Chris Squire bei einem Auftritt seiner Band Yes © dpa

Der Mitgründer und Bassist der britischen Rockband Yes, Chris Squire, ist tot. Er sei am Samstag in Phoenix im US-Staat Arizona "friedlich dahingeschieden", teilte die Gruppe per Facebook mit. Erst im Mai hatte Squire bekannt gegeben, dass er an einer seltenen Form von Leukämie leide. Er wurde 67 Jahre alt.

Squire kam am 4. März 1948 in London zur Welt. In den 1960er Jahren gründete er mit Jon Anderson die Gruppe Yes, die zu einer der führenden Bands im Genre Progressive Rock aufstieg. Squire war das einzige Mitglied der Gruppe, das auf allen vier Alben spielte. Zu den größten Hits der mit einem Grammy ausgezeichnete Band gehören Roundabout und Owner of a Lonely Heart.


Die heutigen Bandmitglieder – Alan White, Steve Howe, Jon Davison und Geoff Downes – zeigten sich bestürzt über Squires Tod. "Während der gesamten Existenz von Yes war Chris die Säule der Band, und in vielfacher Hinsicht der Klebstoff, der sie über all die Jahre zusammengehalten hat." Mit seinem phänomenalen Bassspiel habe Chris zahlreiche Kollegen in aller Welt beeinflusst.