Leben in Deutschland

Dreams are my reality

Janan kam als Baby mit ihren Eltern aus der Türkei nach Berlin. Sie verkauft Schminke in Kaufhäusern und auf Messen. Die 31-Jährige träumt noch immer von dem Traummann, der kommt und sie in eine heile Welt mitnimmt.

Janan kocht Kaffee und füllt einen Teller randvoll mit Keksen. "Nenn mich Jenny, so wie meine deutsche Patenomi mich nannte", fordert sie mich auf. "Und Jenny ist Barbie." Was bedeutet das? "Barbie ist der amerikanische Traum. Barbie ist blond und blauäugig, das bin ich natürlich nicht, aber ich trage oft grüne oder hellblaue Kontaktlinsen. Barbie zu sein heißt, sich schön anzuziehen, in die Disko zu gehen und den Traummann zu treffen. Und dann", sie beginnt zu schwärmen, "hält der Auserwählte bei meinem Vater um meine Hand an, mein Vater führt mich zum Traualtar, wir feiern ein rauschendes Fest und ich ziehe mit meinem Mann in ein schönes Haus, habe bald Kinder, einen Hund wie Barbie und alles ist gut. Mein Vater hat immer gesagt: Findet eine Liebe, egal welcher Nationalität, aber geht mir ehrenwert aus dem Haus - ohne euch vorher die Unschuld rauben zu lassen. Und das wollte ich. Ich hätte gerne mein Kinderzimmer im Brautkleid verlassen. Aber es kam anders."

Jenny zündet sich eine Zigarette an und lässt sich lasziv in ihren Sessel sinken. Auf dem Boden stehen drei große Porzellanpuppen. "Ihre Fassade ist makellos, sie sehen nicht verlebt aus, weil sie nicht gelebt haben - ich kann auch zur Schneekönigin werden, sehr kühl, wenn man mich verletzt. Ich bin wie Cinderella, muss hart arbeiten, um über die Runden zu kommen, und beneide die Mädchen, die Hand in Hand mit ihrem Freund gehen. Ich bin wie Pinocchio, der die Schule schwänzte und irgendwann aus seinem Traum in die harte Realität fiel. Ich bin wie Marilyn Monroe, die sagte, für meinen Körper würde man mir eine Million geben, für meine Seele nur 50 Pence." Jenny lacht. "Und ich wünsche mir einen einfühlsamen, eifersüchtigen Mann wie Bobby aus der Serie Dallas ." Jenny zieht die Beine an und schlingt die Arme darum.

"Mein Vater starb 1997. Meine Mutter ist seit vielen Jahren in einer Klinik. 2001 heiratete meine Schwester und als sie schwanger wurde, wollte sie, dass ich mir eine andere Bleibe suche. Das war vergangenes Jahr. Ich sagte ihr, Papa wird sich im Grabe umdrehen, und gab nach. Ich vermisse die alte Zeit." Jenny träumt. "Wir hatten eine schöne, große Wohnung in Charlottenburg. Ich war ein Hinterhofkind, ganz beschützt. Die Stimmung war wie in der Serie Unsere kleine Farm . Auf dem Hof spielte ich mit meinen jugoslawischen, ägyptischen und türkischen Freundinnen Barbie und Miami Vice . Meine Mutter las mir Grimms Märchen vor, auch das Märchen mit den Streichholzschachteln. Der Fernseher lief immer, Hollywoodfilme. Die Highlights für die Familie waren Denver Clan und Dallas . Das war so kultig und gemütlich! Wir hatten Familientreffen und an Wochenenden große Picknicks. Als ich älter wurde, bin ich mit meinen Freundinnen in die Disko gegangen. Wir waren auffällig gekleidet, trugen Gucci und sexy Miniröcke. Heiße Tussen eben. Aber im Innern waren wir Nonnen. Mauerblümchen. Und das haben die Jungen nicht kapiert. Ich bin oft mit Traummännern ausgegangen, habe mich in schicken Autos herumkutschieren lassen und hatte den Satz im Kopf: Da sitzt Barbie in the Barbieworld, alles fantastic, life and plastic. Aber die Männer haben anderes verlangt. Bring einem Europäer bei, dass du dich für die Ehe aufheben möchtest. Wirklich interessiert waren wir, entschuldige, nur an Orientalen. Die Deutschen sind langweilig für mich, leider. In den 80er Jahren war es cool, wenn Ayse einen Horst geheiratet hat, heute ist das out. Latinos sind wunderbar, die haben noch Stil, gibt es aber nicht viele in Berlin. Und die türkischen Männer haben mir nicht geglaubt." Jennys Gesicht verdunkelt sich. "Sie dachten, wenn eine so schön und aufreizend gekleidet ist, dann will sie Sex. Als ich vom Gymnasium flog und schließlich in der Hauptschule landete, zeigten die arabischen und türkischen Jungen mit dem Finger auf mich. Das ist eine Schlampe, sagten sie, die ist doch keine Jungfrau mehr. Nur weil ich geschminkt war und Plateauschuhe trug. Dabei hatte ich noch nie einen Freund gehabt! Man sieht mich nicht, sieht nicht meine Seele. Ich bin rein gewesen, im Gegensatz zu anderen Mädchen, die absolute deutsche Freiheit wollen. Es gibt Türkinnen in Berlin, die sich vor der Ehe das Jungfernhäutchen wieder zunähen lassen. Das ist doch eine große Sünde. Ich frage, warum könnt ihr nicht warten? Frei sein hat für mich nichts mit dem Ausleben von Sexualität zu tun. Zur Liebe gehört Seele und Geist. Der Körper stirbt. Über Kopftuch tragende Mädchen denke ich, das macht sie noch nicht rein in der Seele, aber ich respektiere das und vermute, dass sie sich ohne Kopftuch nackt fühlen. Vielleicht so, als würde ich an einen FKK- Strand gehen, was für mich nie in Frage käme. Zu viel Nacktheit finde ich aufdringlich. Einen Körper , der bedeckter als meiner ist, hingegen nicht. Ich bin eine Erbin Atatürks. Er hat ermöglicht, dass Frauen ihre Schönheit und ihre Haarpracht zeigen dürfen. Schönheit ist keine Sünde, aber sie provoziert die Männer. Man wird zum Objekt der Begierde. Die Männer können sich nicht vorstellen, dass eine schöne Frau Hausfrau, Mutter und Lebensgefährtin sein kann." Jenny zuckt mit den Schultern, ihr Gesicht wirkt plötzlich alt und traurig.

