Amerikas vernachlässigte Jugend feiert

In diesem Wald kann alles passieren: Auf dem 115 Morgen großen Privatgrundstück haben Ordnungshüter nichts zu suchen. | © Daniel Cronin
Keine Familie, kein Job, kein Zuhause, keine Zukunft: Die Musiker der Insane Clown Posse und ihre Anhänger, die Juggalos, begreifen sich als Randexistenzen der amerikanischen Gesellschaft. Jedes Jahr treffen sie sich zu Tausenden beim Gathering Of The Juggalos, feiern sich selbst und die Gemeinschaft Gleichgesinnter unter Einfluss von Drogen, Tätowierpistolen, Clownskostümen und Hip-Hop. Der Fotograf Daniel Cronin hat das Familienfest der Ausgestoßenen fotografiert, sein Bildband ist im Prestel-Verlag erschienen.
- Datum 11.03.2013 - 16:35 Uhr
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Zurück zur Ausgangsseite




da freuen sich die Besitzenden....
finde ich diese Menschen sehr symphatisch.
Oder auch: Gefangen in der Endlos-Pubertätsschleife...
?
?
?
Lieg ich falsch mit Erinnerungen an die ziemlich gleiche Bilderfolge in letztem Jahr? Wenn ja frag ich mich doch womit dieses Festival so große Aufmerksamkeit verdient. (Und ja ich hab trotzdem draufgeklickt...)
Verehrter Kaisers_Null_Los,
die Bilderstrecke stammt aus einem soeben erschienenen Fotoband. Wir haben vor einigen Monaten in unserem Netzfilmblog auf einen Kurzfilm über das Festival hingewiesen. Vielleicht kommt Ihnen das Thema daher bekannt vor: http://blog.zeit.de/netzf...
Beste Grüße aus der Redaktion!
Verehrter Kaisers_Null_Los,
die Bilderstrecke stammt aus einem soeben erschienenen Fotoband. Wir haben vor einigen Monaten in unserem Netzfilmblog auf einen Kurzfilm über das Festival hingewiesen. Vielleicht kommt Ihnen das Thema daher bekannt vor: http://blog.zeit.de/netzf...
Beste Grüße aus der Redaktion!
Verehrter Kaisers_Null_Los,
die Bilderstrecke stammt aus einem soeben erschienenen Fotoband. Wir haben vor einigen Monaten in unserem Netzfilmblog auf einen Kurzfilm über das Festival hingewiesen. Vielleicht kommt Ihnen das Thema daher bekannt vor: http://blog.zeit.de/netzf...
Beste Grüße aus der Redaktion!
Es bleibt immer noch die Frage, wieso dieses Festival eine so große Aufmerksamkeit verdient.
Haben wir nicht genug verwahrloste Jugendliche in Neu Köln, oder sind die zu angezogen?
Es bleibt immer noch die Frage, wieso dieses Festival eine so große Aufmerksamkeit verdient.
Haben wir nicht genug verwahrloste Jugendliche in Neu Köln, oder sind die zu angezogen?
Es ist schon erstaunlich, wie Musik fremde Menschen auf noch so kuriose Weise zusammenbringt. Auch wenn Fans manch dunkler Subkulturen erschreckend auftreten, so bleibt es ein solches Festival eine gute Möglichkeit Alltagsfantasien auszuleben und sich beispielsweise als böser Clown zu verkleiden.
Das einzig Verwerfliche in dieser Fotoserie war die Zerstörung des Autos eines mutmaßlichen Diebes. Eine solche Lynchjustiz kann unter keinen Umständen geduldet werden.
die sich Gruppenzwang/Gruppendynamik unterordnen sind geistig gefangen. Die Rituale hier mit Clowns-Bemalung, Tatoo-Körperkult, Stinkefinger-Zeigen und Limonade-Bespritzen wirken wie typisches Verhalten Jugendlicher in der Pubertätsphase und gelten hier ganz offensichtlich als Gruppenzugehörigkeitsmerkmale.
...oder jeden Tag in Anzug und Krawatte uffe Maloche gehen oder die Schlaaand-Fahne schwenken ohne zu wissen, wer Jose Mourinho ist oder dieser Messi, oder kirchlich heiraten, GNTM, DSDS, wie in Trance die Wampe ins Fitness-Studio schleppen, obwohl man beim Rückwärtsgehen auf die Gusch fliegen würde.
Achso, nicht zu vergessen das liebe Feierabendbier mit den Kumpels.
Ich würde das alles nicht "gefangen" nennen. Wir tun was wir tun und orientieren uns dabei immer an denen, auf deren Achtung wir Wert legen.
...oder jeden Tag in Anzug und Krawatte uffe Maloche gehen oder die Schlaaand-Fahne schwenken ohne zu wissen, wer Jose Mourinho ist oder dieser Messi, oder kirchlich heiraten, GNTM, DSDS, wie in Trance die Wampe ins Fitness-Studio schleppen, obwohl man beim Rückwärtsgehen auf die Gusch fliegen würde.
Achso, nicht zu vergessen das liebe Feierabendbier mit den Kumpels.
Ich würde das alles nicht "gefangen" nennen. Wir tun was wir tun und orientieren uns dabei immer an denen, auf deren Achtung wir Wert legen.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren