RekorderCaptain Planet spielen "Nest"

Die kälteste aller bisherigen Rekorder-Sessions! Die Hamburger Punkband Captain Planet stellt sich dem Berliner Winter: mit Mützen, Taschenwärmern, Gitarre und Akkordeon. von 

Bei Minusgraden arbeiten Mensch und Technik nicht gern im Freien. Aber wie sagt der Norddeutsche: Wat mutt, dat mutt. Captain Planet sind zu Gast, vier  Herren aus Hamburg und Hannover , deren drittes Album Treibeis beste Kritiken bekommen hat. Jan Freitag wählte es auf ZEIT ONLINE sogar zum Album des Jahres .

Dem winterlichen Titel soll die Akustiksession genüge tragen, draußen vor einer Baracke im Osten Berlins. Stahlsaiten schneiden sich in taubgefrorene Finger, die Stimmen so rau wie Reif. Aber wenn das wirklich Punkrock sein soll, müssen Captain Planet da durch. Am Abend werden sie ein ausverkauftes Konzert im Cassiopeia spielen, diesmal zu fünft, mit Gitarrenverstärkung und einem Ersatzbassisten. Die erste Besetzung, Marco Heckler, ist zu Hause geblieben bei seiner Tochter Yuna, die gerade geboren wurde.

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Der Sänger Jan Arne von Twistern hat das Akkordeon seines Großvaters mitgebracht, die Tasten klemmen, vor Kälte oder Altersschwäche. Aber sie legen etwas hanseatisches Fernweh unter die Akustikgitarren und den Bass. "Dieser Bildschirm ist hinüber, die Sekunden eingebrannt," singt er und die Akkus der Kameras werden schwach.

Rekorder an!

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Leserkommentare
    • Leotse
    • 18. Dezember 2012 14:40 Uhr
    1. Punk?

    Ich hatte es kurz vergessen: das Definitionsvorrecht von "Punk" liegt ja heute bei "Die Ärzte" und "Die Toten Hosen". Dann gehören diese Jungs mit ihren Choralsätzen und den schönen Akkorden voller anmutiger Halbtöne natürlich auch dazu.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...kümmert sich "Punk" um irgendeine Art von "Definitionsvorrecht"?

  1. ...kümmert sich "Punk" um irgendeine Art von "Definitionsvorrecht"?

    Antwort auf "Punk?"

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Akku | Album | Konzert | Planet | Sänger | Technik
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