Gibt es eine Frau, die ihr Vorbild ist? Jenny lacht. "Meine Oma. Eine urige, osmanische Frau. Sie ist stolz, hat hart gearbeitet und sich für ihre Familie aufgeopfert. Sie lebt in der Türkei." Und welches Land empfindest du als deine Heimat? " Heute fühle ich mich heimatlos. Vielleicht sollte ich wie der Almöhi auf einen Berg ziehen. Berlin war früher eine angenehme Stadt. Seit es den Film Gegen die Wand gibt, seit der Mord an Hatun Sürücü durch die Medien geht, seit die Armut in Deutschland ansteigt, werden wir Türken in die Ecke gedrängt. Vorurteile wachsen. Auf Messen werde ich gefragt, warum ich kein Kopftuch trage. Oder ich werde darauf angesprochen, dass bei uns Frauen ermordet werden. Guckt doch bei euch selbst, wie viele deutsche Frauen töten ihre Kinder? Wir haben ein Empfinden für Ehre, sind romantisch, sehr emotional - und nicht zurückgeblieben, wie mir vorgeworfen wird. In der Pommernschule haben Schüler schon vor 20 Jahren einen Lehrer aus dem Fenster geworfen. Heute ist das Problem plötzlich ganz neu und die Ausländer sind schuld.

Die Neuzeit ist kompliziert. Man streitet um den einen Gott. Ich verstehe das nicht. Als ich eingeladen war, auf einem jüdischen Fest zu tanzen, war das für mich wunderschön. Die Leute waren so sensibel mich zu fragen, ob ich damit als Muslimin klar komme. Natürlich, meinte ich, wir haben denselben Gott. Die katholischen Nonnen, die das Krankenhaus leiten, in dem meine Mutter ist, waren gütig und liebevoll zu mir. Nur in der Moschee werde ich nicht anerkannt und nicht gerne gesehen. Sie kommen mit meinem Outfit nicht klar." Jenny lächelt. "Ich warte auf meinen Traumprinzen. Vielleicht haben Banditen ihn im Wald festgehalten und er kommt nicht durch zu mir. Kennst du das Lied aus dem Film La Boum ? Sie singt: ' Jenny, dreams are my reality… '."

* Jede Woche beschreibt Susanne Simon das Leben eines Ausländers in Deutschland. Alle bisherigen Folgen der Serie "Leben in Deutschland" finden Sie hier »

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Leser-Kommentare

    • 11.04.2006 um 15:19 Uhr
    • Deta

    Das ist der überflüssigste Artikel den ich je gelesen habe! Wen sollen diese Gedanken denn interessieren?

