Eine Oase im 24. Stock
Weil sie heute am Boden kaum noch Platz finden, müssen die Gärten in New York weit oben wachsen. Sogar auf den Dächern der Wolkenkratzer grünt es. Den fehlenden Raum und die begrenzten botanischen Möglichkeiten gleichen die Garten- und Landschaftsarchitekten mit Kreativität aus. Die Fotografin Betsy Pinover Schiff hat die außergewöhnlichsten grünen Refugien der Metropole festgehalten. Sie besuchte öffentliche Terrassen und erhielt exklusiven Zutritt zu den privaten Dachgärten der Prominenz.
In dem Bildband Die Gärten von New York illustrieren ihre Fotografien die verschiedenen Arten der Gartenkultur, von romantischen Märchengärten bis zu kühler geometrischer Architektur.
Ein besonderes Beispiel sind die Art-déco-Gärten (Bild links), die in den dreißiger Jahren auf vier Dächern des Rockefeller Centers angelegt wurden. Sie begründeten die New Yorker Tradition der "Gardens for the view". Gärten, die man von zahllosen Fenstern aus bewundern kann.
- Datum 23.06.2010 - 16:11 Uhr
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Besonders bei den Nummern 8 und 12 bekommt man richtig Lust, selbst auch so einen Dachgarten zu besitzen. Wirklich wunderschön in Szene gesetzt und abgelichtet.
Es gab vor eingen wenigen Jahren ein Buch, einen Bildband eigentlich, der Dachwohnungen in Wien zum Thema hatte, aber auch viele Bilder derer Gärten zeigte. Ich glaube es hieß "On the top", aber konnte es auf die Schnelle leider nicht finden.
Stellt sich die Frage, ob derartige Bücher auch für Tokyo und Beijing existieren. Besonders erstere dieser Städte hat mit seiner Politik 緑化 (greening/Begrünung) in den vergangenen Jahren verstärkt auf die Bewachsung von Hochhäusern Wert gelegt.
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