Nun werden die Farben neu gemischt

Links: Top und Tasche von Louis Vuitton, Rock von Strenesse Gabriele Strehle | © Juergen Teller
Zum ersten Mal seit fast zehn Jahren hat der Fotograf Juergen Teller wieder eine Mode-Strecke produziert. Dafür wählte Teller ein besonderes Model: den Australier Andrej Pejic. Der 19-Jährige steigt gerade zum Topmodel auf, für Männer- und für Frauenmode. Bei der Schau von Jean Paul Gaultier im Januar in Paris war er die Sensation auf dem Laufsteg. Als erster Mann trug er das Brautkleid in einer Modenschau.
Über sich selbst sagt Pejic im Interview: "Manchmal fühle ich mich eher männlich und manchmal eher weiblich. Viele finden mich zurzeit sicher eher feminin, aber ich bin beides."
So zeigen Tellers Bilder eine kleine Revolution: Die Mode kennt keine Grenzen mehr zwischen Mann und Frau
- Datum 17.02.2011 - 14:35 Uhr
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Andrej Pejic ist weder "Hermaphrodit",
noch hat er (soweit bekannt) Botox-Lippen.
Da sind wir aber mit Photoshop noch mal drüber gegangen, was ?
Als ich heute morgen das Zeit-Magazin in den Händen hielt, dachte ich nur, Wow !, was für eine miserable Fotostrecke.
Das Model - ungepflegt, der Hintergrund - nun ja.
Aber vermutlich fehlt mir da einfach da Sinn für's Künstlerisch-Wertvolle.
Ich weiss ja nicht ob dass so erstrebenswert ist dass Damenmode nun für dürre Kerle geschneidert wird? Wem von der angestrebten Kundschaft soll dass denn noch passen? Mal abgesehn von der gänzlich fehlenden Ästhetik...
Entfernt. Bitte formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/sh
es mag einem gefallen oder nicht aber immerhin wurde der Stil von Jürgen Teller geprägt.
Ich mag die Bilder von Teller aber schliesslich komme ich aus dem selben Kuhdorf wie er ;-)
es mag einem gefallen oder nicht aber immerhin wurde der Stil von Jürgen Teller geprägt.
Ich mag die Bilder von Teller aber schliesslich komme ich aus dem selben Kuhdorf wie er ;-)
es mag einem gefallen oder nicht aber immerhin wurde der Stil von Jürgen Teller geprägt.
Ich mag die Bilder von Teller aber schliesslich komme ich aus dem selben Kuhdorf wie er ;-)
Heute habe ich bereits an anderer Stelle das Märchen von Hans Christian Andersen "Des Kaisers neue Kleider" bemüht.
Aber hier passt der Verweis darauf noch viel besser.
Kunst hat doch nichts mit Gefallen zu tun.
Es geht um die Transformation der Materie.
Einfach auf einen Auslöser drücken und die Realität digitalisieren, das kann jeder Dreijährige.
Und im Übrigen, nicht Teller hat diesen "Billig-goes-trashy-Stil" geprägt, sondern die einschlägige Londoner Kunstszene. Teller ist auf diesen Zug einfach nur aufgesprungen.
Heute habe ich bereits an anderer Stelle das Märchen von Hans Christian Andersen "Des Kaisers neue Kleider" bemüht.
Aber hier passt der Verweis darauf noch viel besser.
Kunst hat doch nichts mit Gefallen zu tun.
Es geht um die Transformation der Materie.
Einfach auf einen Auslöser drücken und die Realität digitalisieren, das kann jeder Dreijährige.
Und im Übrigen, nicht Teller hat diesen "Billig-goes-trashy-Stil" geprägt, sondern die einschlägige Londoner Kunstszene. Teller ist auf diesen Zug einfach nur aufgesprungen.
als magersüchtige Kinder mit Lolita-Gesichtern oder leidgeprägte Pelz"mode"!
Ich finde das Gesicht des Jungen sehr interessant, sogar schön. Das einzige was mich an ihm gestört hat, sind seine unschönen Füße. Nobody is perfect- ist doch schön zu wissen!
wird ja immer schlimmer. ich wünsche mir die zeit von "das tier im mittelpunkt" zurück.
Sorry, diese Bildserie ist einfach nur grottig...grausliges Setting, langweilige Posen, schmutzige Füße, hui da hatte es aber jemand nötig...das Schönste sind noch einige der Kleider. Vor lauter Anti-Schick geht deren Wirkung allerdings auch gnadenlos verloren. Nee, nee...
Erinnnert mich irgendwie an profane Plattenbauwohnungsprivatfotos aus den späten 80ern in der DDR...armselige, schmuddelige Tristesse.
Fotograf und Model scheinen es sehr nötig zu haben, sich ins Gespräch zu bringen. Es gibt Leute, die leben wirklich so und denen wird nicht so viel Raum geschenkt. Schade um die damit zugepflasterte, aktuelle Ausgabe des Zeit Magazins. Ich war selten so schnell damit durch.
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