  1. Dieser Artikel beweisst hoechstens dass tuerkische Maedchen genaus daemlich sein koennen wie aehnliche gestrickte junge,deutsche Frauen...nichts im Kopf ausser unwichtigen Sachen.Ich bin seit ueber 36 Jahren verheiratet und kann dieser jungen Frau mit Bestimmtheit sagen dass sie sich so einen Mann,so eine Ehe selber basteln muss,die perfekten Kinder wird sie erziehen muessen-denn die Wirklichkeit sieht ziemlich anders aus.Also aufhoeren sich das Gesicht zu bemalen und anfangen was 'in den Kopf' zu tun.Ich muss aber sagen dass ich immer wieder ziemliche erstaunt bin solche Sachen zu lesen..in welcher Zeit leben diese junge Frauen denn?

  2. naja, ich denke das hat mit dämlich nichts zu tun!
    evtl. mit einer gehörigen portion naivität.
    sie bringt einiges und vieles vermengt ans tageslicht.
    eine britney spears und eine mutter theresa irgendwie.
    orientierungslos und einzelne "werte" die polarisierend gegenüber stehen.

    prinzen??
    leider sind männer übersichtlich strukturiert und denken:
    wenn eine frau (egal welche nationalität in dem fall) aufreizend gekleidet ist, dann läuft immer was.

    tja, nicht immer, aber manchmal.
    zudem wird sich "ihr" wahrer charakter erst dann zeigen,
    wenn sie mit einem "eifersüchtigen" latino oder orientalen zusammenlebt.

    kann sie das? sie hat sich inzw. an ein "freies" leben ohne "grenzen" und "beziehungspfelge-verpflichtung" gewöhnt und die eifersüchtigen männer sind schon anstrengend und lassen das nicht so ohne weiteres mit sich machen.

    vermutlich benötigt sie eher einen pantoffel, der ihre launen mitmacht und akzeptiert ohne gleich an die decke zu springen :)
    naja, ich drück ihr aber die daumen, das der traumprinz nicht seinen morgenstern nutzt oder bei ihrer eroberung einschläft. also jenny, kopf hoch, alles wird schön

    • 11.04.2006 um 19:20 Uhr
    • iceman

    Diese junge Frau ist definitiv nicht dumm!!!
    Das zeigt sich an ihrer Assoziationsfähigkeit, die wirklich sehr ausgeprägt ist.
    Ihre Sprache ist expressiv, sie teilt etwas mit, bewegt sich gedanklich nicht nur an einer Linie entlang.
    Abgesehen von ihrer Weiblichkeit scheint sie ein gutes intellektuelles Grundpotential zu haben.
    In der Tat, sie ist tatsächlich sehr reizend, und vielleicht verkörpert sie etwas, was wir Männer nicht mehr so oft finden.
    Es wäre schade, wenn es Frauen wie Janan nicht mehr gäbe.

    Natürlich lebt sie in einer Scheinwelt, ist durch und durch medialisiert durch die Welt des Fernsehens.
    Ein typisches Unterschichtenproblem, welches vielleicht noch verstärkt wurde durch den sehr konservativen Hintergrund einer relativ traditionellen Migrantenfamilie.
    Für beides kann sie aber nichts!

    Ihre Geschichte deckt sich durchaus mit der Vorstellung, die ich vorher schon von Leuten wie Janan hatte.
    Sie ist mir sympathisch, und scheint ein sehr warmherziger Mensch zu sein.
    Sicher, dem Bild einer modernen Powerfrau mit grossem Bildungshorizont und modernem Equipment enstspricht sie weniger - aber unter anderen Umständen würde sie das vielleicht tun.
    Ist das gut so, oder schlecht?
    Schwer zu sagen, immerhin arbeitet sie, sie ist sehr nett und scheint zufrieden zu sein.

    Jenseits dieses Einzelbeispiels stellt sich die Frage, wie es gelingen kann, Mädchen mit dem Potential Janans von Anfang an etwas mehr Optionen zu ermöglichen, die sie nutzen können (nicht müssen).
    Wie kann das gelingen?
    Diese Frage können nur Leute mit Migrationshintergrund beantworten, Menschen also, die es irgendwie schaffen, sich aus dem tradierten Lebensmuster herauszulösen, und ihren Kindern mehr Freiheiten und Bildungsanreize zu vermitteln.
    Mit der nächsten Generation von "kleinen Prinzen" ist das wohl nicht zu schaffen, das ist das eigentliche Problem.
    Aber vielleicht (und hoffentlich) ist es irgendwann "uncool" und langweilig, immer nur den Macho heraushängen zu lassen.
    Bevor das passiert wäre es schön, wenn unsere Frauen auch etwas von Janan lernen könnten.

