Fotografie : Die magischen Ritter der Gegenwart

Mädchen in prunkvollen Trachten, junge Fechter in aristokratisch wirkenden Anzügen. Iwajla Klinkes Bilder zeigen Kinder in mythisch anmutender Kleidung.

Kindliche Königinnen, magische Ritter der Gegenwart: Die Berliner Fotografin Iwajla Klinke hat sich in den Dörfern der Lausitz, im Schwarzwald und im rumänischen Banat auf die Suche nach alten Bräuchen gemacht. Ihre Bilder von Kindern in Trachten, Fechtanzügen und American-Football-Ausrüstung sehen aus, als seien sie einer mythischen Märchenwelt entsprungen. Sie zeigen, wie alte Traditionen auch in unserer Zeit weiter leben. Fotos der Berliner Ausstellung Kronen und Gladiolen.

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Kommentare

7 Kommentare Kommentieren

Man solls zwar nicht

aber ich tus mal doch.

Die Fotos sind zu dunkel.

Ich weis ja das das künstlerische Gestaltung sein soll, aber dennoch. Wenn man etwas zeigen will so muss das Bild ebend damit arbeiten das es was zeigt was man gut erkennen kann. Ein zu dunkels Foto ist genau das gegenteil, da man das dargestellte ebend nicht ordentlich erkennen kann, und so viele Einzelheiten in der Dunkelheit verschwinden und nicht gesehen werden können.

auch der schwartze Hintergund wirkt da oft eher verstörend er wäre ok gewesen wenn das object gut Ausgeleuchtet wäre wie beim "Bescherkind" Foto. Aber wie schon gesagt sind die meister der Fotos das gerade nicht.

Natürlich weis ich das man Kunst nicht kritisiren soll und schon gar nicht einen künstlerischen Aspekt als Handwerlkliches nicht können Darstellen soll. Ich tus aber dennoch da ich einige bilder interessant fand und mir geren mehr angesehen hätte wenn den das Liht nur mehr gezeigt hätte und die Fotografin nich die Hälfte in die Dunkelheit abgleiten gelassen hätte.

Ich geh mal von einem gewollten effect aus da ich keiner Fotografin unterstellen möchte sie würde bei einer solchen Ausleuchtung nicht merken das das Bild zu dunkel wird.

Dokumentarische Portrait-Fotografie

Die Arbeiten leben von der technischen Qualität und einer ästhetisierenden Reduktion auf (dunkle) Flächen und Texturen. Dies ist sehr gut gelunden und mithin ein gutes Beispiel für Dokumentarische Fotografie (übrigens, in Hannover gibt's aktuell eine hochkarätig besetzte Ausstellung zu dem Thema!).

Mir fehlt hier ebenfalls ein wenig mehr "Geschichte" in der Physiognomie, was jedoch gut nachvollziehbar ist, denn Expression ist bei jungen Menschen selten greifbar - als Portrait-Fotograf und Freund "dunkler Bilder" weiß ich, wovon ich spreche.

Wem die Dokumentarische Portrait-Fotografie gefällt, der ist eingeladen sich mal hier umzuschauen: http://www.daedalus-v.de

"Photography calling"

>>Austellung in Hannover zur Zeit? Welche Austellung meinen Sie?

Ich meinte die Ausstellung "Photography calling" im Sprengel-Museum. Details gibt's hier:
http://www.sprengel-museu...

In der Ausstellung gibt's Größen, wie Gursky, die Bechers, Parr, Ruff, Struth und die - wohl aufgrund der Nähe zu meinen Arbeiten - für mich interessanteste Künstlerin Dijkstra zu sehen.

nicht schon wieder

Diese Art von Bilderserien (Trachten, Schützenvereine etc.) wurden schon unzählige mal erstellt und man kann das Ganze leider nur noch unter Trittbrettfahrerei einordnen. Da hilft es auch nicht weiter, dass man ein paar Kinder möglichst unschuldig in die Kamera blicken lässt. Wesentlich interessanter und fotografisch auf einem ganz anderen Level sind zu diesem Thema z.B. die Aufnahmen von August Sander - schon vor 100 Jahren erstellt.