USA sind es diejenigen, die ihre Tage in Guantanamo zubringen.
    Sympathisch oder unsympathisch? Ich würde eher sagen mögliche Chance zur Systemkritik im eigenen System und überdenken von Mustern die der kalte Krieg einst unanfechtbar gemacht hat...

  5. und wird dennoch von altBundeskanzler Schröder( SPD) vergöttert. Ein wahrer Freund ist Schröder seinem Putin. Und wie vertägt sich das nun mit der Verhaftung von RegimeKritikern?

    Schröder ging über Leichen als er kanzler war- und heute ist er Vorstand eines Gasunternehmens , das die Umwelt in riesen Landstrichen versaut. Aber er ist halt Putins lakai.

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    Was meinen Sie damit? Welche Leichen? Und was hat ein Schmähkonzert in eine Kirche mit Menschenrechten zu tun? ??????????

    Was meinen Sie damit? Welche Leichen? Und was hat ein Schmähkonzert in eine Kirche mit Menschenrechten zu tun? ??????????

  6. "3 junge Frauen für eine Aktion, die es allenfalls in die lokalen Nachrichten gebracht hätte UND die durch die Menschenrechte gedeckt ist, monatelang in Untersuchungshaft zu stecken und als Spione anzuklagen ist vollkommen überzogen."
    Das macht niemand; die 3 Frauen werden wegen des Verdachts auf Rowdytum, Eingriff in die Relegionsausübung und Beleidigung angeklagt.

    Da hier ein Strafmaß von bis zu 7 Jahren angedroht wird ist eine Untersuchungshaft notwendig. Bei der Höhe der angedrohten Strafe ist Fluchtgefahr natürlich gegeben.

    Ob das Strafmaß angebracht ist, ist sicher eine Diskussion wert. Auch die Todesstrafen in der Welt sind eine Diskussion wert. Da diese aber immer noch bestehen, muss der Täter auch mit der Anwendung dieser rechnen.

    Es bleibt für mich, wie in allen anderen Fällen weiter das Recht eines jeden Staates seine Gesetzgebung ohne Nachfrage bei Regierungen im Ausland, selbst zu gestalten.

    Ich denke, dass es in vielen Ländern diverse Gesetze gibt, die uns nicht passen. Aber das ist nun mal Demokratie!

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    Antwort auf "Eine Farce"
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    "Es bleibt für mich, wie in allen anderen Fällen weiter das Recht eines jeden Staates seine Gesetzgebung ohne Nachfrage bei Regierungen im Ausland, selbst zu gestalten."

    Unbesehen. Bedenklich ist nur, wenn Gesetze selektiv angewendet werden.

    " Ob das Strafmaß angebracht ist, ist sicher eine Diskussion wert. Auch die Todesstrafen in der Welt sind eine Diskussion wert. ...
    Es bleibt für mich, wie in allen anderen Fällen weiter das Recht eines jeden Staates seine Gesetzgebung ohne Nachfrage bei Regierungen im Ausland, selbst zu gestalten.
    Ich denke, dass es in vielen Ländern diverse Gesetze gibt, die uns nicht passen. Aber das ist nun mal Demokratie! "

    Sorry.
    Wenn ein Staat seine Bürger tötet, knechtet, foltert, wegen Lapalien einsperrt, hat das nichts mit einer abweichenden, zu respektierenden Moralvorstellung jener Gesellschaften zu tun, sondern mit einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
    Die Menschen sind nicht des Staates Eigentum, mit dem er machen kann was er möchte.
    Auch wenn diese obrigkeitsstaatliche, rechtspositivistische Ansicht leider immer noch weit verbreitet ist.

    Dabei spielt es m.E. keine Rolle, ob dieser Staatsterror nun mittels alberner Wahlen, innerhalb einer gelenkten Demokratie von der Mehrheit legitimiert ist, oder nicht.

    Man kann gerne den hochverlogenen Interventionismus westlicher Staaten gegen vermeindliche nichtwestliche Despotien kritisieren.

    Dazu muss man aber nicht autoritären Regimen mit lauten "recht so!" applaudieren, wenn ein paar junge Frauen, für ihrem Versuch gegen die widerwärtig-reaktionären Herrschaftsstrukturen von Staat und Kirche zu protestieren, ihre Freiheit und möglicherweise auch ihre Kinder(!) genommen werden.

    "Es bleibt für mich, wie in allen anderen Fällen weiter das Recht eines jeden Staates seine Gesetzgebung ohne Nachfrage bei Regierungen im Ausland, selbst zu gestalten."

    Unbesehen. Bedenklich ist nur, wenn Gesetze selektiv angewendet werden.

    " Ob das Strafmaß angebracht ist, ist sicher eine Diskussion wert. Auch die Todesstrafen in der Welt sind eine Diskussion wert. ...
    Es bleibt für mich, wie in allen anderen Fällen weiter das Recht eines jeden Staates seine Gesetzgebung ohne Nachfrage bei Regierungen im Ausland, selbst zu gestalten.
    Ich denke, dass es in vielen Ländern diverse Gesetze gibt, die uns nicht passen. Aber das ist nun mal Demokratie! "

    Sorry.
    Wenn ein Staat seine Bürger tötet, knechtet, foltert, wegen Lapalien einsperrt, hat das nichts mit einer abweichenden, zu respektierenden Moralvorstellung jener Gesellschaften zu tun, sondern mit einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
    Die Menschen sind nicht des Staates Eigentum, mit dem er machen kann was er möchte.
    Auch wenn diese obrigkeitsstaatliche, rechtspositivistische Ansicht leider immer noch weit verbreitet ist.

    Dabei spielt es m.E. keine Rolle, ob dieser Staatsterror nun mittels alberner Wahlen, innerhalb einer gelenkten Demokratie von der Mehrheit legitimiert ist, oder nicht.

    Man kann gerne den hochverlogenen Interventionismus westlicher Staaten gegen vermeindliche nichtwestliche Despotien kritisieren.

    Dazu muss man aber nicht autoritären Regimen mit lauten "recht so!" applaudieren, wenn ein paar junge Frauen, für ihrem Versuch gegen die widerwärtig-reaktionären Herrschaftsstrukturen von Staat und Kirche zu protestieren, ihre Freiheit und möglicherweise auch ihre Kinder(!) genommen werden.

  7. Scheint es mir nur so, dass Sie in Diktion und Stil sehr an "Gyros", "Klaus Schlag", "tungay" und "exturkmane" erinnern?

    Eine Leserempfehlung
  8. "Es bleibt für mich, wie in allen anderen Fällen weiter das Recht eines jeden Staates seine Gesetzgebung ohne Nachfrage bei Regierungen im Ausland, selbst zu gestalten."

    Unbesehen. Bedenklich ist nur, wenn Gesetze selektiv angewendet werden.

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Worum geht es hier?"
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    "Unbesehen. Bedenklich ist nur, wenn Gesetze selektiv angewendet werden."

    Haben Sie dafür möglicherweise eine Referenz?

    "Unbesehen. Bedenklich ist nur, wenn Gesetze selektiv angewendet werden."

    Haben Sie dafür möglicherweise eine Referenz?

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