Die Zutaten: frischer Oregano, idealerweise im Topf oder Beet. Kokosfaser-Erde. Scharfes kleines Messer. Joghurtbecher o. Ä. mit kleinem Loch im Boden. Geht auch mit Minze oder ganz jungem Thymian.

Das gibt’s: mehr Oregano, selbstgezogen, büschelweise. Oder Minze. Oder Thymian.

Dauer: pro Steckling maximal zwei Minuten

Die Zubereitung: Einen Oregano-Stängel ganz unten abschneiden, damit er möglichst lang ist. Von unten anfangen, alle Blätter am Stängel abzuzupfen, nur die Krone oben stehen lassen. Beim Abzupfen darauf achten, dass die Blätter mit einer kleinen Drehbewegung abgeknipst werden, vielleicht auch mit den Fingernägeln helfen. Sonst kann es leicht sein, dass größere Teile der Stängelhaut beschädigt werden. Und das soll man tunlichst vermeiden.

Das Zurechtstutzen: Jene Stellen am nun nackt gezupften Oreganostängel, an denen vorher die Blätter wuchsen, sind deutlich sichtbar; jetzt von oben eins, zwei, drei dieser "Augen" abzählen und ganz knapp, also etwa einen Millimeter, unter dem untersten Auge den Stängel abschneiden. Dazu den Stängel flach auf eine glatte Unterlage legen und den unteren Rest mit einem ziehenden Schnitt abtrennen. Die ziehende Bewegung ist wichtig – so wachsen die Wurzeln besser.

Einpflanzen und Umpflanzen: Jeder so vorbereitete Stängel bekommt einen eigenen Joghurtbecher. Kokosfaser-Erde einfüllen, den Steckling einpflanzen, angießen, fertig. Nach einer Woche treibt der Oregano erste Wurzeln aus – aber erst, wenn die Wurzeln sichtbar überall aus dem Becher rauswachsen, ist der Steckling fertig zum Umpflanzen. Ab damit in ein größeres Beet, einen Blumenkasten, einen Blumentopf. Und wenn genug gewachsen ist: ernten. Und in die Tomatensauce für Spaghetti Pomodoro streuen.