  3. Liebe Frau Simon,
    ich freue mich über Ihr neues Thema. Auch jetzt gibt es für mich Berührungspunkte. 3/4 meiner Patienten sind Migranten. Sie haben die gleichen Leiden wie Patienten deren Vorfahren schon hier gelebt haben, aber oft haben ihre Probleme mit Entwurzelung zu tun. Frau Simon, Sie geben der Sicht der Migranten Raum und mischen sich nicht ein. Sie sind dicht dran an den Menschen und das gefällt mir.
    mit freundlichen Grüßen!
    Henning v. Vangerow
    (Dipl.-Psychologe)

  4. ..als ich 15 war hatte ich bestimmt aehnliche Tagestraeume wie die beschriebene Janan aber dann fiel mir auf dass es das perfekte Leben,den perfekte Mann,die Ehe ohne Reibereien( oft auch Kampf um den Leitplatz) nicht gibt..alle Frauen haben irgendwann mal auf den weissen Ritter auf dem weissen Pferd gehofft...aber wie es so schoen heisst, man muss viele Froesche kuessen bis man einen Prinzen findet...
    Trotzdem finde ich es bedauerlich dass eine junge Frau sich in solch eine unreale Welt wuenscht.Es waere entschieden sinnvoller wenn sie aus ihrem Leben was macht denn auch Maenner moegen es wenn eine Frau 'ihren Mann' stehen kann.Das hilflose Veilchen ist nicht mehr 'en vouge'...

  5. sicher, für viele mag die lebenswirklichkeit dieser frau harter tobak sein, aber gerade das wiederum macht den artikel als einblick in lebenswirklichkeiten in meinen augen gerade interessant.
    wie denn auch zwei kommentatorInnen hier bereits bemerkten: der traumprinz soll kommen, sie zu finden (erlösen?).
    -klingt nicht nach aktiver suche und ein gedanke, seine welt zu gestalten (traumkinder) spricht auch nicht aus den zeilen.
    zum anderen setzt sich doch erstaunlich vieles an vermitelten werten und vorstellungen vom leben aus fulminanter fachkenntnis der wichtigsten soaps und glotze-ereignisse zusammen.
    auf mich wirkt das halbwegs wie ein mögliches abbild der realität, in der womöglich viele angehöroger excludierter/bildungferner milieus leben, deren täglicher umgang und deren tägliche aktivität neben einem etwaigen job im passiven konsum der üblichen fernsehgeschichten besteht.
    wenn man also über integration, nicht nur von migranten, sondern auch von "randgruppen" deutscher provenienz (z.b. langzeitarbeitslose) spricht, wäre es im sinne eines funktionalen verständisses ihrer welt nicht angezeigt, diese erstmal zu untersuchen? woher die vorbilder kommen??
    vielleicht trifft man dort auf schichten, die eben aktiv werden, sich selber fördern nicht kennen, sowas nicht zu ihrem erfahrungsweltlichen horizont gehört (meine ich jetzt als feststellung, erstmal nicht wertend), genauso wie lesen verpönt und bücher höchstens wohn-accessoir sind.
    von solchen leuten dann einsichtigkeit in ihre situation und einen bottom-up-prozeß (um hier mal ein derb umgangssprachliches äquivalent zu umschiffen) zur selbsthilfe zu erwarten wärte vielleicht dann zu viel verlangt.
    vielleicht wäre für eine integrationsdebatte gerade hier ein wichtiger ansatz, die lebenswelt in ihrer genese zu begreifen und von dem punkt aus dann loszugehen.

  6. die Traumtaenzerinnen und Taenzer weil sie die ganze Zeit auf den anderen Teller schielen wo sie meinen dass es dort was besseres gibt als in ihrer Realitaet.Mag ja sein dass
    Immigrantenkinder 'anders'traumatisiert sind als die naive Deutsche,die tatsaechlich glaubt was im Fernsehen als Realitaet vorgegaukelt wird das wahre Leben ist -aber traurig ist es trotzdem dass es offenbar so viele gibt die mit der Realitaet nicht klarkommen und ihre Zeit mit unrealistischen Traeumen vergeuden.Ich will jetzt nicht sagen dass man keine Hoffnung oder Aspirationen haben soll, im Gegenteil nur muss man den Boden der Wirklichkeit nicht verlassen.Ganz besonders junge Frauen scheiner immer oefter der Illusion zu verfallen ..sie hungern sich auf das vermeintliche Ideal Mass runter,lassen sich schon in jungen Jahren raffen und aufpumpen,um einem abstrusen Wunschbild naeher zu kommen .Ich will hier nicht den Eindruck geben dass ich die Weissheit mit Loeffeln gefressen habe sondern nur sagen dass man mit sich selber klar kommen muss und nicht auf Anerkennung und Lob von anderen warten kann.Wer mit sich selbst im Reinen ist der kommt auch mit dem Leben klar. Meine 2 Toechter haben von mir immer gehoert dass sie dafuer sorgen sollen dass sie ihren eignen Kram haben -nach dem Motto: Gott hilft denen die sich selber helfen.

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  • Von Susanne Simon
  • Datum
  • Quelle ZEIT ONLINE, 11.4.2006
  • Kommentare 26
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