Joe Cocker © Daniel Roland/AFP/Getty Images

Der britische Rocksänger Joe Cocker ist tot. Er starb in der Nacht auf Montag im Alter von 70 Jahren, wie sein Management mitteilte. "Wir sind sehr traurig", sagte eine Sprecherin.

Cocker, dessen raue Stimme und eigenwillige Körpersprache auf der Bühne zum Markenzeichen wurde, startete seine Karriere in Clubs und Bars von Sheffield. Der große Durchbruch gelang Cocker beim Woodstock-Festival 1969 mit einer legendären Interpretation des Beatles-Hits With a little help from my friends. Später feierte er Welterfolge mit Songs wie You are so beautiful und Up where we belong.

Er war "einzigartig" und es werde "unmöglich sein, die Leere zu füllen, den er hinterlässt", schreibt Cockers Agent Barrie Marshall in einem Statement. 

In den 1970er Jahren litt Cocker unter Drogenproblemen. Mit seinem Comeback in den Achtzigern landete der Rocksänger Hits wie When The Night Comes, N'oubliez jamais und das Duett Up Where We Belong mit Jennifer Warnes, für das er 1983 einen Grammy Award bekam.

Britischen Medienberichten zufolge ist Cocker im US-Staat Colorado gestorben, wo er mit seiner Frau auf einer Ranch lebte. Seine Plattenfirma Sony Music bestätigte Medienberichte, wonach Cocker den Kampf gegen den Lungenkrebs verlor.    

Cocker brachte im Laufe seiner Karriere 40 Alben heraus. Für seine Verdienste um die Musik wurde er von der Queen mit einem Order of the British Empire ausgezeichnet. Sein letztes Album hatte er 2012 unter dem Titel Fire It Up herausgebracht. Für 2015 hatte Cocker vor einigen Monaten ein neues Album angekündigt.