"San Francisco": Folk-Sänger Scott McKenzie ist tot
Mit "San Francisco" sang Scott McKenzie die Hymne der Hippie-Bewegung. In Los Angeles wurde der Sänger tot aufgefunden. Er litt am Guillain-Barré-Syndrom.
© Les Lee/Express/Getty Images

Scott McKenzie (Mitte) mit den Migliedern der Band The Mamas & the Papas im Jahr 1967
Der US-Folksänger Scott McKenzie, der 1967 mit dem Flower-Power-Song San Francisco (Be Sure to Wear Some Flowers in Your Hair) einen Welthit hatte, ist tot. Der Sänger, Songwriter und Gitarrist starb nach Angaben seines Freundes Gary Hartman am Samstag im Alter von 73 Jahren an den Folgen eines schweren Nervenleidens.
Auf McKenzies Internetseite bestätigten Gary und Raylene Hartman am Sonntag die Nachricht von McKenzies Tod. "Es war der schwerste Eintrag der letzten 15 Jahre", sagte Gary Hartman. Er und seine Frau hätten McKenzie mehrmals in Los Angeles besucht und seien ständig mit ihm in Kontakt gewesen. Dass der Sänger gestorben sei, hätten sie allerdings von der Nachbarin erfahren. Sie fand McKenzie demnach am Sonntag leblos in seiner Wohnung.
McKenzie litt seit 2010 unter dem Guillain-Barré-Syndrom, einem Nervenleiden, das zu Lähmungserscheinungen führen kann. Er lebte laut Website allein und war gerade von einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt nach Hause entlassen worden.
McKenzie, mit bürgerlichem Namen Philip Wallach Blondheim, wuchs in North Carolina auf und gründete mit seinem Jugendfreund John Phillips erst das Duo Smoothies und später die Band Journeymen. Mit dem Hit San Francisco gelang ihm der Durchbruch. Phillips hatte den Text des Songs geschrieben und San Francisco produziert, anschließend trennten sich die Wege der Freunde. Phillips rief The Mamas & the Papas ins Leben, während McKenzie an die Ostküste zurückkehrte und für Jahre nur Solokonzerte gab. Er veröffentlichte unter anderen die Country-Rock-Alben Stained Glass Morning und Stained Glass Reflections. Erst in den 1980er Jahren folgte McKenzie seinem Freund zu The Mamas & the Papas. Nach Phillips Tod im Jahr 2001 schied auch McKenzie Schritt für Schritt aus dem Musikbusiness aus.









er hat aber ein lied für die ewigkeit.
das bleibt und das ist gut so ... es ist eine hymne, die seine "blumenkinderzeit" eingefangen und zeitlos gemacht hat.
guten flug, wohin auch immer ...;-)
Mit einem Lied zur richtigen Zeit unsterblich. Seine souveräne Art des Vortrages war unvergleichlich. Wieder einer weniger. Was sagte Rudolf Augstein einmal: Die Einschläge kommen näher. R.I.P.
der das Lebensgefühl einer ganzen Generation eingefangen und bewahrt hat.
Schade, dass er weg ist. Seine Hymne bleibt.
R.I.P
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